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Aktuelles

Dokumentation der Frühjahrstagung 2019 des Arbeitskreises Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe

Tagungsthema: Evaluation von Capacity Development

Quelle: Belli, Luisa (2019): Präsentation im Rahmen der Frühjahrstagung des Arbeitskreises Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe der DeGEval

Im Folgenden finden Sie eine kurze Zusammenfassung der Frühjahrstagung 2019 des AK Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe. Ein umfangreicher Artikel über die Frühjahrstagung 2019 wird in der Zeitschrift für Evaluation (ZfEv) Heft 2/2019 erscheinen.

Am 27. und 28. März 2019 fand in Köln die Frühjahrstagung statt, welche von dem ICON-INSTITUTE ausgerichtet wurde.

Mittwoch 27. März 2019
Dr. Tanja Lingohr und Barbara Wirth-Bauer (ICON-INSTITUTE) sowie der Sprecher des AK-Epol-HuHi, Thorsten Bär (World Vision), begrüßten die Teilnehmenden der Frühjahrstagung.


10:45-11:30 Einführung in Capacity Development und Überlegungen zur Evaluation dieses Konzepts
Luisa Belli von der Food and Agriculture Organization (FAO) gab mit ihrem Vortrag einen Überblick über das Konstrukt Capacity Development mit den drei verschiedenen Ebenen des Individuums, der Organisation und des Systems. Sie nannte die jeweiligen Inhalte der Ebenen und erläuterte deren Beziehung zueinander sowie Faktoren, welche für die Evaluation der Wirkung von CD in entwicklungspolitischen Kontexten förderlichen beziehungsweise hinderlich sind.

Anschließend an den ersten Vortrag erarbeiteten die Teilnehmenden in interaktiver Gruppenarbeit Mind-Maps zu den drei Ebenen des Capacity Development. Im Laufe der Tagung erfolgte eine Erweiterung der Mind-Maps um die neuen Inhalte aus den folgenden Präsentationen und einer Zusammenfassung der Ergebnisse durch die Rapporteure am Ende der Tagung.

14:00-14:45 Individuelles Capacity Development messen: Capacity Development im Rahmen eines entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes
Martin Bruder vom Deutschen Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit (DEval) leitete mit der Vorstellung einer Evaluation zur Wissens-, Kompetenz- und Einstellungsveränderung von Weltwärts-Teilnehmenden in die Messung von Capacity Development auf individueller Ebene ein.

14:45 – 15:30 Die individuelle Ebene: Evaluation eines Projekts zur beruflichen Bildung in Vietnam
Dorothee Mack von MISEREOR und Ralf Lange von FAKT präsentierten eine weitere Evaluierung zur Messung von CD auf individueller Ebene im Bereich beruflicher Bildung. Dabei stellten sie die angewandte partizipative Vorgehensweise und konkrete Methoden aus dem mehrstufigen Verfahren vor.

16:20 – 17:05 Organisationales Capacity Development messen, eine Perspektive aus der Organisationssoziologie
Dr. Helmut Brentel beleuchtete in seinem Vortrag Capacity Development aus der Perspektive der Organisationssoziologie, wobei er defensive Routinen und die Auflösung dieser durch produktives Lernen und intervenierende Techniken hervorhob. Diese unterstützten auch den Übergang von instrumentellem Einschleifen zu produktiven Zweischleifen-Lernen. In diesem Zusammenhang ging er näher auf positive Einflussfaktoren wie beispielsweise die Unterstützung der Führungskraft ein.

17:05 – 17:50 Die organisationale Ebene: Learning Organisations: How Evaluation can inform the Development of Capacities in Organisations
Gemeinsam mit seinem Kollegen Kalifa Traoré legte Christophe Dietrich vom ICON-INSTITUTE in seiner Präsentation dar, welche positiven Faktoren für das Etablieren von Capacity Development in Organisationen beachtet werden sollten und wie Evaluation dabei den Lernprozess unterstützen kann.

18:20 – 18:35 Ausblick & Organisatorisches

Donnerstag, 28. März 2019
Um 09:00 Uhr begann der zweite Tagungstag und die Teilnehmenden wurden durch Thorsten Bär (Sprecher AK-Epol) begrüßt.


09:15 – 10:00 Die systemische Ebene: Measuring Capacity of Networks and Cooperations in the Gender Based Violence Sector
Lennart Raetzell und Birgit Alber von Syspons referierten über die Messung von Capacity Development auf systemischer Ebene anhand einer durchgeführten Baseline-Studie über die Kooperation verschiedener Akteure zur Gewaltprävention im südlichen Afrika, wobei spannende Methoden zum Einsatz kamen.

10:50 – 12:30 Werkstattgespräche:
a) Evaluation von Capacity Development in der Humanitären Hilfe und in fragilen Kontexten.

  • Janine Lietmeyer, Malteser: Gemeinschaftsevaluierung mit Islamic Relief und Welthungerhilfe zur grenzüberschreitenden Nothilfe in Syrien.
  • Petra Kiel, Christoffel-Blindenmission (CBM): Bedarfsanalyse und Evaluation eines CD-Projektes zur Stärkung der Zivilgesellschaft und lokaler Verwaltungen in Sri Lanka.
  • Moderation: Dr. Markus Moke, Aktion Deutschland Hilfe (ADH)

b) Evaluation von Capacity Development in der Entwicklungszusammenarbeit.

  • Catrina Schläger, Friedrich-Ebert-Stiftung (FES): Evaluation des Nachwuchsförderprogrammes „Agentes de Cambio“
  • Dr. Ursula Esser, Institut für Bildung, Entwicklung und Beratung (BEB): Capacity Development Assessment für die Pestalozzi Children Foundation
  • Moderation: Dr. Bernhard Hoeper, Welthungerhilfe (WHH)

c) World Café: Monitoring und Evaluation von Evaluation Capacity Development.

  • Moderation: Nikolaus Rentrop, Alteri

14:00 – 14:30 Abschluss-Session: Zusammenfassung der Erkenntnisse der Tagung & Diskussion
Für die abschließende Schlussrunde, in welcher die zentralen Erkenntnisse aus den Gruppenarbeiten der Tagung reflektiert und zusammengefasst wurden, rapportierten die Rapporteure:

  • Julia Kahrl, Auswärtiges Amt
  • Iskander Chemli, ICON-Institute
  • Jens Koy, freier Berater und Evaluator
  • Moderation: Susanne von Jan (Hanns-Seidel-Stiftung), Sprecherin AK-Epol
Zuletzt geändert: 07. August 2019

Frühjahrstagung 2019: "Evaluation von Capacity Development"

Die nächste Frühjahrstagung findet am 27. und 28. März 2019 in Köln statt und wird vom ICON-INSTITUTE ausgerichtet. Das Thema wird „Evaluation von Capacity Development“ sein. Die Anmeldung ist bis zum 17. März möglich.

>> Zur Anmeldung

>> Zum Programm (PDF)

 

Zuletzt geändert: 27. February 2019

Dokumentation der Frühjahrstagung 2018 des Arbeitskreises Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe

Tagungsthema: Relevanz – Tun wir die richtigen Dinge?

Im Folgenden finden Sie eine kurze Zusammenfassung der Frühjahrstagung 2018 des AK Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe. Ein umfangreicher Artikel über die letzte Frühjahrstagung 2018 ist in der Zeitschrift für Evaluation (ZfEv) Heft 2/2018 erschienen und steht Ihnen hier zur Verfügung (Quellenangabe: Schmid, M., O´Brien, A., Bär, T. & von Jan, S. (2018): Frühjahrstagung zum Thema Relevanz des AK-Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe in Bad Homburg. In: Zeitschrift für Evaluation, 2, 407-413.).

Am 11. und 12. April 2018 fand auf Schloss Bad Homburg die Frühjahrstagung statt, welche von der GOPA Consulting Group ausgerichtet wurde.

Mittwoch 11. April 2018

Berthold Averweg (GOPA), Heike Happerschoss (GOPA) und der Sprecher des AK-Epol-HuHi, Thorsten Bär (World Vision), begrüßten die Teilnehmenden der Frühjahrstagung.

10:45-12:00 Die DAC-Kriterien im Zeitalter der SDG
Jörg Faust und Ida Verspohl (DEval) hielten einen Vortrag mit einem Überblick über aktuelle Diskussionen im Zusammenhang mit den fünf DAC-Kriterien und deuteten sowohl auf deren Stärken als auch auf mögliche Anpassungen hin.

An den ersten Vortrag schloss der freie Berater Bernward Causemann an, der seine Thesen bezüglich der DAC-Kriterien im Zeitalter der SDG präsentierte.

13:15-15:00 Stationengespräche Relevanz
Die Teilnehmenden diskutieren in Kleingruppen an insgesamt 12 Stationen grundlegende Fragestellungen zum Relevanzkriterium.

15:00 – 15:35 Evaluation von Relevanz in der EZ: Praxis und Reformbedarf
Elias Sagmeister von Ground Truth Solutions schrieb seine Dissertation über das DAC-Kriterium Relevanz. In seinem Vortrag präsentierte er seine Erkenntnisse über die Bewertung der Relevanz in der Entwicklungszusammenarbeit.

16:05 – 16:40 Relevance and Appropriateness in Evaluation of Humanitarian Action
Neil Dillon vom ALNAP-Netzwerk referierte über Gegebenheiten und wesentliche Aspekte der Evaluation von Relevanz und Angemessenheit im Feld der Humanitären Hilfe.

16:40 – 16:50 Flüstergruppe
Die Teilnehmenden erarbeiten Fragestellungen für die anschließende Fisbowl-Diskussion.

16:50 – 18:30 Fishbowl-Diskussion
Die beiden Referenten Elias Sagmeister und Neil Dillion beantworteten die Fragen aus der Flüstergruppe, die von Teilnehmenden auf das Podium getragen wurden. Die Diskussion wurde von AK-Sprecherin Susanne von Jan (Hanns-Seidel-Stiftung) moderiert.

18:15 – 18:30 Ausblick & Organisatorisches

Donnerstag, 12. April 2018

Um 09:00 Uhr begann der zweite Tagungstag und die Teilnehmenden wurden durch Thorsten Bär (Sprecher AK-Epol) begrüßt.

09:15 – 10:00 Die Relevanz von Relevanz – Beobachtungen aus sieben Meta-Studien zu Stellenwert, Analyse und Bewertung des OECD-DAC Kriteriums Relevanz in Evaluationen
Stefan Silvestrini, Geschäftsführer der CEval GmbH, referierte über die durchgeführten Meta-Studien und beschrieb den Stellenwert des Relevanzkriteriums. Darüber hinaus erläuterte er Auffälligkeiten bei den Relevanzbewertungen in Projektevaluationen.

10:20 – 12:00 Werkstattgespräche:
a) Evaluierungsbeispiele Relevanz – in der Entwicklungszusammenarbeit und Humanitären Hilfe.
• Harriet Lange, Plan International Deutschland e.V.: Darstellung der Evaluierung des Programms „Safer Cities for Girls“.
• Markus Moke, Aktion Deutschland Hilft (ADH): „Gemeinschaftliche Evaluierung: Hurrikan Matthew auf Haiti, Oktober 2016“.
• Moderation: Bernhard Hoeper, Deutsche Welthungerhilfe e.V.

b) Diskussionsrunde Auftragnehmer & Auftraggeber zum Relevanz-Kapitel
• Ulrike Haffner und Benjamin Bräuer, Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit mbH: „Das Kriterium der Relevanz im Konzept der Zentralen Projektevaluierungen (ZPE) der GIZ“
• Moderation: Heike Happerschoss (GOPA)

13:45 – 15:00 Abschluss-Session: Zusammenfassung der Erkenntnisse der Tagung & Diskussion
Für die abschließende Schlussrunde, in welcher die zentralen Erkenntnisse in Bad Homburg reflektiert und zusammengefasst wurden, befanden sich auf dem Podium:
• Elias Sameister, Ground Truth Solutions
• Heike Happerschoss, GOPA
• Anja Scherkus, Rosa-Luxemburg-Stiftung
• Moderation: Susanne von Jan (Hanns-Seidel-Stiftung), Sprecherin AK-Epol

Zuletzt geändert: 07. January 2019

Dokumentation der Frühjahrstagung 2017 des Arbeitskreises Entwicklungspolitik

Tagungsthema: Die Rolle der SDGs für Monitoring und Evaluation von Projekten der Entwicklungszusammenarbeit und der Humanitären Hilfe am Beispiel Klima und Umwelt (SDG 13 und 15)

Am 29. und 30. Juni 2017 fand bei der GIZ in Bonn die Frühjahrstagung des AK Entwicklungspolitik zum Thema SDG statt.

Im Folgenden finden Sie eine kurze Zusammenfassung der Frühjahrstagung 2017 des AK-Epol sowie die Präsentationen der ReferentInnen. Eine etwas ausführlichere Dokumentation finden Sie hier.

Donnerstag 29.06.2017

Claudia Kornahrens, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), und Susanne von Jan, Sprecherin des Arbeitskreises Entwicklungspolitik (AK-Epol) der DeGEval, begrüßten die diesjährigen Teilnehmenden der Tagung.

11.15-12.15 Einführung in die SDGs – Die deutsche Nachhaltigkeitsstrategie 2017 – Anstöße der Agenda 2030 und Anforderungen an die Evaluierung (Imme Scholz)

Imme Scholz vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) hielt den Eröffnungsvortrag. Sie vermittelte einen Überblick über den derzeitigen Stand der Indikatorenentwicklung zu den 17 SDGs mit Fokus auf die SDGs 13 und 15.

13.40-14.25 Die Rolle der SDG für M&E von EZ-Projekten – Ansatzpunkte aus Sicht der GIZ (Susanne Milcher, David Schmid)

Susanne Milcher und David Schmid, beide GIZ, stellten die Rolle der SDGs für Monitoring und Evaluation von Projekten der Entwicklungszusammenarbeit aus Sicht der GIZ vor.

14.25 – 17.15 World Café – Diskussion über die Rolle der SDG für P, M&E von Projekten aus EZ und HH

Im Rahmen eines „World Café“ wurde von den Teilnehmern die Rolle der SDGs für Planung, Monitoring und Evaluation von Projekten aus Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe diskutiert.

Die Ergebnisse der Diskussionsgruppen wurden im Plenum vorgestellt.

17.15 – 18.00 Die Evaluation der Internationalen Klimaschutzinitiative des BMUB

Andreas Obser und Günter Schmidt, GFA Consulting Group, stellten die Evaluation der Internationalen Klimaschutzinitiative des BMUB vor.

18.00-18.30 Zusammenfassung, Einführung in das Abendprogramm und Verabschiedung (Thorsten Bär, Sprecher AK Epol)

Freitag, 30. Juni 2017

9.00-9.45 Die amtliche Statistik und das Monitoring der SDG (Miriam Blumers)

Miriam Blumers, Statistisches Bundesamt, hielt einen Vortrag zur amtlichen Statistik und dem Monitoring der SDG.

9.45-12.00 Arbeitsgruppen/Werkstattgespräche und Ergebnispräsentation

Die Teilnehmenden nahmen entsprechend ihrer Interessensgebiete an einem der drei Werkstattgespräche teil. Folgende Themen wurden, jeweils begleitet durch den Input der entsprechenden FachreferentInnen, vertiefend diskutiert:

a)    Die Rolle des SDG 13 für Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe – Einblicke in M&E von Projekten im Bereich Klima & Katastrophenvorsorge
•    Jürgen Clemens, Malteser International
•    Adrien Detges, adelphi research
•    Bernhard Hoeper, Deutsche Welthungerhilfe

b)    Die Rolle des SDG 15 für die Entwicklungszusammenarbeit – Einblicke in Erhebungsmethoden für M&E von Projekten im Bereich Biodiversität und Umwelt
•    Elke Mannigel, OroVerde
•    Friedrich Wulf, Pro Natura

c)    Werkstattgespräch des AK Umwelt - Methoden zur Messung von Klimaschutzzielen und Umweltindikatoren
•    Dominik Jessing, Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (IFEU)
•    Reinhard Zweidler, Bundesamt für Umwelt Schweiz (BAFU)

Die Ergebnisse der Werkstattgespräche wurden anschließend in der Großgruppe präsentiert.

12.00-13.00 Abschlussdiskussion

Eine Abschlussdiskussion wurde mit den folgenden Podiumsgästen durchgeführt:

•    Sven Harten, Deutsches Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit (DEval)
•    Sven Kaumanns, Statistisches Bundesamt
•    Pedro Morazán, Südwind e.V.
•    Michaela Zintl, Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
•    Moderation: Susanne von Jan (Hanns-Seidel-Stiftung)

 

Zuletzt geändert: 06. August 2018