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Für wen geplant, wie umgesetzt? - Gender als Evaluierungskompetenz

Aufbauend auf Überlegungen des AK Gender Mainstreaming wurde ein Training entwickelt, das Basiskompetenzen für an Evaluationen Beteiligte vermitteln soll (Evaluator_innen, Gutachter_innen, Auftrageber_innen, welche in der Formulierung von Ausschreibungen und Angeboten, im methodischen Design und in der Berichterstattung Gender berücksichtigen wollen).

Dazu gehören beispielsweise die Analyse von Ausschreibungen und Angebote, inwiefern Gender berücksichtigt wurde, die Auswahl adäquater Evaluationskonzepte und Methoden für Gender-Analysen sowie die Gestaltung und Prüfung von Evaluationsberichten und Empfehlungen.

Der Schwerpunkt bzgl. der vermittelten Kompetenzfeldern liegt auf Methodenkompetenzen, Sozial-und Selbst-Kompetenzen sowie der Evaluationspraxis anhand von Fallbeispielen.

Das Seminar reflektiert die Erfahrungen der Teilnehmenden und erläutert anhand von Praxisbeispielen, wie Genderkompetenz zur Qualität von Evaluierungen beiträgt. Grundlegende Kenntnisse zu Geschlecht, Gender sowie Intersektionalität werden vermittelt. Es werden Leitfragen bereitgestellt zur Analyse von Ausschreibungen und Evaluierungsberichten. Die systematische Berücksichtigung von Gender wird durch einen Evaluationszyklus erläutert. Beispiele qualitativer und quantitativer Methoden runden das Seminar ab.

Workshopleitung: Karin Grasenick, convelop
 

Publikation: Gleichstellung messbar machen

Aus der gemeinsamen Frühjahrstagung 2013 des AK Gender Mainstreaming mit dem AK Methoden zum Thema Gender-Indikatoren ist diese Publikation mit zahlreichen Beiträgen von Mitgliedern entstanden.

Details im Publikationsflyer

Zuletzt geändert: 10. November 2016

Genderkompetenz von EvaluatorInnen

Die Berücksichtigung einer Geschlechterperspektive in der Evaluation ist sowohl rechtliche Verpflichtung als auch ein Kennzeichen von guter Evaluation. Genderkompetenz wird verstanden als die Fähigkeit von Personen, die Genderdimension des Evaluationsgegenstandes zu erkennen und in der Konzeption und Durchführung der Evaluation zu berücksichtigen.
Diese wird als grundlegende Kompetenz (Level 1) verstanden, über die alle Evaluierenden verfügen sollten. Davon unterschieden wird eine vertiefte Genderexpertise (Level 2), für die es spezialisierte GenderexpertInnen braucht.

Ein Positionspapier des AK Gender Mainstreaming der DeGEval zu Genderkompetenz von EvaluatorInnen sowie Profile für Gender kompetenz und Genderexpertise von EvaluatorInnen geben einen differenzierten Einblick.  

Zuletzt geändert: 10. November 2016

Sprecherin:
Mag.a Astrid Fingerlos, MAS

a.fingerlos@akbild.ac.at

Akademie der bildenden Künste Wien
Qualitätsmanagement
Karl-Schweighofer-Gasse 3
1070 Wien
T +43 (0)1 58816-2500
F +43 (0)1 58816-1099
https://www.akbild.ac.at

Stellvertretetende Sprecherin:
Dr.in  Kirstin Eckstein

kirstin.eckstein@gmail.com