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Bisherige Aktivitäten

Frühjahrstagung zum Thema „Evaluation von Partizipationsprozessen im Spannungsfeld zwischen Alibi und Nutzen“ am 28.06.2019 (Universität Potsdam)

Einladung und Programm

Evaluation von Partizipationsprozessen im Spannungsfeld zwischen Alibi und Nutzen

Freitag, 28.06.2019 |10:00 – 17:00 Uhr

Universität Potsdam, Campus III – Griebnitzsee, August-Bebel-Straße 89, 14482 Potsdam, Haus 6, Raum S14

Bewohner- und Akteursbeteiligung sind aus der Stadt(teil-)entwicklung nicht mehr wegzudenken. Immer häufiger kommen informelle Verfahren zum Einsatz, um bei Planungs- und Entwicklungsmaßnahmen eine Mehrperspektivität sicherzustellen, bedarfsorientiert(er) zu planen oder auch um den Bürger(inne)n ihre politischen Einflussmöglichkeiten zu verdeutlichen.

Doch inwieweit halten diese Beteiligungsverfahren das, was sie sich vornehmen oder versprechen? Wessen Interessen werden da vertreten? Inwieweit sind die Verfahren geeignet, die hoch gesteckten Ziele „der“ Partizipation zu erreichen? Sind die Ziele überhaupt immer klar?

Auf der Frühjahrtagung 2019 des AK Stadt- und Regionalentwicklung sollen deshalb Evaluationen von Beteiligungsverfahren und Partizipationsansätzen in Stadt(teil)entwicklungsprozessen im Fokus stehen.

Welche Wirkungen können identifiziert werden? Welche intendierten und nicht-intendierten Effekte haben die Partizipationsprozesse und deren Evaluierungen? Welche (stadtentwicklungspolitischen) Dynamiken können Beteiligungsprozesse entwickeln? Welchen Nutzen haben Beteiligungsprozesse und deren Evaluationen und für wen? Was wäre für welche Form von Beteiligungsverfahren eine geeignete Evaluationspraxis? Welche Erkenntnisse eröffnen systemische Ansätze der Evaluation? Diese und vergleichbare Fragen können auf der Frühjahrstagung behandelt werden.

Berichte von Evaluationsvorhaben und Reflexionen von Beteiligungsprozessen aus der Praxis bilden den Programmschwerpunkt am Vormittag. Auf jeden Vortrag folgt eine kurze Diskussion. Nachmittags erarbeiten die Teilnehmenden der Frühjahrstagung im Rahmen einer kollegialen Fallberatung Lösungen für konkrete Herausforderungen. Eine gemeinsame Diskussion schließt die Tagung ab.

Anmeldung bitte formlos bis zum 18. Juni 2019 per E-Mail an das Organisationsteam:

Patricia Berndt           berndt.patricia@stern-berlin.de

Moritz Maikämper      moritz.maikaemper@b-tu.de

Manfred Rolfes          mrolfes@uni-potsdam.de 

Um die Kosten für Verpflegung und Material zu decken, wird ein Betrag von 15 EUR pro Person erbeten (bar während der Tagung).

Ablauf (Stand 08.06.2019)

10:00-10:30 Uhr

Anmeldung und Begrüßung (Raum 3.06.S14)

1. Block: Input-Vorträge (10:30 - 13:00 Uhr)

Vortrag 1 (30 min)

Reflexion der Ex-post-Evaluation einer Perspektivenwerkstatt – methodische Herausforderungen und Grenzen

M. Maikämper    (BTU Cottbus–Senftenberg)

Vortrag 2 (30 min)

Leitlinien für Bürgerbeteiligung in Deutschland: Wie lassen sie sich evaluieren?

M. Trenél      (Zebralog Berlin)

11:30–12:00 Uhr

Pause

Vortrag 3 (30 min)

Gesundheitsförderung im Quartier – ein (Evaluations-) Feld mit Widersprüchen!?

R. Schattschneider (HAW Hamburg)

Vortrag 4 (30 min)

Wirkungen frühzeitiger informeller Bürgerbeteiligung am Beispiel des Stromnetzausbaus

L. Haberland (prognos ag)

13:00 - 14:00 Uhr

Mittagspause (1 h)

2. Block: Anliegen & „Fallberatung“  (14:00 - 16:00 Uhr)

 

14:00 – 16:00 Uhr

 

„Forum I“

 

Ein Realitätscheck: Inwiefern tragen die Grundsätze der Beteiligung zu einer guten Beteiligungskultur in Potsdam bei?

S. Finzelberg (mitMachen e.V.); F. Schmidt (Landeshauptstadt Potsdam)

 

„Forum II“

 

Bei Wunsch oder Bedarf:


Fallberatung aus dem Kreis der Teilnehmer der Frühjahrtagung

 

 

„Forum III“

 

Kooperative Beteiligungsstrukturen im Modellprojekt Rathausblock/Dragonerareal in Kreuzberg – Wie messbar ist die Wirksamkeit neuer Ansätze in der Beteiligung?

 

U. Dannel (S.T.E.R.N. GmbH)

16:00 – 17:00 Uhr

Ausklang - „Open Space“

17:00 Uhr

Ende

         

 

Beiträge am Vormittag

Vortrag 1

Reflexion der Ex-post-Evaluation einer Perspektivenwerkstatt – methodische Herausforderungen und Grenzen

Moritz Maikämper (BTU Cottbus–Senftenberg)

Perspektivenwerkstätten beziehen viele Akteure ein, um kooperativ Planungsstrategien zu entwickeln. Doch was passiert im Anschluss? Zwölf Jahre nach Durchführung einer Perspektivenwerkstatt in Essen – zu Baubeginn des beplanten Areals – wurde im Rahmen einer Diplomarbeit versucht, deren Wirkungen nachzuzeichnen und den Prozessverlauf unter Mitwirkung von Protagonisten der Planungs- und Umsetzungsphase zu bewerten. Dabei traten unerwartete und teils widersprüchliche Erkenntnisse zutage. Der Vortrag reflektiert die Ergebnisse und Vorgehensweise der Untersuchung und diskutiert darauf aufbauend methodische Herausforderungen und Grenzen von Ex-post-Evaluationen.

Vortrag 2

Leitlinien für Bürgerbeteiligung in Deutschland: Wie lassen sie sich evaluieren?

Matthias Trenel (Zebralog)          

 

 

Vortrag 3

Gesundheitsförderung im Quartier – ein (Evaluations-)Feld mit Widersprüchen!?

Ralf Schattschneider (HAW Hamburg)

Quartiere beeinflussen die Lebenschancen der Bewohner*innen und damit auch deren gesundheitliche Situation. Gesundheitsförderung im Setting Quartier setzt an dieser Stelle an und will entsprechende Verhaltens- bzw. Verhältnisänderungen erreichen. Die damit verbundenen Vorgehensweisen sind vielfältig und bewegen sich im Spannungsfeld zwischen Aktivierung und Partizipation. Hinzu kommen Rahmenbedingungen, die nicht immer mit dem komplexen Gegenstandsbereich korrespondieren (können). Evaluationen müssen sich entscheiden, ob sie die inhärenten Widersprüche als Teil der Ausgangssituation mitführen oder sie ignorieren und damit einen Beitrag zur Reproduktion der Selbigen leisten. Kurzum: Der Blick in die Praxis inkl. ihrer Evaluation zeigt, dass Gesundheitsförderung im Setting Quartier voraussetzungsvoll ist. Damit ist zu diskutieren, mit welchen Schwierigkeiten und Widersprüchen das Feld konfrontiert ist und wie die (Evaluations-)Praxis damit umgehen kann.

Vortrag 4

Wirkungen frühzeitiger informeller Bürgerbeteiligung am Beispiel des Stromnetzausbaus

Lukas Haberland (prognos ag)

Je mehr Beteiligung, desto besser? An dieser einfachen Losung sind in doppelter Hinsicht Zweifel geboten: Kann man die Qualität von Beteiligungsprozessen am Grad ihrer Zielerreichung messen, wenn die Ziele von Beteiligenden und Beteiligten auseinanderklaffen? Und hat Beteiligung in Zeiten, da der Begriff zum Modewort geworden ist und die Grenze zu anderen Formen der Öffentlichkeitsarbeit fließend verläuft, zwingend einen über das jeweilige Projektziel hinausgehenden gesellschaftlichen Wert? Auf der Suche nach Antworten lohnt ein Blick in die Praxis. Lukas Haberland erörtert am Beispiel von Stromnetzprojekten im ländlichen Raum, wie es gelingen kann, dass Teilnehmer*innen an Partizipationsverfahren durch das Erleben von Prozesstransparenz und Selbstwirksamkeit Vertrauen in politische Entscheidungen und Gefallen an demokratischer Teilhabe wiederentdecken.

Anliegen & Fallberatung am Nachmittag

Forum I

Ein Realitätscheck: Inwiefern tragen die Grundsätze der Beteiligung zu einer guten Beteiligungskultur in Potsdam bei?

Sabine Finzelberg (mitMachen e.V.); Fanni Schmidt (Landeshauptstadt Potsdam)

Die Grundsätze der Beteiligung in Potsdam bilden die Richtschnur und Orientierung für gute Beteiligungsprozesse in der Stadt. Sie sind eine wichtige Arbeitsgrundlage für die WerkStadt für Beteiligung der Landeshauptstadt Potsdam sowie für den Beteiligungsrat. Die sieben Grundsätze sind: Verbindlichkeit in Beteiligungsprozessen, frühzeitige Einbeziehung, niedrigschwellige Informationsbereitstellung, angemessene Kommunikationskultur, Aktivierung der Einwohnerinnen und Einwohner, Förderung einer Anerkennungskultur und Herstellung von Chancengleichheit.

Anhand eines ausgewählten Beispiels wird die Frage beleuchtet, inwiefern die Grundsätze tatsächlich eine gute Beteiligungskultur in Potsdam ermöglichen und was noch fehlt, um gute Beteiligung in der Stadt zu erkennen und umzusetzen.

Forum II

--- Offenes Forum ---

 

Bei Wunsch oder Bedarf:


Fallberatung aus dem Kreis der Teilnehmenden der Frühjahrtagung

 

 

Forum III

„Kooperative Beteiligungsstrukturen im Modellprojekt Rathausblock/Dragonerareal in Kreuzberg – Wie messbar ist die Wirksamkeit neuer Ansätze in der Beteiligung?“

Ulrike Dannel (S.T.E.R.N. GmbH)

Im Sanierungsgebiet Rathausblock werden für die Entwicklung eines lebendigen Stadtquartiers mit leistbaren Mietwohnungen und einer guten Mischen von Wohnen, Gewerbe, Kultur und Gemeinwesen modellhafte Ansätze einer gemeinwohlorientierten Kooperation zwischen der Verwaltung und Zivilgesellschaft erprobt. Umfangreiche Kooperations-und Beteiligungsstrukturen wurden gemeinsam ausgehandelt und umgesetzt. Alle Beteiligten bringen viel Engagement und Ressourcen (Personal, Zeit, Finanzen) ein, die es zu evaluieren gilt. Sind die Ansätze so wirksam und modellhaft, dass sie auf andere Verfahren übertragen werden können? Stimmt das Verhältnis zwischen Einsatz von Ressourcen und Output? Welche Evaluationsmethoden können bei der Beurteilung helfen.

 

 

Anschrift

Begrüßung und Anmeldung in 3.06.S14 = Campus Griebnitzsee, Haus 6, Raum S14

Universität Potsdam, Campus III – Griebnitzsee, Haus 6, Raum S14

August-Bebel-Straße 89, 14482 Potsdam

https://www.openstreetmap.org/#map=18/52.39330/13.12901

Anfahrt ÖPNV

  • mit der Buslinie: 694 vom Potsdamer Hauptbahnhof
  • mit der Regionalbahn / S-Bahn: S-Bahn S7 oder Regionalbahn RB 21 (Griebnitzsee - Wustermark)

 

Zuletzt geändert: 17. August 2019

Fachsitzung des Arbeitskreises Stadt- und Regionalentwicklung auf der Jahrestagung 2013

Die Sitzung ds Arbeitskreises fand am Freitag morgen statt und war für die frühe Zeit sehr gut besucht. Die Thematik Komplexität und ihr Umgang in Evaluationen wurden in zwei sehr unterschiedlichen Ansätzen dargestellt. Zum einen berichteten Stefan Verwij und Lasse Gerrits über die Anwendung der Qualitative Comparative Analysis als ein Weg die komplexen Einflüsse, Wirkungsbeziehungen und Ergebnisse eines komplexen Infrastrukturprojektes handhabbar zu machen. In der anschließenden sehr angeregten Diskussion berichteten weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer von ihren eigenen Erfahrungen mit dieser Methode. Der Vortrag von Susanne Höck, Jean-Marie Krier und Konstanze Schönthaler beschäftigte sich mit der Evaluarion eines nicht minder komplexen Stadtentwicklungsprojekts 'Klimaschutzkonzept der Hansestadt Hamburg'. Zu der Evaluierung des übergeordneten Projektes kam hier noch eine weitere Ebene durch die Evaluierung der einzelnen Projekte hinzu. Auch hier wurde in Anschluss engagiert diskutiert. Unter anderem kamen wieder die Fragen nach der Reduzierungsmöglichkeiten, der Einbeziehung aller am Projekt Beteiligten und der Umsetzung von Evaluation im Prozess auf. Wir danken allen Teilnehmenden und der Referentin und den Referenten für eine sehr interessante Sitzung. 

Zuletzt geändert: 17. March 2019

Workshop Evaluation und Evidence-based planning

Am Freitag, den 2.7.2010, fand in Berlin der mit etwa 30 Teilnehmenden gut besuchte Workshop des Arbeitskreises zum Thema "Evaluation und Evidence-based planning" statt. Der Workshop wurde vom Arbeitskreis
Stadt- und Regionalentwicklung der DeGEval gemeinsam mit dem Institut für Geographie der Universität Potsdam, dem Fachgebiet Stadterneuerung und Stadtumbau der Universität Kassel und dem Institut für Sozioökonomie des ZALF Müncheberg veranstaltet. Die sehr lebhafte Diskussion zeigte, dass bereits in Ansätzen durchaus ein weites Methodenspektrum vorhanden ist, dennoch große Bedarfe bei Konzeption und Umsetzung sowie im Ergebnistransfer bestehen.

Dr. Brigitte Wotha


Der Download der Beiträge ist leider nicht mehr möglich. Bei Interesse wenden Sie sich ggf. direkt an die Referentinnen und Referenten 


Prof. Dr. U. Altrock (Universität Kassel) / PD Dr.-Ing. Th. Weith (ZALF Müncheberg / Universität Potsdam): 
Zusammenhänge zwischen Evaluation, Planungstheorie, und evidenzbasierter Planung

Prof. Dr. A. Caspari (Fachhochschule Frankfurt):
Möglichkeiten und Grenzen von Wirkungsevaluationen

Prof. Dr. P. Dehne (Hochschule Neubrandenburg):
Wie können Wirkungen in der Stadt- und Regionalentwicklung gemessen werden?

Dr. F. Scholles (Universität Hannover):
Umweltprüfungen in der Praxis:  Auswirkungsprognosen und - bewertungen


Ralf Zimmer-Hegmann (ILS Dortmund / Universität Hannover):
Vorläufige Überlegungen, was "evidence-based planning" bedeuten kann

Nelius, Kurt (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin):
Sozialraummonitoring und Datennutzung - Beispiele aus der Berliner Praxis

Prof. Dr. W. Wende et. al. (IÖR Dresden / TU Dresden):
Umsetzung von Maßnahmenvorschlägen örtlicher Landschaftspläne

Zuletzt geändert: 17. March 2019

Workshop "Evaluation und Evidence-based planning" am 02.07.2010 in Berlin

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir erlauben uns, Sie zu einem Workshop zum Thema

Evaluation und Evidence-based planning einzuladen, der am Freitag, den 02.07.2010 von 10 Uhr bis 17:15 Uhr in Berlin stattfindet.

Der Workshop wird vom Arbeitskreis Stadt- und Regionalentwicklung der DeGEval, dem Institut für Geographie der Universität Potsdam, dem Fachgebiet Stadterneuerung und Stadtumbau der Universität Kassel und dem Institut für Sozioökonomie des ZALF Müncheberg veranstaltet.

Veranstaltungsort:

Berlin, Rathaus Tiergarten (Balkonsaal) Mathilde-Jacob-Platz 1, 10551Berlin

Zum Thema:
Evaluationen stellen in der Stadt-, Regional- und Umweltentwicklung trotz zunehmender Häufigkeit sowohl im Alltag der Planungspraktiker als auch in der theoriebezogenen Forschung immer noch einen Randbereich dar.
Oftmals werden sie lediglich als gutachterliche Handreichung ohne kontextuelle oder planungstheoretische Einbettung und mit nur begrenztem praktischen Nutzen angesehen. Im Gegensatz dazu werden mit dem Begriff der evidenzbasierten Planung, konkrete Vorstellungen und Erwartungen verknüpft. Eine gezielte Verknüpfung mit theoretischen, methodologischen sowie konzeptionell-praktischen Ansätzen der Evaluationsforschung und -praxis findet jedoch bislang kaum statt, wenngleich sich z.B. in der Europäischen Politik des Prüfens von Umweltauswirkungen bereits praktische Anwendungsfelder etabliert haben.

Mit dem Workshop sollen deshalb Zusammenhänge, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den beiden als methodologisch wie konzeptionell zu verstehenden Ansätzen von Evaluation und Evidence-based Planning analysiert und bewertet werden.

Die eintägige Veranstaltung mit Vorträgen und Diskussionsmöglichkeiten richtet sich an Wissenschaftler wie Praktiker sowohl aus dem Bereich der Evaluationsforschung als auch der Stadt-, Regional- und Umweltentwicklung.

Folgendes Programm in der Zeit von 10:00 bis 17:15 ist geplant:

Prof. Dr. U. Altrock (Universität Kassel) / PD Dr.-Ing. Th. Weith (ZALF Müncheberg / Universität Potsdam):
Zusammenhänge zwischen Evaluation, Planungstheorie, und evidenzbasierter Planung

Prof. Dr. R. Danielzyk (ILS Dortmund / Universität Hannover):
Was kann "evidence-based planning" bedeuten?

N.N.:
Die Bedeutung von Informationsmanagement in evidenzbasierter Planung und Evaluation

W. Schulgen / P. Mühlberg / H. Nagel (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin):
Sozialraummonitoring und Datennutzung

Prof. Dr. P. Dehne (Hochschule Neubrandenburg):
Wie können Wirkungen in der Stadt- und Regionalentwicklung gemessen werden?

Prof. Dr. A. Caspari (Fachhochschule Frankfurt):
Möglichkeiten und Grenzen von Wirkungsevaluationen

Prof. Dr. W. Wende (IÖR Dresden / TU Dresden):
Evaluation der Umsetzung von Maßnahmen in der Landschaftsplanung

Dr. F. Scholles (Universität Hannover):
Umweltprüfung und Impact Assessment als Planungspolitik und in der Planungspraxis

Prof. Dr. A. Mengel (Universität Kassel):
Folgeabschätzung als Teil rechtlicher Regelungen

Dr. J. Lang (Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung):
Verwendung von Evaluierungsergebnissen in der Politikformulierung und -reformulierung

Abschlussdiskussion, gemeinsame Schlussfolgerungen und weiterführende Diskussionslinien

Anmeldungen bitte bis zum 25.6.2010 an info@wotha.de oder per Fax an

Bitte reichen Sie die Einladung auch an interessierte Kolleginnen und Kollegen weiter.

Mit freundlichen Grüßen

Brigitte Wotha

> Das Programm als pdf

Zuletzt geändert: 21. September 2011

Frühjahrsworkshop 2008

Verwaltungsreformen und Demographiecheck
auf dem Prüfstand:
Aktuelle Herausforderungen – tragfähige Lösungen?

in Zusammenarbeit mit dem Kommunalwissenschaftlichen Institut der Universität Potsdam
in Abstimmung mit dem "Arbeitskreis Verwaltung" der Gesellschaft für Evaluationam 9. Juni 2008 in Potsdam10.30 Uhr Begrüßung und Einführung Prof. Dr.-Ing. Th. Weith (Universität Potsdam) und Prof. Dr. B. Wotha (LMU München / Strande) zum Download

Teil 1: Evaluation von Verwaltungsreformen / Gebietsreformen10.45 bis 11.30 Uhr Ergebnisse zu den "freiwilligen Zusammenschlüssen" in Thüringen Prof. Dr. P. Sedlacek (Universität Jena) zum Download

11.30 bis 12.15 Uhr Evaluation von Verwaltungsreformen – Erfahrungen aus der Gebietsreform in Brandenburg Apl. Prof. Dr. J. Franzke / Dr. C. Büchner (Universität Potsdam) zum Download

12.15 bis 13.00 Uhr Wirkungen institutioneller Dezentralisierungspolitik im internationalen Vergleich Falk Ebinger / R. Reiter (Ruhruniversität Bochum / Universität Potsdam) zum Download

13.00 bis 14.00 Uhr Mittagspause


2. Teil: Demographiechecks – eine ex-ante Evaluation?

14.15 Uhr bis 15 Uhr Demographiecheck im Land Brandenburg C.Bethge (Staatskanzlei Land Brandenburg)zum Download-Teil1; Teil2; Teil3

15.00 bis 15.45 Uhr Zum Projekt Demographie-Trainer für kommunale Entscheider Y. Michels (Bertelsmann Stiftung) zum Download

15.45 bis 16.15 Uhr Offene Diskussion

16.15 – 17.00 Uhr Zur Weiterbearbeitung der Themen im Rahmen des Arbeitskreises „Evaluation in der Stadt- und Regionalentwicklung“ sowie Informationen und Diskussion zu weiteren möglichen Arbeitsfeldern17.00 Abschluss der Veranstaltung

 

Zuletzt geändert: 21. September 2011

Der AK Stadt- und Regionalentwicklung auf der Jahrestagung 2007

Am Donnerstag nachmittag 11.10.2007,
16:00 - 17:30 Uhr (Block B):

Zwischen Routine und Ressentiment:
Ein Blick zurück nach vorne aus der Evaluationspraxis
in der Stadt- und Regionalentwicklung (B4)

Referenten:

 

Prof. Dr. Manfred Rolfes (Universität Potsdam):
Evaluation und Monitoring in der Stadtentwicklung:
Schritte auf dem Weg zu einer systematischen Reflexion kommunaler Steuerungsprozesse?

 

Jürgen Göddecke-Stellmann (Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Bonn):
Monitoring und Evaluation aus Bundessicht
- das Beispiel der Städtebauförderung

 

Dr. Reinhard Aehnelt (IfS Berlin):
Datenlos zusehen?
- Erfahrungen bei der Evaluierung Integrierter Programme

 

Moderation:
Thomas Weith / Brigitte Wotha
Zuletzt geändert: 24. August 2017

Informationen 2007:1 des Arbeitskreises Stadt- und Regionalentwicklung

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
Liebe Evaluationsmitstreiterinnen und -mitstreiter.

Nach längerer Pause möchten wir Sie wieder mit einigen Informationen aus dem Arbeitskreis informieren. Für das Jahr 2007 laufen die Veranstaltungsplanungen. Wir ürden uns freuen, wenn Sie sich auch in diesem Jahr auf vielfältige Weise in die AK-Arbeit einbringen könnten.

Viel Vergnügen beim Lesen der Informationen wünschen Ihnen

Thomas Weith und Brigitte Wotha

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DeGEval-Jahrestagung in Dresden

Die diesjährige Jahrestagung der Gesellschaft für Evaluation findet vom 10. bis 12. Oktober in Dresden statt. Das Thema lautet: 10 Jahre DeGEval - Zukunft der Evaluation.

Auch der AK Stadt- und Regionalentwicklung hierin führt einen Workshop durch:
Donnerstag, 11.10.2007, 16:00 - 17:30 Uhr (Block B):

Zwischen Routine und Ressentiment: Ein Blick zurück nach vorne aus der Evaluationspraxis in der Stadt- und Regionalentwicklung (B4)

Der Workshop bietet mit drei Vorträgen

     

  • einen wertenden Rückblick in die Historie der Evaluationsaktivitäten in der Stadt und Regionalentwicklung
  • einen Einblick in aktuelle Evaluationsaktivitäten auf Bundesebene
  • einen Ausblick zu den zukünftigen Entwicklungen in diesem Arbeitsfeld.
  •  

Vorgesehen sind somit drei Vorträge mit jeweils anschließender Diskussion.
Die Moderation übernehmen Dr. Brigitte Wotha und Prof. Dr. Thomas Weith.

Vortragende:

     

  • Prof. Dr. Manfred Rolfes (Universität Potsdam): Evaluation und Monitoring in der Stadtentwicklung: Schritte auf dem Weg zu einer systematischen Reflexion kommunaler Steuerungsprozesse?
  • Jürgen Göddecke-Stellmann (Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Bonn): Monitoring und Evaluation aus Bundessicht - das Beispiel der Städtebauförderung (Arbeitstitel)
  •  

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Die aktuellen Kontaktadressen der AK-Sprecher:


Prof. Dr.-Ing. Thomas Weith
Universität Potsdam
Institut für Geographie
Juniorprofessur für Angewandte Regional- und Umweltforschung
Karl-Liebknecht-Strasse 24-25
14476 Potsdam (Golm)
Tel. 0331/9772138
Fax 0331/9772717
Email: weith@rz.uni-potsdam.de

Dr. Brigitte Wotha
Büro für Stadt- und Regionalentwicklung
Dorfstrasse 11
24299 Strande
Tel. 04349/914654
Fax 04349/914658
Email: info@wotha.de

Zuletzt geändert: 21. September 2011

Stadtumbau evaluieren - aber wie?

Die Frühjahrstagung 2006 des Arbeitskreises Stadt- und Regionalentwicklung fand am 7. April 2006 in Potsdam
zum Thema

„Stadtumbau evaluieren - aber wie?“

statt.

Nun erscheint, herausgegeben von Thomas Weith,  die dazugehörige Buchpublikation "Stadtumbau erfolgreich evaluieren" im Waxmann Verlag.

Zuletzt geändert: 21. September 2011

Dokumentation bisheriger Aktivitäten

Internationale Fachtagung 2002

"Evaluation in der Stadt- und Regionalentwicklung" war das Thema der initiierenden Internationalen Fachtagung der DeGEval und des Lehrstuhls für Wirtschaftsgeographie und Regionalentwicklung am 25.-26.04.2002 an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, an der 80 Teilnehmer aus fünf europäischen Staaten teilnahmen. Die erweiterten Fassungen der Vorträge dieser Tagung sind in dem folgenden Sammelband enthalten:

Peter Sedlacek (Hrsg.) (2004): Evaluation in der Stadt- und Regionalentwicklung. Opladen = Stadtforschung aktuell 90. - ISBN 3-8100-3774-5 ; 29,90 €

! Mitglieder der DeGEval können diesen Band direkt bei Verlag mit dem Hinweis "Mitglied DeGEval" per Post oder Fax (nicht per E-mail !) mit 15 % Rabatt beziehen.

Workshops auf der Jahrestagung in Mainz 2002

Auf der 5. Jahrestagung der DeGEval in Mainz im Oktober 2002 führte der AK zwei Workshops durch:

1. Evaluation von Raumentwicklungspolitik zwischen Balanced Scorecard und Transdisziplinarität
2. Evaluation von Raumentwicklungspolitik - grenzüberschreitend - umweltbeachtend.

Die Beiträge erschienen in der Zeitschrift für Evaluation Heft 1/2003

Workshop am 10./11. April 2003 in Jena

Ein weiterer Workshop, der sich vorrangig mit methodischen Fragen befasste, fand am 10./11-. April 2003 in Jena statt.

Die Vorträge dieses Treffens sind in den Jenaer Geographischen Manuskripten erschienen. Die Bestellmöglichkeit finden Sie auf der Homepage des Lehrstuhls für Wirtschaftsgeographie und Regionalentwicklung (Prof. Dr. Sedlacek) der Universität Jena.

Workshop während der Jahrestagung 2003 in Hamburg

Zur 6. Jahrestagung der DeGEval am 9./10. Oktober 2003 in Hamburg wurde vom AK ein eigener Workshop durchgeführt.

Frühjahrstagung 2004

Im April 2004 führte der AK seine Frühjahrstagung in Potsdam durch. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Institut für Geographie (Prof. Dr. Weith / Prof. Dr. Rolfes). Der Tagungsband erscheint im März 2005. Die Beiträge untersuchen den Stellenwert und das Potenzial von Evaluationen zum einen im Rahmen von integrierten Stadtentwicklungsprogrammen (insbes. "Soziale Stadt"), zum anderen in der Umweltplanung und Regionalentwicklung.

Vorstellung der Tätigkeiten des Arbeitskreises in der Zeitschrift für Evaluation

Die bisherigen Aktivitäten des Arbeitskreises wurden zusammenfassend in der Zeitschrift für Evaluation, Heft 2/2004 veröffentlicht (Weith, Thomas / Sedlacek, Peter / Rolfes, Manfred: Theorie und Praxis der Evaluation für Städte und Regionen, ZfEval 2/2004, S. 335 - 340).

Jahrestagung 2005 in Essen

Bei der Jahrestagung der DeGEval (Gesellschaft für Evaluation) vom 12. bis 14. Oktober 2005 in Essen  mit dem Titel „Wirkungen auf der Spur“ war der Arbeitskreis mit drei eigenen Veranstaltungen beteiligt.
Der AK führte am Donnerstag, den 13.10. von 16 bis 17.30 Uhr in Eigenregie den gut besuchten Workshop „Wirkungen in der Evaluation der Stadt- und Regionalentwicklung“ durch, moderiert durch Professor Weith (Uni Potsdam).
Folgende Vorträge wurden präsentiert:
- Verena Schäffer (Université Lausanne): Evaluation von Regionalmanagement in Sachsen-Anhalt,
- Sebastian Elbe (Sprint Consult Gbr. Darmstadt): Selbstevaluierung in der ländlichen Regionalentwicklung,
- Kerstin Munsel (Universität Jena): Regionale Auswirkungen durch Technologie- und Gründerzentren in den Neuen Bundesländern auf der Spur,
- Silke Schmidtmann (TU Berlin): Wirksame Wege für den ÖPNV im ländlichen Raum.

Die Veranstaltung zeigte wieder einmal die existierende Vielfalt bestehender Evaluationsansätze. Zugleich wurde deutlich, dass sich bereits die Benennung von Wirkungsbeziehungen in den hochkomplexen Prozessen der Stadt- und Regionalentwicklung als schwierig erweist. So ist es nicht verwunderlich, dass insbesondere für die Praktiker nutzbare Wirkungsmodelle fehlen. Zur Wirkungsmessung werden deshalb oftmals allgemeine Indikatorenkonzepte oder Erfolgsfaktoren herangezogen. Die verstärkte Fokussierung auf prozessbezogene Aspekte und institutionelles Lernen lässt Wirkungen noch schwieriger erfassen und nachweisen.
So gilt festzuhalten, dass für die Durchführbarkeit wie konkrete Durchführung von Wirkungsanalysen und -kontrollen noch eine Vielzahl von Aufgaben in Forschung und Praxis zu bewältigen sind. Insbesondere der Vortrag von Frau Munsel zeigte jedoch, dass notwendiges methodisches „Rüstzeug“ (wie z.B. die vergleichende Betrachtung von Kontrollgruppen) vielfach bereits existiert. In der Praxis gelangt dies jedoch nicht immer zum Einsatz.
Die Vortragspräsentationen werden demnächst auf der AK-Seite der degeval-Homepage allen Mitgliedern zur Verfügung stehen.

Am Freitag, den 14. Oktober, wurde, moderiert von Professor Sedlacek (Uni Jena) von 10.30 Uhr bis 12 Uhr vom AK zusammen mit den Arbeitskreisen Umwelt und Strukturpolitik der Workshop „Zwischen Modell und Mythos: Wirkungszusammenhänge in der Regional- und Umweltentwicklung“ veranstaltet.
Vortragende waren Dr. Stefan Meyer (MR Regionalberatung GmbH, Delmenhorst), Dipl.-Ing. Stephan Elbe (Sprint-Consult, Darmstadt) sowie Prof. Dr. Thomas Weith (Universität Potsdam).
Die Vorträge beleuchteten aus theoretischer wie praktischer Sicht unterschiedliche methodische Ansätze zur Wirkungsanalyse. Es wurde insbesondere deutlich, dass es im wissenschaftlichen Bereich erheblicher Forschungsanstrengungen zur Reduzierung von bestehenden Kenntnislücken sowie im Anwendungsfeld einer verstärkten methodischen Reflexion bedarf, um zukünftig von tragfähigen Wirkungsanalysen sprechen zu können.

Ebenfalls am Freitag fand, leider in überschaubarer Runde, die Mitgliederversammlung des AK statt. Neben einem Bericht über die Aktivitäten im Jahr 2005 standen die Diskussion zukünftiger Zielsetzungen und eine Neuwahl der Sprecher auf der Tagesordnung.

Mit Blick auf die zukünftigen Aktivitäten des Arbeitskreises wird einerseits ein verstärkter Kontakt mit spezifischen Anwendungs-Zielgruppen (Büros, Fachverbände, Behörden etc.) angestrebt. Andererseits sollen insbesondere Veranstaltungen stärker „programmorientiert“ (z.B. zu den Themen Stadtumbau, Dorferneuerung, ISEKs oder auch zu raumbezogener Kriminalprävention) durchgeführt werden. Dies soll schon in der nächsten Frühjahrstagung 2006 (s.u.) aufgegriffen werden.
Auf dem Treffen hat zudem Herr Professor Dr. Peter Sedlacek seine Sprecherfunktion auf eigenen Wunsch abgegeben. Als neuer AK-Sprecher wurde der bisherige stellvertretende Sprecher, Professor Dr.-Ing. Thomas Weith (Universität Potsdam) gewählt. Seine bisherige Funktion als Stellvertretung übernimmt Dr. Brigitte Wotha (Büro Dr. Wotha, Strande).

 

Mitgliederinformation

In unregelmäßigen Abständen werden die Mitglieder des AK durch die INFORMATIONEN über laufende und geplante Aktivitäten unterrichtet. Die INFORMATIONEN werden über email nur an die Mitglieder des AK versendet. Interessenten können sich in die mailing list eintragen lassen bei weith@rz.uni-potsdam.de. Bisher erschienene INFORMATIONEN finden Sie hier unter "Weiterführendes".

Zuletzt geändert: 24. July 2011
  • Prof. Dr. Manfred Rolfes

    Universität Potsdam
    Institut für Geographie
    Karl-Liebknecht-Str. 24/25
    14476 Potsdam
    Tel.: ++49 (+331) 977 23 05
    Fax: ++49 (+331) 977 27 17
    E-Mail: mrolfes@uni-potsdam.de

    Patricia Berndt

    S·T·E·R·N Gesellschaft der behutsamen Stadterneuerung mbH
    Straßburger Straße 55
    10405 Berlin
    Tel.: +49 30 443636-91
    E-Mail: berndt.patricia@stern-berlin.de