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Bisherige Aktivitäten

Der AK Berufliche Bildung hat folgende Veranstaltungen angeboten:

Auf dem Arbeitskreistreffen wurde eine Bilanz der AK-Arbeit seit der letzten Jahrestagung 2008 gezogen. Zugleich wurden zukünftige Aktivitäten besprochen und erste Eckpunkte vereinbart. Das Protokoll des AK-Treffens finden Sie hier.

Auf insgesamt drei Sessions hat der AK in Zusammenarbeit mit anderen Arbeitskreisen und den Referentinnen und Referenten zahlreiche inhaltliche Akzente gesetzt. Die jeweiligen Präsentationen können Sie sich durch einen Klick auf den Titel anzeigen lassen und auch herunterladen.

Session A6: Gesellschaftliche Implikationen der Evaluation Beruflicher Bildung
Referat 1: Die Anwendung der Evaluationsmethode „Social Return On Investment (SROI)“ bei Bildungs- und Qualifizierungsprojekten: Ergebnisse und gesellschaftlicher Transfer (Referenten: Thomas Meier-Ahrens und Ralf Kaufmann).
Referat 2: Evaluation in der (beruflichen) Bildung: Verbreitete Irrtümer, ignorierte Erfolgsbedingungen und mögliche Korrekturen
(Referenten: Dr. Lars Balzer und Dr. Wolfgang Beywl)

Session D1: Der Schwarm-Evaluationsansatz (SEA). Option für eine Gesellschaft im Stress
(AK Berufliche Bildung in Kooperation mit dem AK Soziale Dienstleistungen)
Referat: Der Schwarm-Evaluationsansatz (SEA). Lessons learned aus 14 parallelen small-scale Evaluationen
(Referent/-innen: Dr. Wolfgang Beywl und Dörte Schott)

Session B3: Offene Hochschule: Kompetenzanrechnung als Evaluationsaufgabe und deren gesellschaftspolitische Relevanz
(AK Berufliche Bildung in Kooperation mit dem AK Wirtschaft und dem AK Hochschulen)
Referat 1: Die Anrechnung von außeruniversitär erlangten Kompetenzen fair, transparent und valide gestalten
(Referent: Dr. Philipp Pohlenz)
Referat 1: Mehr Akademiker für Deutschland. Relevanz der Anrechnung beruflicher Kompetenzen
(Referentin: Dr. Annette Freitag)

Zuletzt geändert: 10. November 2011

 2005 Tätigkeitsbericht 2004/2005
Jahrestagung in Essen
14.10.2005 Wirkungen effizient vorbereiten und erfassen: Qualitätsmerkmale beim Einsatz von Peer- und Transferevaluationen

Transferevaluation: Entwicklung eines Instruments zur Erfassung von Transfer in der Bildungsarbeit der gesetzlichen Unfallversicherung

Qualitätsentwicklung durch Peer-Evaluation in der beruflichen Bildung?

Peer Evaluation in der beruflichen Erstausbildung in Europa

Moderation: Berthold Schobert, Univation Institut für Evaluation Dr. Beywl & Associates GmbH

13.10.2005 Evaluation in Gründerausbildung und -förderung - Wirkungen und Voraussetzungen

Evaluative Herangehensweisen zur Bewertung der Gründungsausbildung innerhalb von "EXIST – Existenzgründungen aus Hochschulen

Evaluation in der Gründerförderung

Moderation: Christoph Diensberg, Universität Rostock Wirtschaftspädagogik

Protokoll des Arbeitskreises, 13.10.2005, Essen

 

2004  Cluster-Evaluation in Deutschland 4. Mai 2004 (Literatur)
Jahrestagung in Wien
Qualität durch Bildungstests? Machbarkeit, Wirkungen, Erfahrungen von Bildungstests

Viele Menschen müssen zukünftig - auch privat - mehr Zeit und Geld in Weiterbildung inves­tieren. Souveräne Entscheidungen setzen überschaubare Märkte und die Kenntnisse hin­sichtlich der Qualität der Angebote voraus. Vergleichende Bildungstests als Element der Qualitätssicherung sorgen für Transparenz der Märkte und heben die Qualität der Angebote. Sie erweitern und befruchten die Qualitätsdebatte und lösen positive Impulse zur Entwick­lung höherer Qualität aus. Zwar stellt die Messung von Bildungsdienstleistungen erhebliche methodische Anforderungen, dennoch sind Bildungstests machbar. Die öffentlichkeitswirk­same Verbreitung der Testergebnisse schärft das Bewusstsein der privaten Nachfrager für Qualität und löst einen Handlungsdruck seitens der Anbieter aus. Entsprechende Veröffentli­chungen haben schon erhebliche Ergebniswirkungen verursacht.

Referent: Alfred Töpper, Stiftung Warentest Berlin, Abteilung Weiterbildungstest.

Moderation: Kornelia Raskopp , Bundesinstitut für Berufsbildung, Bonn

Evaluation in der betrieblichen Bildungsarbeit – Ziele, Ansätze und Methoden, Probleme und Ergebnisse

Ein gesichertes Qualitätsmanagement, d.h. die systematische, datenbasierte Evaluation von Maßnahmen, Entwicklungsprogrammen und Prozessen wird auch in der betrieblichen Bildungsarbeit zunehmend stärker nachgefragt. Erst durch die Bewertung von Ergebnissen und Veränderungen wird der Erfolg von Schulungsmaßnahmen sichtbar, messbar und vor allem steuerbar. Der Workshop gibt einen Überblick über die zentralen Ansätze der Evaluation in der betrieblichen Bildungsarbeit. Fragestellungen wie zum Beispiel 'Erzielen meine Trainingsmaßnahmen den erwünschten Lernerfolg?,Trägt mein Management-Entwicklungsprogramm zur Leistungsverbesserung der Führungskräfte bei?, Wie kann ich den Weiterbildungsbedarf meines Teams bestimmen?' werden diskutiert und das methodische Vorgehen anhand innovativer Praxisbeispiele verdeutlicht.

Referentin: Prof. Dr. Sabine Remdisch, FH Lüneburg

Moderation und Ansprechpartner: Christoph Diensberg, Universität Rostock

 

2003 Protokoll der Sitzung am 11.2.2003 in Bonn
Jahrestagung in Hamburg
Zertifizierung: Wege zur Organisations- und Qualitätsentwicklung in der beruflichen Weiterbildung?

Evaluation hat ein Grundsatzinteresse, mit Zielen, Methoden und Standards positive Entwicklungen zu bewirken. Und wie steht es mit Zertifizierung? Auch die „Hartz-Reformen“ machen die Frage hochaktuell: Zum 1. Januar 2003 wurde mit dem „Ersten Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt“ das Sozialgesetzbuch III novelliert, was u.a. zu einschneidenden Veränderungen in der Weiterbildungslandschaft führen wird. So wurden zwei neue Steuerungsinstrumente gesetzlich verankert: Der zu Beginn des Jahres eingeführte Bildungsgutschein sowie die Einrichtung eines Zertifizierungs- und Akkreditierungssystems, das die bisherige, über die Arbeitsverwaltung gesteuerte Vergabepraxis für Weiterbildungsmaßnahmen ablösen soll. Sogenannte „fachkundige Stellen“ sollen zukünftig die Aufgabe übernehmen, sowohl die Bildungsträger selbst als auch die von ihnen durchgeführten Maßnahmen zu zertifizieren. Nun finden sich in Deutschland zahlreiche Zertifizierungsvarianten. Deshalb werden exemplarisch Ansätze betrachtet: LQW, ISO, EFQM sowie ein weiteres, regionales Qualitätssicherungssystem, das von der Weiterbildung Hamburg e.V. im Rahmen des Projekts „Qualitätssicherung über Prüfsiegel und flexible Qualitätsentwicklung für Bildungseinrichtungen“ entwickelt wurde.

Die Grundsatzfrage ist, wie und unter welchen weiteren Bedingungen insbesondere auch von Evaluation Zertifizierung zur gewünschten Qualitäts- und Organisationsentwicklung beitragen kann.

Referenten: Dr. Wolfgang Beywl, Univation, Köln, Dr. Stefanie Hartz, DIE, Bonn, Bettina Kaßbaum/Markus Clatt, Weiterbildung Hamburg e. V., Hamburg

Moderation und Ansprechpartner: Christoph Diensberg, Universität Rostock, Kornelia Raskopp, Bundesinstitut für Berufsbildung, Bonn

 

2002 Protokoll der Sitzung im Dez. 2002 in Bonn
Jahrestagung in Mainz
Standards auf dem Prüfstand - Standards für Evaluation in der betrieblichen und beruflichen Bildung

Im Rahmen dieses Workshops sollen anhand von Erfahrungen aus der Evaluation von Modellvorhaben in der außerschulischen beruflichen und betrieblichen Bildung des Bundesinstituts für berufliche Bildung (BIBB) sowie aus einer exemplarischen Transfer-Evaluation im Bereich der Führungskräftetrainings
in der öffentlichen Verwaltung einzelne Standards für den Bereich der betrieblichen und beruflichen Bildung
diskutiert werden. Es sollen weiter Projekterfahrungen miteinbezogen werden und zur Unterstützung des geplanten Revisionsprozesses der Standards dienen.

Referentinnen:
- Frau Dr. Dorothea Schemme, BiBB
- Frau Sandra Speer, Univation
Ansprechpartner: Berthold Schobert, Köln

Evaluation im „Labor“ EQUAL – Kompetenzentwicklung aus Erfahrung

Experimente und Kompetenzentwicklung aus Erfahrung - aus dieser Sicht ist die Gemeinschaftsinitiative EQUAL auch ein Labor für innovative sozial- und arbeitsmarktpolitische Maßnahmen. Für Evaluation resultieren zudem aus den verschiedenen Ebenen (z.B. Maßnahmen- und Programmebenen) besondere Aufgaben. Muss in einem experimentellen Programm anders als in einem Strukturfondsprogramm evaluiert werden? Die Fragen des Workshops richten sich z.B. auf
- Evaluation auf den Ebenen der Maßnahmen und Entwicklungspartnerschaften
- Erfolgsindikatoren für experimentelle Programme auf nationaler Ebene
- Erfolg und interkulturelle Adaption für eine Regelförderung auf europäischer Ebene
- Konsequenzen auch für andere Evaluationsfelder der berufl. und betrieblichen Bildung.

Hauptreferent: Dietmar Braun, Europäische Kommission, Brüssel

Ansprechpartner: Christoph Diensberg, Universität Rostock - Institut für HRD

 

2001 Schwerpunktsetzung

  • Evaluation des Einsatzes von Internet, Computersimulationen, Planspielen, computerbasierten Trainings, Übungsfirmen im Rahmen der betrieblichen Bildungsarbeit
  • Qualitätsnahe Evaluation vor dem Hintergrund knapper Ressourcen bzw. eng gesteckter Rahmenbedingungen Praxisprobleme der Evaluation im Bereich PE
  • Evaluationsstandards - Welche Relevanz besitzen Standards in den verschiedenen Bereichen der beruflichen und betrieblichen Bildung?

2000 - Tagung in Kooperation mit dem Bundesinstitut für Berufsbildung in Bonn "Balanced Scorecard und House of Quality - Impulse für die Evaluation in Weiterbildung und Personalentwicklung"
Veröffentlichung:
Diensberg, C.; Krekel, E. M.; Schobert, B. (Hrsg.): Balanced Scorecard und House of Quality. Impulse für die Evaluation in Weiterbildung und Personalentwicklung. Bonn (Bundesinstitut für Berufsbildung) 2001. (Wissenschaftl. Diskussionspapiere, Heft 53, Bundesinstitut für Berufsbildung)

Sitzung in Berlin 2000 

1999 - Tagung an der Universität zu Köln "Evaluationsbedarf in der betrieblichen Bildung"
Diese Dokumentation verschafft nicht nur erste Einblicke in die Arbeit des AK, sondern die in ihr enthaltenen Aufsätze von Diensberg, Dr. Beywl und Dr. Krekel bieten zudem einen guten Einstieg in das gesamte Anwendungs- bzw. Problemfeld "Evaluation und Controlling des betrieblichen Bildungsmanagements".
Eine Tagungsdokumentation ist über den Arbeitskreis zu beziehen.

1998 - 1. Jahrestagung: konstituierende Sitzung

 

Zuletzt geändert: 24. Juli 2011

Am 25.09.2008 fand das Treffen des AK Berufliche Bildung im Rahmen der DeGEval-Jahrestagung in Klagenfurt statt. Zu den 14 Teilnehmenden gehörte auch die Vorsitzende der DeGEval, Frau Prof. Spiel. Auf dem Treffen wurde mit Christoph Diensberg, Jürgen Götzhaber und Dr. Michael Kalman ein neues Sprecherteam gewählt. Der bisherige Name "AK Berufliche und Betriebliche Bildung" wurde einstimmig in "AK Berufliche Bildung" umgenannt. Die betriebliche Bildung wird auch weiterhin ein wichtiger Gegenstand des AK bleiben. Daneben wurde ein überarbeitetes "Selbstverständnis"-Dokument verabschiedet und über weitere Perspektiven der AK-Arbeit diskutiert. Folgende Dokumente stehen hier zur Vertiefung als Download bereit:

Protokoll AK-Treffen 25.09.2008

Selbstverständnis AK Berufliche Bildung

Perspektiven der weiteren AK-Arbeit

Zuletzt geändert: 10. November 2011

Der AK Berufliche Bildung hat auf der Jahrestagung in Klagenfurt eine Session mit dem Titel "Evaluationsergebnisse und ihr Einfluss auf die Steuerung in der beruflichen Aus- und Weiterbildung" veranstaltet. Die Präsentationen sind seit dem 9.10.08 auf dieser Seite abrufbar (pdf).

A2 - Evaluationsergebnisse und ihr Einfluss auf die Steuerung in der beruflichen Aus- und Weiterbildung

Vortragende:


Moderatoren:

  • Jürgen Götzhaber
  • Dr. Michael Kalman
Zuletzt geändert: 10. November 2011

Der AK Berufliche und Betriebliche Bildung hat am 11.10.2007, 09:00 – 10:30 (am Rande der DeGEval-Jahrestagung in Dresden) seine interne Sitzung abgehalten.

Themen der Sitzung:

  • Bericht der bish. SprecherInnen zur Arbeit des AK
  • Wahl der AK- SprecherInnen für 2 Folgejahre (2007-2009)
  • Themenschwerpunkte der AK-Arbeit 2007/08: (1) strukturell/prozessural; (2) inhaltlich (3) Außenarbeit.

Ein Ergebnis der Sitzung war die Bildung eines engeren Kreises von AK-Aktiven, die mithelfen sollen, die AK-Arbeit zur Evaluation in beruflicher und betrieblicher Bildung auf eine aktivere, kontinuierlichere Basis zu stellen.


Ansprechpartner:

Im Workshop des AK hielt Dr. Jan Ulrich Hense (Ludwig-Maximilians-Universität München) einen Vortrag zum Thema

"Evaluation oder Bildungscontrolling? Das Beispiel eines umsetzungsorientierten Bildungscontrolling-Konzepts"

Die Folienpräsentation diese Vortrags können Sie hier herunterladen.

Zuletzt geändert: 10. November 2011

Evaluationsansätze und -erfahrungen bei Netzwerken der beruflichen und betrieblichen Bildung

Im Rahmen der 9. Jahrestagung der DeGEval in Lüneburg veranstaltete der Arbeitskreis berufliche und betriebliche Weiterbildung am 28.9.2006 einen Workshop.

1) Vernetzte Evaluation und Netzwerkevaluation

Reflexive Meta-Evaluation von Modellprogrammen zum betrieblichen Lernen ein Forschungsprojekt des Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), Bonn

Präsentation des Forschungsprojekts Dr. Dorothea Schemme und Prof. Dr. Susanne Weber, Fachhochschule Fulda

In drei Modellversuchsschwerpunkten wurden seit Mitte der 90er Jahre 30 unterschiedlich akzentuierte Vorhaben zu den Themen "Erfahrungswissen", "Prozessorientierung" und "Wissensmanagement" entwickelt und erprobt. Mit dem Projekt werden Erkenntnis- und Verwertungsziele auf unterschiedlichen Ebenen verfolgt. Zum einen wird unmittelbar auf der inhaltlichen Ebene der implementierten und wissenschaftlich begleiteten Modellversuche und Programme integriert reflexiv und entwicklungsorientiert evaluiert. Zum anderen soll modellhaft eine Fundierung und Verortung des angewandten Evaluationsansatzes auf einer konzeptionellen, methodologischen und methodischen Ebene erfolgen, die eingebunden ist in den Fachdiskurs der Evaluationsforschung.
Weiterführende Informationen zum Forschungsprojekt finden Sie hier!

2) Peer Review als Evaluation in Netzwerken

anhand des europäischen Modellprojekts zur Erprobung von Peer Review in der beruflichen Erstausbildung (ldV Projekt "Peer Review in initial VET")

Peer Review als externe Evaluierung von Organisationen und deren Leistungserbringung durch Peers kann auf verschiedene Art und Weise organisiert werden. In den allermeisten Fällen setzt Peer Review eine Vernetzung zwischen Einrichtungen voraus. Daher werden bei der Einführung von Peer Review meist Netzwerke vergleichbarer Einrichtungen, die dann gemeinsam Peer Review durchführen, aufgebaut. Auch haben Modellprojekte zur Umsetzung von Peer Review im Schulbereich haben folglich oft eine zweifache Zielsetzung: Mittels Peer Review soll sowohl die Vernetzung gefördert als auch eine Form der externen Evaluierung erprobt werden.

In diesem Vortrag wurden verschiedene Möglichkeiten der Vernetzung und Kooperation im Rahmen von Peer Reviews vorgestellt und anhand eines im Bereich der beruflichen Bildung angesiedelten transnationalen europäischen Projekts aufgezeigt, was ein (länderübergreifendes) Peer-Review-Netzwerk leisten kann sowohl in Hinblick auf die Ausbildung eines Kooperationsnetzwerks als auch für die Etablierung von externer Evaluation in diesem Bereich.

Präsentation des Projektes durch Maria Gutknecht-Gmeiner, Österreichisches Institut für Berufsbildungsforschung (öibf))

Einen weiteren Beitrag leistete die Diskussion zum Thema:

Netzwerke beraten - Netzwerke evaluieren

Am 29.9.2006 diskutierten die Kongressteilnehmenden unter der Moderation von Christoph Acker, Bundesinstitut für Berufsbildung (Bonn) mit Dr. Wolfgang Beywl, Univation Institut für Evaluation Dr. Beywl & Associates GmbH (Köln) und Dr. Michael Seligmann, Seligmann Consulting (Münster) den "Dialog im Spannungsfeld formativer und summativer Evaluationsanforderung".

Um die Evaluierbarkeit innovativer Modellprojekte sicherzustellen, ist oft intensive konzeptionelle Begleitung erforderlich. Im Vordergrund stehen die Ziel- und Konzeptklärung, darüber hinaus auch Projekt- und Qualitätsmanagement und vieles mehr. Die formative Leistung der Evaluation steht hier im Vordergrund. Rollenkonflikte und Interessenkonflikte können besonders dann entstehen, wenn diejenigen, die das Projekt in seiner Entwicklung begleiten und beraten, eine auf Rechenschaftslegung und Entscheidungsfindung abzielende Evaluation durchführen sollen. Werden Projekte von sich bildenden Netzwerken getragenen, erhöhen sich die Anforderungen an die Beratung und der Spagat zwischen formativen und summativen Evaluationsleistungen wird breiter. Dr. Wolfgang Beywl und Michael Seligmann berichteten über langjährige Erfahrungen in Beratung, Begleitung und Evaluation und zeigten ihr Handeln vor unterschiedlichen berufsbiographischen Hintergründen auf.

Folgende Fragen wurden mit den Anwesenden diskutiert:
- Wie schätzen sie die Evaluierbarkeit entstehender Netzwerke ein?
- Welche Beratungsleistungen werden angefragt?
- Wie geschieht die Steuerung/Ausrichtung der Evaluationstätigkeit?
- Wie lassen sich Beratung und Datenerhebungen verbinden?
- Welche Chancen und Grenzen eines stark beratenden Evaluationsansatzes werden gesehen?

Diskutieren sie weiter an diesem Thema im forum-evaluation!

Zuletzt geändert: 10. November 2011

Kontakt Berufliche Bildung

  • Jürgen Götzhaber

    EvalueLab Hamburg
    E-Mail:

    Dr. Michael Kalman

    Kalman Consult Berlin
    E-Mail:

    Peter Jablonka

    SALSS - Sozialwissenschaftliche Forschungsgruppe GmbH
    E-Mail: