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Satzung

der DeGEval - Gesellschaft f├╝r Evaluation e. V.

┬ž 1 Name, Sitz und Zweck

1.         Der Verein f├╝hrt den Namen DeGEval - Gesellschaft f├╝r Evaluation. Er ist im Vereinsregister eingetragen.

2.         Der Verein hat seinen Sitz in Mainz.

3.         Der Verein verfolgt ausschlie├člich und unmittelbar gemeinn├╝tzige Zwecke im Sinne des Abschnitts ÔÇ×Steuerbeg├╝nstigte ZweckeÔÇť der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos t├Ątig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins d├╝rfen nur f├╝r die satzungsm├Ą├čigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverh├Ąltnism├Ą├čig hohe Verg├╝tungen beg├╝nstigt werden.

4.         Das Kalenderjahr ist das Gesch├Ąftsjahr.

┬ž 2 Aufgaben

Die DeGEval ÔÇô Gesellschaft f├╝r Evaluation hat folgende Aufgaben:

1.         Unterst├╝tzung und Verbesserung von Theorie, Praxis, Methoden, Verst├Ąndnis und Nutzbarmachung von Evaluation und ihres Beitrags zur ├Âffentlichen Meinungsbildung.

2.         Einf├╝hrung, Aktualisierung und Unterst├╝tzung eines kontinuierlichen Entwicklungsprozesses von Evaluationspraxis und -standards, der die Interessen der Nutzer, der Betroffenen und der Evaluatoren unterst├╝tzt.

3.         Die Steigerung der Akzeptanz f├╝r Evaluationen durch angemessene Prinzipien bei der Vorgehensweise.

4.         Repr├Ąsentation und Verbreitung professioneller Evaluationsstandards nach au├čen.

5.         Unterst├╝tzung des Austauschs zwischen Mitgliedern mit ├Ąhnlichen Evaluationsinteressen und zwischen verschiedenen Evaluationstraditionen und -disziplinen.

6.         Verbesserung der Aus- und Weiterbildung im Bereich der Evaluation.

7.         F├Ârderung von Forschung ├╝ber Evaluation.

8.         F├Ârderung des internationalen Austauschs mit anderen Evaluationsvereinigungen.

┬ž 3 Mitgliedschaft

1.         Mitglieder des Vereins k├Ânnen werden

  • juristische Personen,
  • nat├╝rliche Personen,

die nach Vorbildung, Erfahrung und Leistung in Wissenschaft und Praxis geeignet sind, die Durchf├╝hrung der Aufgaben des Vereins zu f├Ârdern.

2.         ├ťber die Aufnahme als Mitglied beschlie├čt der Vorstand.

3.         Die Mitgliedschaft erlischt durch schriftliche Austrittserkl├Ąrung mit drei Monaten Frist zum Jahresende oder Ausschluss aus wichtigem Grund durch Beschluss des Vorstands. Der Ausschluss tritt mit der Zustellung des Beschlusses an das ausgeschlossene Mitglied in Kraft. Gegen diesen Beschluss kann binnen einer Frist von 14 Tagen schriftlich Beschwerde eingelegt werden, ├╝ber die von der Mitgliederversammlung endg├╝ltig entschieden wird.

4.         Die Beendigung der Mitgliedschaft entbindet das Mitglied nicht von den bis zum Datum des Ausscheidens bestehenden Verpflichtungen.

5.         Mitgliedsbeitr├Ąge werden erhoben. ├ťber die H├Âhe entscheidet die Mitgliederversammlung.

┬ž 4 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

1.         die Mitgliederversammlung.

2.         der Vorstand.

┬ž 5 Mitgliederversammlung

1.        Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:

  • Wahl des Vorstands
  • Empfehlungen an den Vorstand zur Aufstellung des Forschungs- und wissenschaftlichen Veranstaltungsprogramms
  • Genehmigung des Jahresberichtes und der Jahresrechnung
  • Wahl der Rechnungspr├╝fer
  • Entlastung des Vorstands
  • Beschlussfassung ├╝ber ├änderungen der Satzung
  • Beschlussfassung ├╝ber die Aufl├Âsung der Gesellschaft.

2.         Eine ordentliche Mitgliederversammlung findet mindestens einmal im Jahr statt. Sie wird vom Vorsitzenden bzw. von der Vorsitzenden des Vorstands, im Verhinderungsfall von seinem Vertreter bzw. ihrer Vertreterin einberufen. Eine au├čerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn der Vorstand oder mindestens 20% der Mitglieder dieses beantragen.

3.         Mitgliederversammlungen sind schriftlich oder per E-Mail unter Angabe der Tagesordnung mit einer Frist von mindestens drei Wochen einzuberufen. Die Mitgliederversammlung kann mit der Mehrheit der Anwesenden ├änderungen oder Erg├Ąnzungen der Tagesordnung beschlie├čen; dies gilt nicht f├╝r Satzungs├Ąnderungen, ├änderungen der Mitgliedsbeitr├Ąge und f├╝r die Aufl├Âsung des Vereins.

4.         Beschl├╝sse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst. ├ťber die Beschl├╝sse der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die vom Schriftf├╝hrer bzw. von der Schriftf├╝hrerin und dem Vorsitzenden bzw. der Vorsitzenden des Vorstands oder dem Vertreter bzw. der Vertreterin zu unterzeichnen sind. Der Schriftf├╝hrer bzw. die Schriftf├╝hrerin wird von der Mitgliederversammlung bestimmt.

5.         Der bzw. die Vorsitzende des Vorstands, im Verhinderungsfall sein bzw. ihr Vertreter, leitet die Mitgliederversammlung.

6.         Ein Beschluss kann auch ohne Versammlung gefasst werden, wenn die Mehrheit der Mitglieder der schriftlichen Beschlussfassung und dem Beschlussvorschlag binnen einer zu setzenden angemessenen Frist, die zwei Wochen nicht unterschreiten darf, schriftlich zustimmt. Das Fristende muss durch Datumsangabe festgelegt werden. Das Votum ist gegen├╝ber dem Vorstand abzugeben. Die Ausz├Ąhlung der Stimmen erfolgt durch den Vorsitzenden bzw. die Vorsitzende des Vorstands oder durch ein von ihm bzw. ihr benanntes Vorstandsmitglied. Das Ergebnis ist schriftlich festzuhalten und den Mitgliedern in geeigneter Form bekannt zu geben.

7.         Satzungs├Ąnderungen und die Aufl├Âsung des Vereins k├Ânnen nur in einer Mitgliederversammlung mit Dreiviertelmehrheit der erschienenen Mitglieder beschlossen werden.

┬ž 6 Vorstand

1.       Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gew├Ąhlt. Er besteht aus mindestens drei Mitgliedern. Die Mitgliederversammlung w├Ąhlt mit der Mehrheit ihrer Stimmen den Vorsitzenden bzw. die Vorsitzende, seinen bzw. ihren Vertreter und weitere Vorstandsmitglieder. Eine Wiederwahl ist in allen F├Ąllen zul├Ąssig.

2.         Die Amtsperiode des Vorstands betr├Ągt zwei Jahre; sie endet mit der Wahl eines neuen Vorstands. Die Wahl von zus├Ątzlichen Vorstandsmitgliedern in der laufenden Amtsperiode ist m├Âglich.

3.         Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, so kann f├╝r den Rest der Amtsperiode ein Nachfolger bzw. eine Nachfolgerin gew├Ąhlt werden.

4.         Der Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und au├čergerichtlich im Sinne des ┬ž26 Abs. 2 Satz 1 BGB in der Weise, dass jeweils der oder die Vorsitzende und sein bzw. ihr Stellvertreter gemeinsam oder einer von beiden gemeinsam mit einem weiteren Vorstandsmitglied vertretungsberechtigt sind.

5.         Der Beschlussfassung durch den Vorstand unterliegen

  • die Aufstellung und Kontrolle des Forschungs- und wissenschaftlichen Veranstaltungsprogramms entsprechend den Aufgaben nach ┬ž 2,
  • die Aufstellung des Wirtschaftsplanes, der Jahresrechnung und des Jahresberichts,
  • Entscheidungen ├╝ber die Aufnahme neuer Mitglieder,
  • Einstellung und Entlassung von Mitarbeitern.

6.         Mindestens zweimal im Jahr findet eine Vorstandssitzung statt, zu der der oder die Vorsitzende, im Verhinderungsfall sein bzw. ihr Vertreter, schriftlich oder per E-Mail unter Angabe der Tagesordnung mit Frist von mindestens drei Wochen einl├Ądt. Beschl├╝sse werden mit einfacher Mehrheit der erschienenen Mitglieder gefasst. Beschl├╝sse k├Ânnen auch im Umlaufverfahren herbeigef├╝hrt werden, falls diesem Verfahren nicht ein Mitglied widerspricht. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

7.         Beschl├╝sse sind zu protokollieren, vom Vorsitzenden bzw. von der Vorsitzenden oder seinem bzw. ihrem Vertreter zu unterzeichnen und den ├╝brigen Vorstandsmitgliedern zuzuleiten. Einw├Ąnde sind innerhalb eines Monats nach Zugang des Protokolls dem oder der Vorsitzenden mitzuteilen. Will dieser bzw. diese ihnen nicht Rechnung tragen, beschlie├čt dar├╝ber der Vorstand in seiner n├Ąchsten Sitzung.

8.         Die Mitglieder des Vorstandes erhalten f├╝r die Teilnahme an den Sitzungen keine Verg├╝tung. Entstehende Aufwendungen werden in Anlehnung an das Bundesreisekostengesetz ersetzt.

┬ž 7 Finanzierung

1.         Der Finanzbedarf des Vereins wird durch Mitgliedsbeitr├Ąge, Zuwendungen Dritter und Spenden gedeckt.

2.         Bei Aufl├Âsung des Vereins oder bei Wegfall steuerbeg├╝nstigter Zwecke f├Ąllt das Verm├Âgen des Vereins an die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die es unmittelbar und ausschlie├člich f├╝r einen dem ┬ž 2 entsprechenden gemeinn├╝tzigen Zweck zu verwenden hat. Den Mitgliedern steht kein Verf├╝gungsrecht ├╝ber das Vereinsverm├Âgen zu.

Braunschweig, 26.11.1997

- zuletzt ge├Ąndert am 27.09.2006 in L├╝neburg -