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Aktuelles

Absage der AK Frühjahrstagung 2020

Auf Anordnung des Präsidiums der Ostfalia werden aufgrund der Corona-Pandemie im gesamten Sommersemester keine öffentlichen Veranstaltungen wie Tagungen durchgeführt. Daher müssen wir die für den 11.05.2020 geplante Frühjahrstagung "Wirkung in der Sozialen Arbeit" absagen.

Der AK Soziale Dienstleistungen wird das Thema jedoch auf der Agenda behalten und wir hoffen, dass sich in Zukunft eine Gelegenheit ergibt, sich zu dem Thema auszutauschen.

Wir wünschen Ihnen beste Gesundheit!

Zuletzt geändert: 24. März 2020

Save the Date: Frühjahrstagung 2020

Am 11.05.2020 an der Ostfalia: Wirksamkeit Sozialer Arbeit im Fokus

Die Frühjahrstagung 2020 des Arbeitskreises Soziale Dienstleistungen wird am 11.05.2020 an der Ostfalia, Hochschule für angewandte Wissenschaften, Fakultät Soziale Arbeit stattfinden. Das genaue Thema ist noch nicht festgelegt, die Tagung wird sich aber der Wirksamkeit Sozialer Arbeit annehmen.
Aktualisierungen werden hier eingestellt werden.

Zuletzt geändert: 11. Januar 2020

Protokoll der Sitzung des AK SDL vom 12.09.2019

Am 12.09.2019 traf sich der AK Soziale Dienstleistungen zu seiner Sitzung im Rahmen der 22. Jahrestagung in Bonn. Das Protokoll ist hier eingestellt.

Zuletzt geändert: 11. Januar 2020

Poster des AK Soziale Dienstleistungen aktualisiert

Anlässlich der 22. Jahrestagung der DeGEval in Bonn wurde das AK-Poster aktualisiert.

Zuletzt geändert: 11. Januar 2020

Verborgene Datenschätze? (Wirkungsorientierte) Evaluierung auf Basis prozessproduzierter Daten in sozialen Einrichtungen

Frühjahrstagung des AK Soziale Dienstleistungen der DeGEval: 28. & 29. Mai 2019 FH Campus Wien, Favoritenstraße 226, 1100 Wien

Aufgrund der zunehmenden Digitalisierung und einer wachsenden Fokussierung von Fördergeber*innen auf Wirkungsorientierung müssen sich auch soziale Einrichtungen verstärkt mit den eigenen Daten beschäftigen. Das kann auch Vorteile haben! Ein genauer Blick auf diese Daten kann neue Perspektiven eröffnen, wenn man z.B. deren Potential für die Evaluierung wahrnimmt. Denn nicht immer müssen Daten anlassbezogen erhoben werden. Soziale Einrichtungen sitzen auf einem wahren „Schatz“ von prozessproduzierten Daten (beispielsweise Schriftstücke, Zahlen und Statistiken), die im Rahmen professioneller Tätigkeiten erstellt werden. Diese entstehen auf vielfältige Art und Weise in der Arbeit mit Klient*innen, in internen Organisationsprozessen sowie in der Kommunikation mit externen Stakeholder*innen (wie z. B. Fördergeber*innen, Spender*innen).

Diskutiert wird, inwieweit vorhandene Datendokumentationen mehr als die Darstellung des Outputs in Jahresberichten oder Statistiken für die Fördergeber*innen erlauben. Sie können durchaus wichtige Informationen zur Wirkung und zum Nutzen des Angebots liefern und somit eine gute Basis für die Erhebung zusätzlicher Informationen liefern oder eine solche unnötig machen. Das wird zu einer Win-Win Situation für die Einrichtungen: die Dokumentation kann aus einer anderen Nutzenperspektive betrachtet, Kosten bei der Evaluation gespart und ein wirkungsorientiertes Monitoring gefördert werden. Das ist vor allem im laufenden Monitoring ein großer Vorteil.

Trotz der Vorteile ist die Arbeit mit diesen Daten auch aus einer kritischen Perspektive zu betrachten. So müssen neben dem Datenschutz auch ethische Überlegungen miteinbezogen werden, wenn personenbezogene und sensible Daten ausgewertet werden. Als Herausforderung kann sich bspw. auch der unterschiedliche Dokumentationsstil verschiedener Mitarbeiter*innen oder Professionen entpuppen. Das Zugreifen auf bestehende Daten im Rahmen der Evaluierung kann bereits bei der Konzeption der Dokumentation neuer Angebote sozialer Dienstleistungen mitgedacht werden, was den Aufwand bei der Konzeption der Evaluierung oder des Monitorings reduziert. 

Die Frühjahrstagung 2019 beleuchtet die Evaluierung anhand prozessproduzierter Daten aus verschiedenen Perspektiven und lädt Vertreter*innen sozialer Einrichtungen, von Forschungseinrichtungen und Hochschulen, von Fördergeber*innen und aus der Evaluationspraxis zur kostenlosen Teilnahme ein.

Anmeldung bis 23. Mai 2019 möglich: https://www.fh-campuswien.ac.at/degeval
Die Teilnahme an der Frühjahrstagung und den Workshops ist kostenlos! 
Tagungsort:  FH Campus Wien, Favoritenstraße 226, 1100 Wien (Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln empfohlen: U1 Altes Landgut).

Ausführlichere Informationen auf dem Programmflyer.


Programm 28. Mai 2019

12.30    Eintreffen & Anmeldung
13.00    Eröffnung 
13.15    Überblick über das Programm & Moderation
13.25    Keynote 1 (Möglichkeiten der Zusammenführung verschiedener Wohnstätten zum Wohl von Bewohner*innen. Am Beispiel einer Wohnstätte für Menschen mit Behinderung)
14.10    Keynote 2 (Zur kombinierten Nutzung von Prozessdaten, Befragungen und Hilfedokumentationen – Erfahrungen aus Sicht der Evaluator*innen von Arbeitsmarktprogrammen)
15.00    Pause
15.30    Keynote 3 (Die Nutzung von prozessproduzierten Daten für die Evaluation und Qualitätsentwicklung in der pro mente Gruppe in Kärnten)
16.15    Keynote 4 (Die Verknüpfung von Dokumentation und Evaluierung im Case Management)
17.00    Resümee zum Tag & abschließende Plenumsdiskussion
17.45    Ende

Programm 29. Mai 2019

09.00    Beginn Workshops (parallel)
Workshop 1 (Nutzung prozessproduzierter Daten zur Wirkungsdarstellung - am Beispiel Streetwork)
Workshop 2 (Dokumentieren müssen wir sowieso! Warum dann nicht gleich so, dass wir aus deren Auswertung systematisch lernen können? Am Beispiel begleitende Evaluation des Stufenmodells der Integration in Niederösterreich).
Workshop 3 (Mehrdimensionale Nutzung prozessproduzierter Daten - am Beispiel der Oasis Socialis Transition)
12.15    Resümee aus den Workshops und Abschluss der Tagung 
13.00    Ende

Zuletzt geändert: 13. April 2019

 

Prof. Dr. Olaf Lobermeier

proVal, Gesellschaft für sozialwissenschaftliche Analyse - Beratung - Evaluation, Hannover
Tel.: 0511/712 94-18
lobermeier(a)proval-services.net 

Stefanie Reiter

Deutsches Jugendinstitut, Halle
Tel.: 0345/68 178-75
sreiter(a)dji.de

Frank Buchheit

Landeskriminalamt BW, Stuttgart
Tel.: 0711/5401-34 59
buchheit(a)posteo.de