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C 7 – Herausforderungen und Methoden der Evaluation von Gestaltungskompetenz im Kontext von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

AK Umwelt

Moderation: Dr. Dirk Scheffler, e-fect

Gestaltungskompetenz messen - Methoden zur Evaluation
Dr. Kerstin Schütte, Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik an der Universität Kiel; Projekt Entwicklung von Forschungspotentialen im Bereich BNE (Regine
Asseburg, Inka Bormann, Robert Fischbach, Cornelia Gräsel und  Kati Trempler)
Aus dem Kompetenzbegriff und im Speziellen aus dem komplexen Konzept der Gestaltungskompetenz ergeben sich neue Anforderungen an die Messung von Bildungsergebnissen. Für Evaluationen bedeutet dies eine Erschwernis, methodische Standards einzuhalten. Kern des Vortrags sind Methoden zur Kompetenzmessung im Bereich BNE - was ist wünschenswert, was ist realisierbar und welche praktischen Konsequenzen ergeben sich daraus, um maximalen Nutzen aus einer Evaluation zu ziehen.

Zur Bedeutung der Gestaltungskompetenz in non-formalen Bildungszusammenhängen
Dr. Horst Rode
, Institut für Umweltkommunikation an der Leuphana-Universität Lüneburg
Anhand ausgewählter Ergebnisse aus zwei empirischen Studien zur UN-Dekade und zur BNE in außerschulischen Einrichtungen wird die generalisierte Operationalisierung der Gestaltungskompetenz als Bildungsziel in Anlehnung an das BLK-Programm „21“ veranschaulicht. Dabei wird hinterfragt, inwieweit es im Rahmen von Evaluationen möglich ist ein sich im Entwicklungsfluss befindliches Konstrukt zu operationalisieren.


Die Quadratur des Kreises - Evaluation der Wirkung von BNE-Bildungseinheiten zum Thema Klima für die Primarstufe
Dr. Dirk Scheffler
, e-fect eco-forschung evaluation consulting training, Trier (im Auftrag von Univation – Institut für Evaluation, Köln)
Die Evaluation von Teilkompetenzen der Gestaltungskompetenz wird am Beispiel der Ergebnisse der Wirkungsevaluation der Programme zum Thema Klimaschutz des NaturGuts Ophoven veranschaulicht. Im Kontext der eingeschränkten Bedingungen und methodischer Standards wird der Nutzen des Konstrukts Gestaltungskompetenz für die Zielklärung, Entwicklung von Wirkungskriterien und die pragmatische Operationalisierung als standardisierter Fragebogen reflektiert.


Kompetenzen für die Zukunft in der KiTa entwickeln
- Evaluation von Gestaltungskompetenz in der wissenschaftlichen Begleitforschung des Projektes „Leuchtpol – Energie und Umwelt neu erleben“
Barbara Benoist, M.A.; Institut für integrative Studien an der Leuphana Universität Lüneburg
Den Erwerb von Gestaltungskompetenz zu unterstützen, um Menschen jeden Alters die verantwortungsbewusst aktive Teilhabe an einer zukunftsfähigen Gestaltung der  Gesellschaft zu ermöglichen, ist als Ziel von Bildung für eine nachhaltige Entwicklung, für die Evaluation auf verschiedenen Ebenen zu operationalisieren:
-    Wie wird Gestaltungskompetenz in den Fortbildungsveranstaltungen für die ErzieherInnen verstanden und an diese kommuniziert?
-    Wie fassen die FortbildungsteilnehmerInnen die Erläuterungen und Methoden zur Gestaltungskompetenz auf? Wie interpretieren und integrieren sie diese in ihr Wissens- und Erfahrungsset zum Kompetenzerwerb als ExpertInnen frühkindlicher Bildung und Erziehung?
-    Welche Wirkung entfaltet sich in den Kindertageseinrichtungen unter Berücksichtigung weiterer Einflussgrößen wie dem Alter der Kinder und der Struktur der Kindertageseinrichtungen?