Aktuelles
im AK Umwelt
Einladung zur Jahrestagung 2026 in Frankfurt
Die Jahrestagung der DeGEval findet in diesem Jahr von 23.09. bis zum 25.09. in Frankfurt statt. Sie steht unter dem Leitthema „Evaluation und Zeit“. Wir freuen uns auf spannende Vorträge und Diskussionen. Und wir freuen uns darauf möglichst viele von Euch und Ihnen vor Ort zu treffen.
Herzlich einladen möchten wir zum AK-Treffen, das erstmals nicht am Donnerstagmorgen sondern in der verlängerten Mittagspause am Donnerstag stattfindet. Dort werden wir vor allem das Jahresprogramm für 2027 abstimmen.
Der AK Umwelt ist in diesem Jahr an drei Sessions direkt oder über das Sprecher*innen-Team beteiligt. Diese Sessions möchten wir Euch und Ihnen natürlich besonders ans Herz legen:
- A1: Vorstellung des Entwurfs der neuen DeGEval-Empfehlungen für Auftraggebende (Session der Ad-hoc-Gruppe "Empfehlungen für Auftraggebende")
- C5: Mut in der Evaluation – Zeitdruck, Evidenz und professionelle Integrität
- E3: Transformationspfade der Mobilitätswende (zusammen mit dem AK Stadt- und Regionalentwicklung)
Ergebnisse der Frühjahrstagung 2026
Die Frühjahrstagung des AK Umwelt fand am 22. Juni 2026 in virtueller Form statt. Schwerpunkte der Frühjahrstagung waren die Vernetzung und der fachliche Austausch im Arbeitskreis. Die Inhalte des Treffens sind in dieser Dokumentation der Frühjahrstagung zusammengefasst.
Einladung zur Frühjahrstagung des AK Umwelt
Liebe Mitglieder des AK Umwelt,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
Wir laden Euch herzlich ein zur
Frühjahrstagung des AK Umwelt
Montag, 22. Juni 2026, 16:00–17:30 Uhr
Online
Die Tagung soll Raum bieten für einen offenen kollegialen Dialog über aktuelle Arbeiten, Herausforderungen und Erfahrungen aus der Evaluationspraxis. Welche Themen beschäftigen Euch derzeit? Welche methodischen Fragen stellen sich in Euren Projekten? Wo sucht Ihr nach Lösungsansätzen oder möchtet etwas für Erfahrungen anderer erfahren? Welche Entwicklungen beobachtet Ihr bei Auftraggebenden, Förderinstitutionen oder politischen Entscheidungsträgern?
Das Format lebt vom gegenseitigen Austausch. Es gibt keine langen Vorträge und keine vorgegebenen Fachreferate. Stattdessen möchten wir die vielfältigen Erfahrungen und Perspektiven im Arbeitskreis sichtbar machen und miteinander ins Gespräch bringen.
Unser Ziel ist es, die Vernetzung innerhalb des AK Umwelt zu stärken, voneinander zu lernen und gemeinsam Lösungsansätze für aktuelle Fragestellungen zu entwickeln. Gerade die Vielfalt der Arbeitsfelder und institutionellen Kontexte unserer Mitglieder macht den Arbeitskreis zu einem wertvollen Forum für fachlichen Austausch.
Die Teilnahme ist kostenlos. Für die Teilnahme ist eine Registrierung erforderlich:
https://us02web.zoom.us/meeting/register/ToiuabXIQRCb3IWV5mqtXQ
Wir freuen uns auf einen lebendigen Austausch, spannende Einblicke in Ihre Arbeit und viele anregende Diskussionen.
AK-Treffen auf der Jahrestagung 2025
Bei der Jahrestagung 2025 hat der AK Umwelt sich in seiner AK-Session nochmals mit dem Thema Wirkmodelle beschäftigt (zur Präsentation). Anhand des interaktiven Online-Tools aus der Schweiz wurde ein Wirkmodell für den AK Umwelt entwickelt, das bei der Jahrestagung im Entwurf vorgestellt und diskutiert wurde. Das Wirkmodell des AK Umwelt wurde auch im Hinblick auf das Wirkmodell der DeGEval diskutiert. Es ist geplant, die Erkenntnisse zum Thema Wirkmodelle, die wir im AK Umwelt durch inzwischen drei Veranstaltung gesammelt haben, in der Zeitschrift für Evaluation (Ausgabe 1/2026) zu veröffentlichen.
Neben dem inhaltlichen Schwerpunkt standen bei der AK-Session auch formale Punkte auf dem Programm. Der Tätigkeitsbericht bot einen kurzen Überblick über das vergangene Jahr und die nächsten Projekte. Bei der Wahl der Sprecher*innen wurden Christelle Nowack, Reinhard Zweidler und Dominik Jessing für die nächsten drei Jahre in ihren Ämtern bestätigt.
Ergebnisse der Frühjahrstagung 2025
Die Frühjahrstagung des AK Umwelt fand am 6. Mai 2025 in virtueller Form statt. Inhaltlich wurde unserer Session der letztjährigen DeGEval-Jahrestagung mit dem Titel „Komplexität und Transdisziplinarität bei Evaluationen im Umweltbereich – und wie Wirkmodelle helfen können“ aufgegriffen. Ziel der Frühjahrstagung war die Erstellung eines Wirkmodells für den AK Umwelt auf Basis des neuen Schweizer Online-Tools zur Erstellung von Wirkmodellen (https://tool.wirkungsanalysen.ch/). Dabei wurden wir unterstützt von Lilith Wernli und Oliver Bieri, die wesentlich an der Entwicklung des Tools beteiligt waren.
Die Veranstaltung sollte also sowohl Fortbildungs- als auch Diskussionscharakter haben. Einerseits sollten die Teilnehmenden das Online-Tool und seine Bedienung, seine Möglichkeiten und Grenzen kennenlernen. Andererseits konnte anhand des Beispiels des AK Umwelt sowohl über Wirkmodelle und Tools wie auch über die Arbeit des Arbeitskreises diskutiert werden.
Ablauf:
Oliver Bieri (Interface Politikstudien Forschung Beratung AG) und Lilith Wernli (Bundesamt für Umwelt, BAFU), berichteten über Ziele, die Entwicklung und den Entwicklungsstand des Online-Tools (Vortragsfolien)
Christelle Nowack (DLR Projektträger, AK Umwelt) stellte im Impuls des Sprecher*innen-Teams dar, wie Wirkmodelle im Bundesprogramm Biologische Vielfalt eingesetzt werden und welche Herausforderungen und offenen Fragen es gibt.
Olivier Bieri gab im Anschluss eine technische Einführung in das Online-Tool.
Im Anschluss wurde gemeinsam anhand des konkreten Beispiels – ein Wirkmodell für den AK Umwelt – mit dem Online-Tool gearbeitet und anschließend diskutiert.
Ergebnisse der Diskussion
Frage: Warum werden Wirkmodelle nur wenig genutzt?
- Eine Darstellung des Modells ersetzt keine Kommunikation. Die damit verbundene Komplexität ist für Externe eine (zu) große Herausforderung. Eine gemeinsame Entwicklung eines Wirkmodells vertieft dagegen das Verständnis. Die Teilbarkeit des Schweizer Online-Tools ist deshalb ein großer Pluspunkt.
- Die Bekanntheit von Wirkmodellen und das Wissen darüber könnte über Veröffentlichungen vergrößert werden. Wirkmodelle und die Arbeit daran werden aber oft nicht veröffentlicht oder landen nur im Anhang von Evaluationsberichten, weil sie für Leser*innen zu komplex und zu interpretationsbedürftig scheinen
Frage: Wie können Wirkmodelle verbessert werden?
- Der Schlüssel für ein gutes Wirkmodell ist ein sauberes Policy-Design in der Startphase mit einer Stakeholder-Analyse.
- Wichtig für die Arbeit mit Wirkmodellen ist die Offenheit. Nicht alles Relevante steht im Modell. Manches, was auf das betrachtete Programm erheblichen Einfluss hat, wie z.B. gesellschaftliche Entwicklungen oder einfache Zufälle, passiert außerhalb des Modells. Ein zu enger Blick auf das Wirkmodell führt zu Fehlern. Zudem muss das Wirkmodell im zeitlichen Verlauf überarbeitet und angepasst werden können.
Das Wirkmodell für den AK Umwelt wurde im Rahmen der Frühjahrstagung in Grundzügen angelegt. Die Fertigstellung und weitere Diskussion erfolgen im Rahmen weiterer Arbeiten im Arbeitskreis. Ziel ist eine Veröffentlichung des Wirkmodell, um die Diskussion weiter anzuregen.
