Sie sind hier:Home»Arbeitskreise»Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe»Aktuelles

Aktuelles

Gemeinsames Webinar DEval/AK-Epol-HuHi: Evidenzbasierte internationale Zusammenarbeit in Zeiten der Corona-Pandemie.

Liebe Interessierte,

wir freuen uns, Euch zu folgendem Event einladen zu dürfen:

Gemeinsames Webinar DEval/AK-Epol-HuHi: Evidenzbasierte internationale Zusammenarbeit in Zeiten der Corona-Pandemie. Auswirkungen von COVID 19 auf Evaluierungen in der EZ und humanitären Hilfe.

Das Webinar findet statt am 03.06.2020 von 10:00 bis 12:00 Uhr.

Eine Anmeldung ist hier möglich: http://www.deval.org/de/veranstaltung-detail/webinar-deval-ak-epol.html

 

Zuletzt geändert: 25. Mai 2020

Dokumentation der Frühjahrstagung 2020 des Arbeitskreises Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe

Tagungsthema: #ZahlenDatenFakten - Monitoring in der Entwicklungszusammenarbeit und Humanitärer Hilfe. Zwischen Anspruch und Realität.

(Thorsten Bär und Kirsten Vorwerk, Sprecher und Sprecherin des AK Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe bei der diesjährigen Frühjahrstagung in Bonn. Foto: Ruth Fuchs)

 

Im Folgenden finden Sie eine kurze Zusammenfassung der Frühjahrstagung 2020 des AK Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe.

Am 05. und 06. März 2020 fand in Bonn die Frühjahrstagung statt, welche von Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) ausgerichtet wurde.

Donnerstag, 05. März 2020

 

Christiane Schmeken (DAAD) sowie der Sprecher des AK-Epol-HuHi, Thorsten Bär (World Vision), begrüßten zunächst die Teilnehmenden der Frühjahrstagung.

10:20 - 11:00 The frontier of Monitoring for development and humanitarian goals
Masahiro Igarashi (UNEG/FAO) gab in seinem Vortrag einen Überblick über wichtige Aspekte eines qualitativ hochwertigen Monitoringansatzes. Er wies darauf hin, dass im Monitoring sowohl qualitative als auch quantitative Informationen erhoben werden müssen. Zudem sollten Wechselbeziehungen zwischen Maßnahmen Ergebnissen, Wirkungen sowie anderen verbundenen Faktoren im Blick gehalten werden. Dabei sei es wichtig, den dynamischen Wandel eines Kontextes zu monitoren. Monitoring sollte in Wissensmanagementsprozesse eingebettet sein. Ein erfolgreiches Monitoringsystem ist nach Igarashi eine Grundvoraussetzung eines Adapative-Programming Ansatzes, welcher auch verschiedene Risikoszenarien miteinbezieht.

11:00 - 12:30 Gruppenarbeit „Posterzeit“
Anschließend an den ersten Vortrag erarbeiteten die Teilnehmenden in interaktiver Gruppenarbeit Poster zu Gütekriterien, Standards und Anforderungen an Monitoring. Diese wurden zuerst getrennt von den Gruppen der Gutachtenden und Auftraggeber erarbeitet. Im Anschluss präsentierten die Gruppen sich gegenseitig in Kurzvorträgen die Ergebnisse.

14:00 - 14:45 Wie digitales Denken als methodischer Ansatz das heutige Projektmonitoring verbessert
Felipe Isidor Serrano und Olaf Haasner von MainLevel präsentierten in ihrem Vortrag, inwiefern die Kluft zwischen Anspruch und Realität von Projektmonitoring mit der Theorie des digitalen Denkens zu verringern ist. Gemäß den Referierenden kann digitales Denken die in der Projektarbeit häufig fehlenden Verknüpfungen zwischen Indikatoren und Daten verbinden. In dem die Datenstruktur mitbedacht wird, werden die Indikatoren operationalisierbar. Durch den Aufbau eines digitalen Monitoringsystems kann zudem erreicht werden, die Datenstrukturen für das Projektmonitoring aufzubauen und die benötigten Daten für jeweilige Indikatoren im Voraus zu bestimmen. Zudem können über digitale Tools (z.B. Dashboards) jederzeit Auswertungen der Indikatoren mit den bereits vorhandenen Daten umgesetzt werden.

14:45 - 15:30 Wissensmanagement: Grundlagen, Tipps und Maximen
Ulrich Schmidt von der Gesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) beleuchtete in seinem Vortrag verschiedene Ansätze und Perspektiven auf die Konzeption und Realisierung von Wissensmanagement. In seinem Vortrag präsentierte Schmidt sieben Leitlinien für einen erfolgreichen Umgang mit Wissen und erläuterte beispielsweise, dass Wissen immer an den Menschen gebunden ist, ohne den aktiven Menschen wird nur Information gemanagt.  In einer Zusammenfassung nannte er zwei verschiedene Ansätze zur Umsetzung von Wissensmanagement: Wissen einerseits verstanden als Erkenntnisstand und andererseits im Sinne eines Lösungswegs. Die sieben Leitlinien sollen darüber hinaus dazu dienen, eine wissensorientierte Unternehmensorganisation zu ermöglichen.

16:00 - 16:45 Wirkungsorientiertes Monitoring auf institutioneller Ebene – Herausforderungen und Lösungsansätze
Ruth Fuchs, Daniel Lechner und Mareike Fehling vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) legten in ihrer Präsentation dar, welche Kernelemente das institutionelle wirkungsorientierte Monitoring im DAAD ausmachen und inwiefern ein Mehrwert in diesem zu finden ist. Die Referierenden haben die verschiedenen Prozessschritte dargestellt von der Ausgangssituation bis hin zur Projektkonzeption und einem Ausblick über nächste Schritte und Herausforderungen. Da es sich um einen komplexen Veränderungsprozess auf Ebene der Gesamtorganisation handelt ist beispielweise eine klare Steuerungsstruktur von Nöten. Ebenso sind passgenaue IT-Lösungen von großer Wichtigkeit für den Erfolg des M&E Systems. 

16:45 - 18:00 Monitoring im Realitätscheck: Zwischen Anspruch und Umsetzbarkeit
In einer von Susanne von Jan (Sprecherin des AK Epol HuhHi) geführten Fishbowl-Diskussion wurden die wichtigsten Aspekte des ersten Tages zusammengetragen und mit dem Plenum diskutiert. Es wurden insgesamt 3 Fragen gestellt, zu denen sich die Teilnehmenden positionieren konnte. Die Fragen richteten sich an (1) die Rolle von qualitativen Daten im Monitoring, (2) die Rechtzeitigkeit qualitativ hochwertiger Daten und (3) die Möglichkeit, Empowerment der Zielgruppen durch das Monitoring selbst zu ermöglichen. So wurde unter anderem festgestellt, dass durch einen Fokus auf qualitative Daten ein stärkerer Bezug zur Projekt- und Feldebene hergestellt werden kann und Narrative beispielsweise für die politische Kommunikation besser genutzt werden können. Wenn es um die Rechtzeitigkeit qualitativ hochwertiger Daten geht, so wurde unter anderem erörtert, dass der Zeitpunkt der Evaluationen entscheidend ist, damit während eines noch laufenden Projekts ggf. Umsteuerungsmaßnahmen greifen können. Als letzter Punkt in der Diskussion wurde erörtert, dass im besten Fall die Fähigkeit der Zielgruppen zur Selbststeuerung durch das Monitoring gefördert wird.


18:00-18:15 Ausblick & Organisatorisches


Freitag, 06. März 2020

 

Um 09:00 Uhr begann der zweite Tagungstag und die Teilnehmenden wurden durch Kirsten Vorwerk, Sprecherin des AK-Epol HuHi (DEval) begrüßt.

09:15 - 10:00 Monitoringdaten: Nutzung und Lernen
David Schmid von der GIZ referierte über den Nutzen von Monitoringdaten und zeigte, dass nicht nur die Bereiche Rechenschaft und Steuerung durch Monitoring abgedeckt werden können, sondern insbesondere auch das Lernen. Hierbei muss unterschieden werden, wer zu welchem Zweck lernen soll, was Schmid durch das Aufzeigen von Kompetenz- und Kompetenzstufenmodellen der GIZ verdeutlichte. Darüber hinaus stellte er verschiedene Ansätze zum Lernen aus Monitoringdaten vor, u.a. durch Standardisierung, Digitalisierung, interaktive Lernformate (z.B. auch Blended Learning), strategische Kompetenzentwicklung sowie auch durch agilere Anwendungen (siehe z.B. Prinzipien von Kooperation und Führung).

10:30 – 12:00 Werkstattgespräche:
a) Monitoring in der HuHi: Status Quo und Überlegungen für die Zukunft
• Thomas Rottland (CARE): Monitoring im Kontext von humanitärer Hilfe am Beispiel von CARE in Nordwestsyrien
• Moderation: Peter Hermes (Auswärtiges Amt)


b) Tools und Tipps: Erfahrungen zum Aufbau von Monitoring Kapazitäten
• David Vossebrecher (Rosa Luxemburg Stiftung): „Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen“ - Monitoring-Capacity Aufbau im ZID
• Britta Gentsch (GFA) und Julia Krömer (Europäische Kommission/GFA): Strengthening EC DEVCO systems  for monitoring and reporting
• Moderation: Robert Heine (energypedia-consult)


c) Was kommt nach dem Bericht? Wirkungsmodelle und Monitoring von Evaluierungsarbeit
• Dorothea Giesen-Thole (GIZ): Theorie des Wandels für Evaluierungen der GIZ
• Line Winterhoff (DEval): Wirkungsgefüge als Grundlage für Monitoring-Systeme: Wie kann ein Wirkungsgefüge in der Evaluierung genutzt werden?
• Moderation: Claudia Gottmann (BMZ)

Unter folgendem Link können Sie eine Fotodokumentation der vorgestellten Poster aus diesem Werkstattgespräch einsehen.


12:30 - 13:00 Abschluss-Session: Podiumsdiskussion zur Zusammenfassung der Erkenntnisse
In der abschließenden Podiumsdiskussion wurden die zentralen Thesen und Erkenntnisse der Veranstaltung reflektiert und zusammengefasst. Sowohl die Teilnehmenden der Frühjahrstagung als auch die Podiumsgäste hatten die Möglichkeit unter einer Vielzahl von Schlagworten zentrale Standards und Anforderungen, welche an Monitoring zu stellen sind, auszuwählen.
Die wichtigsten Schlagworte in der Online-Umfrage beim Plenum waren:
• Partizipation
• Angemessenes Aufwand-Nutzen-Verhältnis
• Datenqualität
• Nützlichkeit für das Lernen
• Nützlichkeit für Steuerung
Durch die Podiumsgäste wurden die folgenden Schlagworte ausgewählt: Nützlichkeit, Datenqualität, Pragmatismus, Partizipation und Ethik und Empowerment. Diese wurden dann im Kontext von verschiedenen Positionen - beispielsweise aus consulting-Perspektive oder aus NRO-Perspektive – erörtert und kontextualisiert.

Zuletzt geändert: 16. April 2020

Frühjahrestagung 2020: #ZahlenDatenFakten - Monitoring in Entwicklungszusammenarbeit und Humanitärer Hilfe zwischen Anspruch und Realität

Vom 05.-06.03.2020 findet die Frühjahrstagung des Arbeitskreises Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe in Bonn statt. Die Tagung wird gemeinsam mit dem DAAD ausgerichtet, herzlichen Dank!

Eine Anmeldung ist über folgenden Link bis zum 25.02.20 möglich: https://www.conftool.net/ak-entwicklungspolitik-2020/

Das aktuelle Programm finden Sie hier.

Zuletzt geändert: 23. Januar 2020

Dokumentation der Frühjahrstagung 2019 des Arbeitskreises Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe

Tagungsthema: Evaluation von Capacity Development

Quelle: Belli, Luisa (2019): Präsentation im Rahmen der Frühjahrstagung des Arbeitskreises Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe der DeGEval

Im Folgenden finden Sie eine kurze Zusammenfassung der Frühjahrstagung 2019 des AK Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe. Ein umfangreicher Artikel über die Frühjahrstagung 2019 ist in der Zeitschrift für Evaluation (ZfEv) Heft 2/2019 erschienen und kann hier abgerufen werden (Quellenangabe: Wein, S., Bär, T, Dawit, S., von Jan, S. & Schmid, M. (2019): Frühjahrstagung des Arbeitskreises Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe der DeGEval. In: Zeitschrift für Evaluation, 2, 327-334.). 

Am 27. und 28. März 2019 fand in Köln die Frühjahrstagung statt, welche von dem ICON-INSTITUTE ausgerichtet wurde.

Mittwoch 27. März 2019
Dr. Tanja Lingohr und Barbara Wirth-Bauer (ICON-INSTITUTE) sowie der Sprecher des AK-Epol-HuHi, Thorsten Bär (World Vision), begrüßten die Teilnehmenden der Frühjahrstagung.


10:45-11:30 Einführung in Capacity Development und Überlegungen zur Evaluation dieses Konzepts
Luisa Belli von der Food and Agriculture Organization (FAO) gab mit ihrem Vortrag einen Überblick über das Konstrukt Capacity Development mit den drei verschiedenen Ebenen des Individuums, der Organisation und des Systems. Sie nannte die jeweiligen Inhalte der Ebenen und erläuterte deren Beziehung zueinander sowie Faktoren, welche für die Evaluation der Wirkung von CD in entwicklungspolitischen Kontexten förderlichen beziehungsweise hinderlich sind.

Anschließend an den ersten Vortrag erarbeiteten die Teilnehmenden in interaktiver Gruppenarbeit Mind-Maps zu den drei Ebenen des Capacity Development. Im Laufe der Tagung erfolgte eine Erweiterung der Mind-Maps um die neuen Inhalte aus den folgenden Präsentationen und einer Zusammenfassung der Ergebnisse durch die Rapporteure am Ende der Tagung.

14:00-14:45 Individuelles Capacity Development messen: Capacity Development im Rahmen eines entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes
Martin Bruder vom Deutschen Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit (DEval) leitete mit der Vorstellung einer Evaluation zur Wissens-, Kompetenz- und Einstellungsveränderung von Weltwärts-Teilnehmenden in die Messung von Capacity Development auf individueller Ebene ein.

14:45 – 15:30 Die individuelle Ebene: Evaluation eines Projekts zur beruflichen Bildung in Vietnam
Dorothee Mack von MISEREOR und Ralf Lange von FAKT präsentierten eine weitere Evaluierung zur Messung von CD auf individueller Ebene im Bereich beruflicher Bildung. Dabei stellten sie die angewandte partizipative Vorgehensweise und konkrete Methoden aus dem mehrstufigen Verfahren vor.

16:20 – 17:05 Organisationales Capacity Development messen, eine Perspektive aus der Organisationssoziologie
Dr. Helmut Brentel beleuchtete in seinem Vortrag Capacity Development aus der Perspektive der Organisationssoziologie, wobei er defensive Routinen und die Auflösung dieser durch produktives Lernen und intervenierende Techniken hervorhob. Diese unterstützten auch den Übergang von instrumentellem Einschleifen zu produktiven Zweischleifen-Lernen. In diesem Zusammenhang ging er näher auf positive Einflussfaktoren wie beispielsweise die Unterstützung der Führungskraft ein.

17:05 – 17:50 Die organisationale Ebene: Learning Organisations: How Evaluation can inform the Development of Capacities in Organisations
Gemeinsam mit seinem Kollegen Kalifa Traoré legte Christophe Dietrich vom ICON-INSTITUTE in seiner Präsentation dar, welche positiven Faktoren für das Etablieren von Capacity Development in Organisationen beachtet werden sollten und wie Evaluation dabei den Lernprozess unterstützen kann.

18:20 – 18:35 Ausblick & Organisatorisches

Donnerstag, 28. März 2019
Um 09:00 Uhr begann der zweite Tagungstag und die Teilnehmenden wurden durch Thorsten Bär (Sprecher AK-Epol) begrüßt.


09:15 – 10:00 Die systemische Ebene: Measuring Capacity of Networks and Cooperations in the Gender Based Violence Sector
Lennart Raetzell und Birgit Alber von Syspons referierten über die Messung von Capacity Development auf systemischer Ebene anhand einer durchgeführten Baseline-Studie über die Kooperation verschiedener Akteure zur Gewaltprävention im südlichen Afrika, wobei spannende Methoden zum Einsatz kamen.

10:50 – 12:30 Werkstattgespräche:
a) Evaluation von Capacity Development in der Humanitären Hilfe und in fragilen Kontexten.

  • Janine Lietmeyer, Malteser: Gemeinschaftsevaluierung mit Islamic Relief und Welthungerhilfe zur grenzüberschreitenden Nothilfe in Syrien.
  • Petra Kiel, Christoffel-Blindenmission (CBM): Bedarfsanalyse und Evaluation eines CD-Projektes zur Stärkung der Zivilgesellschaft und lokaler Verwaltungen in Sri Lanka.
  • Moderation: Dr. Markus Moke, Aktion Deutschland Hilfe (ADH)

b) Evaluation von Capacity Development in der Entwicklungszusammenarbeit.

  • Catrina Schläger, Friedrich-Ebert-Stiftung (FES): Evaluation des Nachwuchsförderprogrammes „Agentes de Cambio“
  • Dr. Ursula Esser, Institut für Bildung, Entwicklung und Beratung (BEB): Capacity Development Assessment für die Pestalozzi Children Foundation
  • Moderation: Dr. Bernhard Hoeper, Welthungerhilfe (WHH)

c) World Café: Monitoring und Evaluation von Evaluation Capacity Development.

  • Moderation: Nikolaus Rentrop, Alteri

14:00 – 14:30 Abschluss-Session: Zusammenfassung der Erkenntnisse der Tagung & Diskussion
Für die abschließende Schlussrunde, in welcher die zentralen Erkenntnisse aus den Gruppenarbeiten der Tagung reflektiert und zusammengefasst wurden, rapportierten die Rapporteure:

  • Julia Kahrl, Auswärtiges Amt
  • Iskander Chemli, ICON-Institute
  • Jens Koy, freier Berater und Evaluator
  • Moderation: Susanne von Jan (Hanns-Seidel-Stiftung), Sprecherin AK-Epol
Zuletzt geändert: 14. Januar 2020

Frühjahrstagung 2019: "Evaluation von Capacity Development"

Die nächste Frühjahrstagung findet am 27. und 28. März 2019 in Köln statt und wird vom ICON-INSTITUTE ausgerichtet. Das Thema wird „Evaluation von Capacity Development“ sein. Die Anmeldung ist bis zum 17. März möglich.

>> Zur Anmeldung

>> Zum Programm (PDF)

 

Zuletzt geändert: 27. Februar 2019

Dokumentation der Frühjahrstagung 2018 des Arbeitskreises Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe

Tagungsthema: Relevanz – Tun wir die richtigen Dinge?

Im Folgenden finden Sie eine kurze Zusammenfassung der Frühjahrstagung 2018 des AK Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe. Ein umfangreicher Artikel über die letzte Frühjahrstagung 2018 ist in der Zeitschrift für Evaluation (ZfEv) Heft 2/2018 erschienen und steht Ihnen hier zur Verfügung (Quellenangabe: Schmid, M., O´Brien, A., Bär, T. & von Jan, S. (2018): Frühjahrstagung zum Thema Relevanz des AK-Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe in Bad Homburg. In: Zeitschrift für Evaluation, 2, 407-413.).

Am 11. und 12. April 2018 fand auf Schloss Bad Homburg die Frühjahrstagung statt, welche von der GOPA Consulting Group ausgerichtet wurde.

Mittwoch 11. April 2018

Berthold Averweg (GOPA), Heike Happerschoss (GOPA) und der Sprecher des AK-Epol-HuHi, Thorsten Bär (World Vision), begrüßten die Teilnehmenden der Frühjahrstagung.

10:45-12:00 Die DAC-Kriterien im Zeitalter der SDG
Jörg Faust und Ida Verspohl (DEval) hielten einen Vortrag mit einem Überblick über aktuelle Diskussionen im Zusammenhang mit den fünf DAC-Kriterien und deuteten sowohl auf deren Stärken als auch auf mögliche Anpassungen hin.

An den ersten Vortrag schloss der freie Berater Bernward Causemann an, der seine Thesen bezüglich der DAC-Kriterien im Zeitalter der SDG präsentierte.

13:15-15:00 Stationengespräche Relevanz
Die Teilnehmenden diskutieren in Kleingruppen an insgesamt 12 Stationen grundlegende Fragestellungen zum Relevanzkriterium.

15:00 – 15:35 Evaluation von Relevanz in der EZ: Praxis und Reformbedarf
Elias Sagmeister von Ground Truth Solutions schrieb seine Dissertation über das DAC-Kriterium Relevanz. In seinem Vortrag präsentierte er seine Erkenntnisse über die Bewertung der Relevanz in der Entwicklungszusammenarbeit.

16:05 – 16:40 Relevance and Appropriateness in Evaluation of Humanitarian Action
Neil Dillon vom ALNAP-Netzwerk referierte über Gegebenheiten und wesentliche Aspekte der Evaluation von Relevanz und Angemessenheit im Feld der Humanitären Hilfe.

16:40 – 16:50 Flüstergruppe
Die Teilnehmenden erarbeiten Fragestellungen für die anschließende Fisbowl-Diskussion.

16:50 – 18:30 Fishbowl-Diskussion
Die beiden Referenten Elias Sagmeister und Neil Dillion beantworteten die Fragen aus der Flüstergruppe, die von Teilnehmenden auf das Podium getragen wurden. Die Diskussion wurde von AK-Sprecherin Susanne von Jan (Hanns-Seidel-Stiftung) moderiert.

18:15 – 18:30 Ausblick & Organisatorisches

Donnerstag, 12. April 2018

Um 09:00 Uhr begann der zweite Tagungstag und die Teilnehmenden wurden durch Thorsten Bär (Sprecher AK-Epol) begrüßt.

09:15 – 10:00 Die Relevanz von Relevanz – Beobachtungen aus sieben Meta-Studien zu Stellenwert, Analyse und Bewertung des OECD-DAC Kriteriums Relevanz in Evaluationen
Stefan Silvestrini, Geschäftsführer der CEval GmbH, referierte über die durchgeführten Meta-Studien und beschrieb den Stellenwert des Relevanzkriteriums. Darüber hinaus erläuterte er Auffälligkeiten bei den Relevanzbewertungen in Projektevaluationen.

10:20 – 12:00 Werkstattgespräche:
a) Evaluierungsbeispiele Relevanz – in der Entwicklungszusammenarbeit und Humanitären Hilfe.
• Harriet Lange, Plan International Deutschland e.V.: Darstellung der Evaluierung des Programms „Safer Cities for Girls“.
• Markus Moke, Aktion Deutschland Hilft (ADH): „Gemeinschaftliche Evaluierung: Hurrikan Matthew auf Haiti, Oktober 2016“.
• Moderation: Bernhard Hoeper, Deutsche Welthungerhilfe e.V.

b) Diskussionsrunde Auftragnehmer & Auftraggeber zum Relevanz-Kapitel
• Ulrike Haffner und Benjamin Bräuer, Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit mbH: „Das Kriterium der Relevanz im Konzept der Zentralen Projektevaluierungen (ZPE) der GIZ“
• Moderation: Heike Happerschoss (GOPA)

13:45 – 15:00 Abschluss-Session: Zusammenfassung der Erkenntnisse der Tagung & Diskussion
Für die abschließende Schlussrunde, in welcher die zentralen Erkenntnisse in Bad Homburg reflektiert und zusammengefasst wurden, befanden sich auf dem Podium:
• Elias Sameister, Ground Truth Solutions
• Heike Happerschoss, GOPA
• Anja Scherkus, Rosa-Luxemburg-Stiftung
• Moderation: Susanne von Jan (Hanns-Seidel-Stiftung), Sprecherin AK-Epol

Zuletzt geändert: 07. Januar 2019

Dokumentation der Frühjahrstagung 2017 des Arbeitskreises Entwicklungspolitik

Tagungsthema: Die Rolle der SDGs für Monitoring und Evaluation von Projekten der Entwicklungszusammenarbeit und der Humanitären Hilfe am Beispiel Klima und Umwelt (SDG 13 und 15)

Am 29. und 30. Juni 2017 fand bei der GIZ in Bonn die Frühjahrstagung des AK Entwicklungspolitik zum Thema SDG statt.

Im Folgenden finden Sie eine kurze Zusammenfassung der Frühjahrstagung 2017 des AK-Epol sowie die Präsentationen der ReferentInnen. Eine etwas ausführlichere Dokumentation finden Sie hier.

Donnerstag 29.06.2017

Claudia Kornahrens, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), und Susanne von Jan, Sprecherin des Arbeitskreises Entwicklungspolitik (AK-Epol) der DeGEval, begrüßten die diesjährigen Teilnehmenden der Tagung.

11.15-12.15 Einführung in die SDGs – Die deutsche Nachhaltigkeitsstrategie 2017 – Anstöße der Agenda 2030 und Anforderungen an die Evaluierung (Imme Scholz)

Imme Scholz vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) hielt den Eröffnungsvortrag. Sie vermittelte einen Überblick über den derzeitigen Stand der Indikatorenentwicklung zu den 17 SDGs mit Fokus auf die SDGs 13 und 15.

13.40-14.25 Die Rolle der SDG für M&E von EZ-Projekten – Ansatzpunkte aus Sicht der GIZ (Susanne Milcher, David Schmid)

Susanne Milcher und David Schmid, beide GIZ, stellten die Rolle der SDGs für Monitoring und Evaluation von Projekten der Entwicklungszusammenarbeit aus Sicht der GIZ vor.

14.25 – 17.15 World Café – Diskussion über die Rolle der SDG für P, M&E von Projekten aus EZ und HH

Im Rahmen eines „World Café“ wurde von den Teilnehmern die Rolle der SDGs für Planung, Monitoring und Evaluation von Projekten aus Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe diskutiert.

Die Ergebnisse der Diskussionsgruppen wurden im Plenum vorgestellt.

17.15 – 18.00 Die Evaluation der Internationalen Klimaschutzinitiative des BMUB

Andreas Obser und Günter Schmidt, GFA Consulting Group, stellten die Evaluation der Internationalen Klimaschutzinitiative des BMUB vor.

18.00-18.30 Zusammenfassung, Einführung in das Abendprogramm und Verabschiedung (Thorsten Bär, Sprecher AK Epol)

Freitag, 30. Juni 2017

9.00-9.45 Die amtliche Statistik und das Monitoring der SDG (Miriam Blumers)

Miriam Blumers, Statistisches Bundesamt, hielt einen Vortrag zur amtlichen Statistik und dem Monitoring der SDG.

9.45-12.00 Arbeitsgruppen/Werkstattgespräche und Ergebnispräsentation

Die Teilnehmenden nahmen entsprechend ihrer Interessensgebiete an einem der drei Werkstattgespräche teil. Folgende Themen wurden, jeweils begleitet durch den Input der entsprechenden FachreferentInnen, vertiefend diskutiert:

a)    Die Rolle des SDG 13 für Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe – Einblicke in M&E von Projekten im Bereich Klima & Katastrophenvorsorge
•    Jürgen Clemens, Malteser International
•    Adrien Detges, adelphi research
•    Bernhard Hoeper, Deutsche Welthungerhilfe

b)    Die Rolle des SDG 15 für die Entwicklungszusammenarbeit – Einblicke in Erhebungsmethoden für M&E von Projekten im Bereich Biodiversität und Umwelt
•    Elke Mannigel, OroVerde
•    Friedrich Wulf, Pro Natura

c)    Werkstattgespräch des AK Umwelt - Methoden zur Messung von Klimaschutzzielen und Umweltindikatoren
•    Dominik Jessing, Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (IFEU)
•    Reinhard Zweidler, Bundesamt für Umwelt Schweiz (BAFU)

Die Ergebnisse der Werkstattgespräche wurden anschließend in der Großgruppe präsentiert.

12.00-13.00 Abschlussdiskussion

Eine Abschlussdiskussion wurde mit den folgenden Podiumsgästen durchgeführt:

•    Sven Harten, Deutsches Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit (DEval)
•    Sven Kaumanns, Statistisches Bundesamt
•    Pedro Morazán, Südwind e.V.
•    Michaela Zintl, Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
•    Moderation: Susanne von Jan (Hanns-Seidel-Stiftung)

 

Zuletzt geändert: 06. August 2018