Sie sind hier:Home»Arbeitskreise»Umwelt»Aktuelles»Aktuelles

Hinweis zur Session des AK Umwelt auf der DeGEval-Jahrestagung 2021

Liebe Interessierte am AK Umwelt,

bei der anstehenden Jahrestagung der DeGEval richtet der AK Umwelt eine Session selbst aus und ist an einer weiteren Session beteiligt. Da es offenbar im online einsehbaren Programm Probleme mit der Anzeige der Inhalte der Sessions gibt, hier noch einmal eine Vorstellung der beiden Sessions:

Session A 2 (Do, 16.09., 14:15-15:45 Uhr): „Evaluation von komplexen und langsam ablaufenden Prozessen im Umweltbereich am Beispiel von Naturschutz, Klimaschutz und Landwirtschaft“.

In der Umweltevaluation haben wir es oft mit sehr komplexen und langsam ablaufenden Prozessen zu tun, die für die Beurteilung unserer Evaluationsgegenstände zentral sind. Solcher Wandel kann durch Menschen kaum oder nicht unmittelbar wahrgenommen werden, etwa Klimawandel, Veränderung der Artenzusammensetzung, Artensterben, Waldsterben. Diese Veränderungen sind regelmäßig nicht monokausal und werden auch durch externe Faktoren beeinflusst, etwa die Wirtschaftsentwicklung, den technologischen Fortschritt oder Flächenkonkurrenz.

Hinzu kommt, dass sich die Bedürfnisse und Perspektiven von Auftraggebenden, Beteiligten und Betroffenen sowie Auftragnehmenden von Evaluationsprojekten stark unterscheiden können. Gleiches gilt für die verschiedenen Entscheidungsebenen, etwa bezüglich internationalen und nationalen Zielen und Programmen einerseits und lokalen Umsetzungen andererseits. Dies erfordert Kommunikation und Überzeugungsarbeit, um auf allen Ebenen Akzeptanz und Unterstützung für Evaluation zu bekommen.

Häufig wird von der Politik auch bezüglich dieser langsamen Prozesse eine Wirkungsevaluation eingefordert, die ehrlicherweise kaum geleistet werden könnte.

In unserem Workshop wollen wir drei Themenbereiche der Umweltevaluation betrachten: Naturschutz, Klimaschutz und Landwirtschaft.  Wir fragen nach der Komplexität in den Themenfeldern, nach der Ressourcenausstattung und nach der Evaluationspraxis. Dabei möchten wir insbesondere die Herausforderungen in den beiden Bereichen Erhebungsmethodik und Berichterstattung angehen.

Die Ergebnisse der Session sollen weitere Elemente für eine Handreichung für gute Evaluation im Umweltbereich liefern, die wir mittelfristig erstellen wollen.

Workshop mit drei Inputreferaten von je 5 bis 10 Minuten, Gruppenarbeit und anschliessend moderierte Diskussion

1. Beispiel Naturschutz: Indikatorik bei der Evaluation im Bereich Naturschutz (Dr. Christelle Nowack; DLR Projektträger, Bonn)

2. Beispiel Klimaschutz: Evaluation von Treibhausgasminderungen von der EU-Ebene bis hin zum lokalen Projekt (Dominik Jessing, ifeu-Institut, Heidelberg)

3. Beispiel Landwirtschaft: Anschlussfähigkeit des neuen Umsetzungsmodells der Gemeinsamen Agrarpolitik an das bisherige M+E System (Dr. Sebastian Elbe, MEn-D, Monitoring- und Evaluierungsnetzwerk Deutschland)

 

Session D 4 (Fr, 17.09., 12:45-14:15): „Werkstattgespräch: Evaluation und Verkehrswende“

Alternative Antriebe, E-Mobilität, autonomes Fahren, Ride Sharing, Mobilitätskonzepte- und Dienstleistungen, Multimodalität, Mobility Pricing, CO2- freier Güterverkehr, Stauzeiten, Klima und Verkehr, Kostentragung von Umweltschäden, Landverbrauch, verkehrsarme Quartiere, neue Infrastrukturen und Strukturwandel durch Digitalisierung sind Stichworte im Diskurs über die Verkehrswende. Verkehrswende, ob erstrebt oder befürchtet, ist eines der großen Themen im aktuellen politischen Diskurs. Alle föderalen Ebenen arbeiten an Konzepten aber auch an praktischen Projekten, um das Mobilitätsbedürfnis und die Lebensqualität, insbesondere in den Ballungsräumen, besser in Einklang zu bringen. Viele dieser Maßnahmen werden evaluiert, allerdings stellt sich die Frage, ob die Evaluationen methodisch mit der Entwicklung der Realität mithalten. Gleichzeitig ist die DeGEval als Fachgesellschaft bis jetzt in diesem Politikfeld nicht präsent, sondern behandelt es, wenn überhaupt, in unterschiedlichen Arbeitskreisen.

Das Werkstattgespräch soll dazu beitragen, das in der DeGEval vorhandene Wissen zur Verkehrswende zu vernetzen und zu diskutieren, wen wir außerhalb der DeGEval in den Diskurs um Evaluation im Kontext der Verkehrswende einbinden sollten. Zudem wollen wir , Ideen generieren, damit wir 2022 eine breitere, AK-übergreifende Frühjahrstagung zur Verkehrswende organisieren können. Diese soll die angedachten Anregungen vertiefen und beginnen, handlungsleitende Empfehlungen zu erarbeiten.

Workshop mit drei Impulsreferaten von je 5 bis 7 Minuten, Gruppenarbeit und anschließend moderierte Diskussion

1. Kommunale Verkehrswende: Plädoyer für Evaluation (Moritz Maikämper, ARL – Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft)

2. Hypothesen zur Evaluation von Verkehrswende (Dr. Harald Diaz, EBP, Zürich, und ETH Zürich)

3. Auswirkungen der Verkehrswende auf die Umweltevaluation (Reinhard Zweidler, EBP, Zürich, und FHNW, Hochschule für Technik, Brugg)

4. Messbarer „digital impact“ im Rahmen einer Mediation zu einem Verkehrs-Großprojekt (Dr. Christoph Glauser, Geschäftsführer ArgYou AG, Baar; Geschäftsführer des Instituts für Angewandte Argumentenforschung, Bern)

 

Wie immer findet bei der Jahrestagung eine Sitzung unseres Arbeitskreises statt (Do, 16.09., 10:15-11:45). Wir berichten von den Aktivitäten des letzten Jahres und von neuen Plänen. Außerdem finden wieder die Wahlen zum Sprecherteam statt.

Wir würden uns freuen, euch bei der Jahrestagung und unseren Sessions zahlreich begrüßen zu können.

Zuletzt geändert: 06. September 2021

Neues Austauschformat zur Projektevaluation im Bundesprogramm Biologische Vielfalt

Auf vielfachen Wunsch hin bietet das Programmbüro ab Juni eine regelmäßiges virtuelles Austauschforum zur Projektevaluation an. Das Format richtet sich vor allem an Projektbeteiligte im Bundesprogramm Biologische Vielfalt, aber auch andere Personen, die sich mit Naturschutz- oder Umweltbildungsevaluationen beschäftigen.
Es können Fragen rund um die Projektevaluation gestellt und diskutiert werden. Das Format dient dem Erfahrungsaustausch, der Klärung offener Fragen und der Vernetzung zwischen den Bundesprogramm-Projekten.


Der Termin wird per Webex durchgeführt und vom Programmbüro bereitgestellt und fachlich begleitet. Die Veranstaltungsreihe ist alle zwei Monate geplant, jeweils am  letzten Dienstag im Monat von 10-11 Uhr. Die nächsten Termine in diesem Jahr sind: 29.6.2021, 02.9.2021 und 26.10.2021. Den Teilnahmelink erhalten Sie auf Anfrage bei Christelle Nowack.

Zuletzt geändert: 06. Juli 2021

Frühjahrstagung 2021 des AK Umwelt: „Evaluation von Umweltbildung“

Unserer Frühjahrstagung zum Thema „Evaluation von Umweltbildung“ fand als virtuelle Konferenz am 7. Mai von 9-12 Uhr statt.

In drei Impulsreferaten wurd vorgestellt, welche Methoden es zur Erfassung von Wirkungen im Bildungsbereich gibt. Einen besonderen Ansatz, den wir dabei beleuchtet haben, stellt Citizen-Science als Methode der Umweltbildung dar. Aber auch andere Ansätze aus dem Bildungsbereich und aus dem Thema „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ kamen zur Sprache.

Es gab folgende Präsentationen:

Impuls 1: Wie wirkt eigentlich Citizen Science? - Was wissen wir über Lerneffekte durch Online-Citizen-Science? Dr. Julia Lorke & Vincent Schmid-Loertzer, Wissenschaft im Dialog, Bürger schaffen Wissen
Impuls 2: Evaluation & Education – gemeinsame Wurzeln, gemeinsame Zukunft - Anregungen aus Bildungstheorien und Bildungsforschungen. Prof. Dr. Wolfgang Beywl
Impuls 3: Impressionen zum Nutzen von Wirkungslogiken in der Praxis der Evaluation von Bildung für nachhaltige Entwicklung. Dr. Dirk Scheffler

Hier findet sich die Ergebnisdokumentation der Frühjahrstagung.

Unser langfristiges Ziel ist es, die Ergebnisse der Veranstaltung zusammen mit den Erkenntnissen aus weiteren Veranstaltungen des AK Umwelt in eine Handreichung zu Evaluationen im Umweltbereich zu verarbeiten.

Zuletzt geändert: 18. August 2021

Fachaustausch «Ökologische Evaluationen im Naturschutz» am 17.3.2021

Knapp über zwanzig Teilnehmende hatte der Fachaustausch «Ökologische Evaluationen im Naturschutz» am 17.3.2021. Die zweistündige Veranstaltung diente dem Zweck des Erfahrungsaustauschs und der transdisziplinären Weiterentwicklung von Evaluationsansätzen. Als Fallbeispiel dient erneut das Bundesprogramm Biologische Vielfalt, in dessen Rahmen zurzeit viele ökologische Projektevaluationen durchgeführt werden.  Bei der Darstellung dieses aktuellen Praxisbezugs wurde die Perspektive des Fördermittelgebers bzw. der mit dem Management des Förderprogramms beauftragten Institution gespiegelt. Nach einem Impuls von Christelle Nowack wurde in drei Arbeitsgruppen an folgenden Themen gearbeiten:

1. Unterscheidung von Leistungen und Wirkungen im ökologischen Kontext
2. Definition von Zielwerten
3. Indirekte Einflussfaktoren wie Klimawandel, intensive Landnutzung

Die Ergebnisdokumentation finden Sie hier.

Zuletzt geändert: 19. April 2021

Save the date

Liebe MitgliederInnen und InteressentInnen des Arbeitskreises Umwelt der DeGEval,

bitte merkt Euch die beiden folgenden Termine für kommende Veranstaltungen 2021 vor:

  • Jahrestagung der DeGEval (mit AK-Treffen und Session des AK Umwelt)
    15. bis 17. September 2021

Weitere Informationen zu den beiden Veranstaltungen folgen per Mail und hier auf der Homepage.

Zuletzt geändert: 19. April 2021

Eröffnung des Nationalen Monitoringzentrums zur Biodiversität

Leipzig, 26. März 2021:
Wie können Daten zur Beobachtung der biologischen Vielfalt bundesweit besser verfügbar gemacht werden? Wie können sie
besser genutzt werden, um möglichst zielgenaue Maßnahmen gegen den Artenschwund zu erarbeiten? Zu diesen und weiteren Fragestellungen soll das neue Nationale Monitoringzentrum zur Biodiversität (NMZB) Antworten liefern.
Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat das neue Zentrum heute am Leipziger Standort des Bundesamts für Naturschutz (BfN) gemeinsam mit BfN-Präsidentin, Prof. Dr. Beate Jessel eröffnet. Das neue Zentrum, das ressortübergreifend mit dem Bundeslandwirtschafts- und dem Bundesforschungsministerium eingerichtet wurde, soll auch dafür sorgen, dass sich die zahlreichen Akteure aus Wissenschaft, Bundes- und Landesbehörden, Fachgesellschaften und Verbänden besser vernetzen und wissenschaftliche Erkenntnisse zur biologischen Vielfalt in die Monitoring-Praxis gelangen.
Weitere Informationen: https://www.monitoringzentrum.de/

 

Zuletzt geändert: 31. März 2021

Neues Austauschformat zur Projektevaluation im Bundesprogramm Biologische Vielfalt

Auf vielfachen Wunsch hin bietet das Programmbüro ab Juni ein regelmäßiges virtuelles Austauschforum zur Projektevaluation an. Das Format richtet sich vor allem an Projektbeteiligte im Bundesprogramm Biologische Vielfalt, aber auch andere Personen, die sich mit Naturschutz- oder Umweltbildungsevaluationen beschäftigen.
Es can Fragen rund um die Projektevaluation gestellt und diskutiert werden. Das Format dient dem Erfahrungsaustausch, der Klärung offener Fragen und der Vernetzung zwischen den Bundesprogramm-Projekten.


Der Termin wird per Webex durchgeführt und vom Programmbüro bereitgestellt und fachlich begleitet. Die Veranstaltungsreihe ist alle zwei Monate geplant, jeweils am letzten Dienstag im Monat von 10-11 Uhr. Die nächsten Termine in diesem Jahr sind: 29.6.2021, 31.8.2021 und 26.10.2021. Den Teilnahmelink erhalten Sie auf Anfrage be

Den Teilnahmelink erhalten Sie auf Anfrage bei  Christelle Nowack .

Neues Austauschformat zur Projektevaluation im Bundesprogramm Biologische Vielfalt

Auf vielfachen Wunsch hin bietet das Programmbüro ab Juni ein regelmäßiges virtuelles Austauschforum zur Projektevaluation an. Das Format richtet sich vor allem an Projektbeteiligte im Bundesprogramm Biologische Vielfalt, aber auch andere Personen, die sich mit Naturschutz- oder Umweltbildungsevaluationen beschäftigen.
Es can Fragen rund um die Projektevaluation gestellt und diskutiert werden. Das Format dient dem Erfahrungsaustausch, der Klärung offener Fragen und der Vernetzung zwischen den Bundesprogramm-Projekten.


Der Termin wird per Webex durchgeführt und vom Programmbüro bereitgestellt und fachlich begleitet. Die Veranstaltungsreihe ist alle zwei Monate geplant, jeweils am letzten Dienstag im Monat von 10-11 Uhr. Die nächsten Termine in diesem Jahr sind: 29.6.2021, 31.8.2021 und 26.10.2021. Den Teilnahmelink erhalten Sie auf Anfrage be

Den Teilnahmelink erhalten Sie auf Anfrage bei  Christelle Nowack .

Dr. Christelle Nowack

DLR Projektträger

Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit,

Arbeitsgruppe Analyse, Studien und Evaluationen

E-Mail: christelle.nowack@dlr.de

Dominik Jessing

ifeu - Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH

E-Mail: dominik.jessing@ifeu.de

Reinhard Zweidler

EBP Schweiz AG

E-Mail: reinhard.zweidler@ebp.ch