Sie sind hier:Home»Arbeitskreise»Gender Mainstreaming»Aktuelles»Gender Mainstreaming Aktuelles

Für wen geplant, wie umgesetzt? – Gender als Evaluierungskompetenz

Für wen geplant, wie umgesetzt? – Gender als Evaluierungskompetenz

Weiterbildungsseminar im Rahmen der DeGEval Tagung 2020, 11. September 8:30-12:00 (Anmeldung über die Tagungshomepage)

 

Ziele des Seminars: Teilnehmende des Seminars können

1. Ausschreibungen und Angebote analysieren, inwiefern Gender berücksicht wurde,

2. Evaluationskonzepte und Methoden für Gender-Analysen wählen,

3. Evaluationsberichte und Empfehlungen entsprechend gestalten und prüfen.

Zielgruppe des Seminars

Einführungsseminar für Evaluator_innen, Gutachter_innen, Auftrageber_innen, welche in der Formulierung von Ausschreibungen und Angeboten, im methodischen Design und in der Berichterstattung Gender berücksichtigen wollen.

Inhalte, Format, Ablauf

Der Schwerpunkt bzgl. der vermittelten Kompetenzfelder liegt auf Methodenkompetenzen, Sozial-und Selbst-Kompetenzen sowie der Evaluationspraxis anhand von Fallbeispielen.

Das Seminar reflektiert die Erfahrungen der Teilnehmenden und erläutert anhand von Praxisbeispielen, wie Genderkompetenz zur Qualität von Evaluierungen beiträgt. Grundlegende Kenntnisse zu Geschlecht, Gender, Intersektionalität werden vermittelt. Es werden Leitfragen bereitgestellt zur Analyse von Ausschreibungen und Evaluierungsberichten. Die systematische Berücksichtigung von Gender wird durch einen Evaluationszyklus erläutert. Beispiele qualitiver und quantitativer Methoden runden das Seminar ab.

Didaktisch wird gearbeitet mit Triggertalks, Fallbeispielen, Reflexion in virtuellen Kleingruppen und im Plenum

Publikation: Gleichstellung messbar machen

Aus der gemeinsamen Frühjahrstagung 2013 des AK Gender Mainstreaming mit dem AK Methoden zum Thema Gender-Indikatoren ist diese Publikation mit zahlreichen Beiträgen von Mitgliedern entstanden.

Details im Publikationsflyer

Zuletzt geändert: 10. November 2016

Genderkompetenz von EvaluatorInnen

Die Berücksichtigung einer Geschlechterperspektive in der Evaluation ist sowohl rechtliche Verpflichtung als auch ein Kennzeichen von guter Evaluation. Genderkompetenz wird verstanden als die Fähigkeit von Personen, die Genderdimension des Evaluationsgegenstandes zu erkennen und in der Konzeption und Durchführung der Evaluation zu berücksichtigen.
Diese wird als grundlegende Kompetenz (Level 1) verstanden, über die alle Evaluierenden verfügen sollten. Davon unterschieden wird eine vertiefte Genderexpertise (Level 2), für die es spezialisierte GenderexpertInnen braucht.

Ein Positionspapier des AK Gender Mainstreaming der DeGEval zu Genderkompetenz von EvaluatorInnen sowie Profile für Gender kompetenz und Genderexpertise von EvaluatorInnen geben einen differenzierten Einblick.  

Zuletzt geändert: 10. November 2016

Sprecherin:
Mag.a Astrid Fingerlos, MAS

a.fingerlos@akbild.ac.at

Akademie der bildenden Künste Wien
Qualitätsmanagement
Karl-Schweighofer-Gasse 3
1070 Wien
T +43 (0)1 58816-2500
F +43 (0)1 58816-1099
https://www.akbild.ac.at

Stellvertretetende Sprecherin:
Dr.in  Kirstin Eckstein

kirstin.eckstein@gmail.com