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Aktuelles

Aufruf für Beiträge zur Session des AK Stadt- und Regionalentwicklung 2021

DeGEval-Jahrestagung 15. - 17. September 2021 in Münster (WWU) „Wandel durch Evaluation und Wandel der Evaluation“

Nach der erfolgreichen AK-Session auf der Jahrestagung 2020 möchte der AK Stadt- und Regionalentwicklung wieder eine eigene Session auf der kommenden Jahrestagung der DeGEval durchführen, die vom 15.–17. September 2021 an der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster stattfindet. Dazu freuen wir uns über Beiträge von Ihnen!

Der allgemeine Call der DeGEval für die Jahrestagung adressiert die Themen Wandel durch Evaluation und Wandel der Evaluation. Beiträge für die AK-Session sollten sich an folgenden Fragen orientieren. Auch Vorträge zu anderen Themen der Stadt- und Regionalentwicklung sind möglich.

Evaluationen in der Stadt- und Regionalentwicklung, zumal mit summativem Charakter, wird oft eine Alibi-Funktion zugeschrieben. Aus empirischen Befunden abgeleitete Handlungsempfehlungen verbleiben demnach auf symbolischer Ebene und werden selten in tatsächliche Veränderungsprozesse überführt. Stimmt dieses Bild? Welche Erfahrungen liegen dazu vor? Welche Voraussetzungen und Rahmenbedingungen haben sich als erfolgreich oder nicht erfolgreich erwiesen, um Evaluationen und ihren Ergebnissen mehr politisch-gesellschaftliche Durchsetzungskraft zu verleihen? Wie müssen Empfehlungen formuliert sein, damit sie von den Auftraggebenden wahr- und aufgenommen werden?

An der Stadt- und Regionalentwicklung sind viele Akteur*innen mit unterschiedlichen Anforderungen an Evaluationen beteiligt. Mehrjährige Planungsprozesse, teils mit sich verändernden Zielsetzungen, erschweren das Bestimmen klarer Ziele und Aufgaben von Evaluationen und Evaluationsdesigns. Wie verändern sich Ziele von und Erwartungen an Evaluationen – innerhalb einer Evaluation und darüber hinaus? Was sind dabei auslösende und treibende Faktoren? Inwieweit haben sich in den vergangenen Jahren die Anforderungen an Evaluationen und damit auch an die Qualifikationsprofile der Evaluierenden geändert? Inwiefern können in Evaluationen – insbesondere bei schnellen und sehr dynamischen Vorhaben und Veränderungsprozessen – hinreichende Qualitätsstandards sichergestellt werden?

Explizit sind auch andere Beiträge mit Evaluationsbezug in der Stadt- und Regionalentwicklung willkommen, die bereits begonnene Diskussionsthemen im AK, wie z.B. Evaluationen von Partizipationsprozessen in der Stadtentwicklung in den Blick und die nicht direkt auf das Tagungsthema Bezug nehmen.

Wir freuen uns über Beiträge, die die geannten Aspekte aufgreifen und sich wissenschaftlich, reflexiv oder praktisch damit auseinandersetzen.

Anforderungen und Zeitplan:

Bis 22.02.2021

Einreichen des Abstracts (formloser Text mit ca. 1.5000 Zeichen als docx oder pdf, versehen mit Angabe der vortragenden Person, Kontaktdaten, Vortragstitel und ggfs. Links zu weiterführenden Informationen,
per E-Mail an
ak-stadt-regionalentwicklung@degeval.org)

Bis 01.03.2021

Rückmeldung durch das AK-Sprecher*innen-Team

Bis 06.03.2021

Möglichkeit zur Korrektur oder zur selbständigen Einreichung des Beitrags im Rahmen des allgemeinen Call der DeGEval für die Jahrestagung (bis 07.03.), sofern der Beitrag nicht für die AK-Session berücksichtigt werden kann.

Den Aufruf können Sie unter folgendem Link als PDF herunterladen

Sollten Sie einen eigenen Beitrag in der AK-Session in Erwägung ziehen, sprechen Sie uns gern an! 

Kontakt für Rückfragen: ak-stadt-regionalentwicklung@degeval.org

Patricia Berndt und Moritz Maikämper, Sprecher*innen-Team des AK Stadt- und Regionalentwicklung

Zuletzt geändert: 15. Januar 2021

Einladung zum nächsten Online-Austausch des AK Stadt- und Regionalentwicklung der DeGEval

Der Arbeitskreis Stadt- und Regionalentwicklung der Gesellschaft für Evaluation (DeGEval e. V.) lädt zu den nächsten Terminen der neuen Reihe des Online-Austausches statt.

Gestartet sind wir im Januar mit dem Ziel eines regelmäßigen Austausches von und für Personen, die sich beruflich oder aus persönlichem Interesse mit Evaluationen im Themenfeld Stadt- und Regionalentwicklung befassen.  Die Treffen sind als einstündiges Online-Format angelegt, mit einem 20-minütigen Input und anschließender Diskussion. Bei dem Format wird der Kreis der Teilnehmenden eher eine kleine Runde mit Personen aus Wissenschaft und Evaluationspraxis umfassen.

Die nächsten Termine und Themen sind:

Termin

Thema

Dienstag,

09.Februar 2021

16-17 Uhr

Wirkungsevaluation von Familienangeboten

Jagoda Motowidlo, Koordinierungsstelle Familie, Stadt Wolfsburg

Die Arbeit in Sozialräumen hat sich als wichtiger Bestandteil der Stadtentwicklung herauskristallisiert. An dieser partizipieren nicht nur zunehmend diverse Institutionen eines Sozialraums, auch die Verwaltung bringt sich aktiv in diesen Bereich ein. Im vorliegenden Fall werden Angebote für Familien, die sich in sozialbenachteiligten Lebenslagen befinden, von der Verwaltung konzipiert, evaluiert und gesteuert.

Zum einen kreuzen sich dabei Logiken der Verwaltung, der Evaluation und der Träger, welche die Maßnahmen im Sozialraum letztendlich durchführen. Zum anderen sind alle - durch Corona bedingt - mit extrem dynamischen Rahmenbedingungen konfrontiert. Für die Evaluation bedeutet dies, permanent mit einem sehr agilen Forschungsfeld umzugehen und die eigene Forschungspraxis dementsprechend anzupassen. Der Fokus des Beitrags bildet sowohl die Beobachtungen der verschiedenen Logiken als auch die eines dynamischen Forschungsfeldes.

Dienstag,

02. März  2021

16-17 Uhr

Towards an Integrated Heritage Impact Assessment in the Context of Sustainable Urban Development (Vortrag in Englisch)

Baharak Seyed Ashrafi, Doktorandin an der RWTH Aachen und Wissenschaftliche Mitarbeiterin  an der Hochschule RheinMain | Fachbereich Architektur und Bauingenieurwesen

Heritage Impact Assessment (HIA) has recently emerged as an assessment instrument in heritage management and conservation. This research study aims to develop an integrated and systematic methodology of HIA specified to cultural heritage properties exposed to potential threats from new constructions and urban development projects. In fact, an interdisciplinary literature review and document analysis will be conducted to develop a theoretical methodology of HIA specified to the urban development impacts. How the evaluation theory can be applied for reviewing and analysing different methods (of HIA) in order to develop a HIA methodology?

 

Haben Sie Lust, sich daran zu beteiligen, freuen wir uns über Ihre Anmeldung per E-Mail an ak-stadt-regionalentwicklung@degeval.org  (ab sofort für alle Termine möglich). Sie können die Einladung auch gerne an potentiell Interessierte weiterleiten.

Anmeldefrist für den nächsten Termin am 9. Februar 2021 ist spätestens bis zum Mittwoch, 03.02.2021, für den darauffolgenden Termin im März spätestens Mittwoch, der 27.02.2021. Mit der Teilnahme-Bestätigung werden die technischen Informationen/Einwahldaten bekannt gegeben, ca. zwei Tage vor dem Termin per Mail. Die Teilnahmezahl ist begrenzt, um den Rahmen zum kollegialen Austausch und fruchtbarer Diskussion zu gewähren.

Haben Sie selbst Interesse, eines Ihre Projekte vorzustellen? Gerne nehmen wir auch bereits jetzt Interessensbekundungen für das Jahr 2021 entgegen. Der Input kann etwa bestehen aus dem Bericht einer durchgeführten Evaluation, der Schilderung einer Konzeption oder auch konkreten Anliegen und Herausforderungen in Evaluationsvorhaben in der Stadt- oder Regionalentwicklung. Wir freuen uns, Schritt für Schritt weitere Interessierte zu gewinnen. Bei Interesse können wir uns gern telefonisch näher austauschen (Kontakt siehe unten).

Weitere Informationen zu unserem Arbeitskreis finden Sie unter https://www.degeval.org/arbeitskreise/stadt-und-regionalentwicklung/..

Wir hoffen, dass das neue Format auf reges Interesse trifft und freuen uns auf Ihre Anmeldung und einen breiten Austausch.

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Rückblick zu unseren bisherigen Themen der virtuellen Treffen..

Termin

Thema

Dienstag, 12. Januar 2021

16-17 Uhr

Erfahrungen bei der Evaluierung der „Leitlinien Bürgerbeteiligung Bonn“

Michael Lobeck, promediare > , Bonn

Prof. Dr. Claus-C. Wiegandt, Professor Stadt- und Regionalforschung, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn | Geographische Institut

2014 wurden in der Bundesstadt Bonn die „Leitlinien Bürgerbeteiligung Bonn“ eingeführt. Michael Lobeck von der Firma Promediare und Prof. Claus-C. Wiegandt vom Geographischen Institut der Universität Bonn haben diese Leitlinien fünf Jahre nach ihrer Einführung im Auftrag der Stadt Bonn evaluiert. In dem Beitrag werden Praktiken und Erfahrungen mit der bisherigen Bürgerbeteiligung in Bonn sowie in fünf ausgewählten Referenzstädten vorgestellt.

 

 

Zuletzt geändert: 15. Januar 2021

E-Mail Sprecher*innenteam:
ak-stadt-regionalentwicklung@degeval.org

Moritz Maikämper
Dipl.-Ing. Stadt- und Regionalplanung
Wissenschaftlicher Angestellter
Lehrstuhl für Planungstheorie und Stadtentwicklung
RWTH Aachen University

 

Patricia Berndt

Dipl.-Geogr., M.Eval.
S·T·E·R·N Gesellschaft der behutsamen Stadterneuerung mbH
Straßburger Straße 55
10405 Berlin
Tel.: +49 30 443636-91

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