
Vorstandsvorsitzender
Dipl. Soz., Dr. rer. pol. habil.
Professor für Erziehungswissenschaft mit den Schwerpunkten Qualitätsentwicklung und Evaluation in Einrichtungen des Bildungs- und Sozialwesens an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
Seit 2003 ist Wolfgang Böttcher Professor für Erziehungswissenschaft mit den Schwerpunkten Qualitätsentwicklung und Evaluation in Einrichtungen des Bildungs- und Sozialwesens an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Vorher war er an der FernUniversität Hagen, dem Institut für Schulentwicklungsforschung, der Universität-Gesamthochschule Essen und der TU Karlsruhe wissenschaftlich tätig.
Seine Arbeiten sind in gut 200 Veröffentlichungen in den Bereichen Bildungssoziologie, Bildungsökonomie und -planung, Bildungsstatistik und -verwaltung, Bildungs- und Schulentwicklung, Management und Governance sowie Evaluation dokumentiert.
Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in den Themenfeldern: Bildungsmarketing und -management, Bildungssoziologie, Mikroökonomie des Bildungswesens, empirische Wirkungsforschung sowie Evaluationen im Bildungs- und Sozialwesen. Aktuell leitet und koordiniert er knapp zehn Forschungsprojekte und Evaluationsstudien in den Bereichen Bildung und Soziale Arbeit.
Wolfgang Böttcher war von 2003-2009 Ko-Sprecher der Sektion Empirische Bildungsforschung in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) und Vorsitzender der Kommission Bildungsorganisation, -planung, -recht. Er ist Mitglied in verschiedenen wissenschaftlichen Beiräten wie z.B. im Bundesprogramm "Frühe Hilfen für Eltern und Kinder und soziale Frühwarnsysteme" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend oder des „Schulentwicklungspreises NRW“. Er ist Mitglied im Arbeitskreis „Qualität von Schule“ des Instituts für Qualitätsentwicklung, Hessen
Zu seinen Projekten zählen insbesondere die Wirkungs- und Prozessevaluation Früher Hilfen und Frühwarnsysteme, gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie die Studie „Individuelle Förderung in Ganztagsschulen“, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Im Auftrag des Hessischen Kultusministeriums evaluierte er die Effekte von Schulinspektion.
Wolfgang Böttcher ist Mitherausgeber der Online-Enzyklopädie Erziehungswissenschaft (Juventa-Verlag) und des Journals for Educational Research Online (JERO, Waxmann).
Wolfgang Böttcher ist seit 2009 Mitglied im Vorstand der DeGEval – Gesellschaft für Evaluation und wurde 2011 zum Vorstandsvorsitzenden gewählt.
Dipl. Vw., MSc in Money, Banking & Finance
stellvertretender Vorstandsvorsitzender
Nach seiner Ausbildung zum Industriekaufmann studierte Herr Maats Volkswirtschaftslehre an den Universitäten Essen, Heidelberg, Mannheim und Birmingham. Von 2009 bis 2011 arbeitete er in der unabhängigen Evaluierungsabteilung der KfW Bankengruppe, Entwicklungsbank. Im Rahmen seiner Tätigkeiten betreute er Evaluierungen im Wasser-, Abwasser- und Abfallsektor und führte diese auch selbst durch. Neben der Erfüllung des öffentlichen Auftrags zur Rechenschaftspflicht gehörte es zu seinen Aufgaben, die gewonnenen Erkenntnisse in den operativen Prozess einzuspeisen und somit einen Beitrag zum institutionellen Lernen zu leisten. Im November 2011 wechselte Herr Maats in den operativen Bereich der KfW Entwicklungsbank und betreut dort Dezentralisierungsvorhaben in Subsahara-Afrika.
Vor seiner Beschäftigung bei der KfW war er zwei Jahre freiberuflich als Evaluierer, Consultant und Trainer tätig. Neben seinem Arbeitsschwerpunkt der Entwicklungszusammenarbeit führte er in dieser Zeit auch Aufträge im Bildungsbereich durch sowie Coachings und Evaluationen von und für öffentliche Verwaltungen.
Seinen beruflichen Einstieg in die Evaluation fand Herr Maats nach dem Studium als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Centrum für Evaluation sowie als Koordinator des Studiengangs Master of Evaluation, für den er auch als Dozent tätig war (beides an der Universität des Saarlandes). In dieser Zeit absolvierte er auch das ‚Fortbildungsprogramm Evaluation in der Entwicklungszusammenarbeit (FEEZ)’ sowie das Trainingsprogramm ‚EASY-ECO’.
Herr Maats nahm erstmals 2003 an der DeGEval-Jahrestagung teil. Seither war er zwischenzeitlich Koordinator des Arbeitskreises Entwicklungspolitik. Außerdem engagierte er sich im Arbeitskreis Aus- und Weiterbildung und betätigte sich in den letzten Jahren als Rechnungsprüfer.
Peter Maats ist seit 2011 stellvertretender Vorsitzender der DeGEval.
Dipl.-Ing., Dr. phil.
Selbstständige Evaluatorin
Christiane Kerlen studierte Wirtschaftsingenieurwesen an der TU Berlin mit der technischen Fachrichtung Elektrotechnik (Kommunikationstechnik). Von 1995-1997 führte sie Projekte zur Geschäfts- und Organisationsentwicklung in einer Saarbrücker Unternehmensberatung durch. Anschließend wechselte sie an das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB), um in einem Promotionsprojekt die Problemdefinition im Organisationslernen empirisch anhand von Beratungsprozessen zu untersuchen. Die Promotion erfolgte 2002 an der TU Berlin im Fachgebiet Soziologie. Von 2001 bis 2011 war sie bei der VDI/VDE-IT im Bereich Gesellschaft und Wirtschaft tätig. Im Institut für Innovation und Technik, einer eigenständigen Organisationseinheit innerhalb der VDI/VDE-IT, war sie zudem von 2009 bis 2011 Sprecherin der Sektion Evaluation. Seit 2011 arbeitet Christiane Kerlen als selbstständige Evaluatorin in Edinburgh.
Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in der Evaluation von Projekten und Programmen in Organisationen und im Bereich der Technologie- und Innovationspolitik sowie in der Durchführung von Marktstudien.
In über zehn Jahren Evaluationstätigkeit hat Christiane Kerlen verschiedenste Evaluationen in Unternehmen durchgeführt. Diese reichen von der Evaluation von umfassend angelegten Organisationsentwicklungsprojekten bis zur Bearbeitung einzelner Fragestellungen in eingegrenzten Organisationseinheiten. Zudem hat sie öffentliche Programme im Bereich der Technologie- und Wirtschaftsförderung evaluiert, u.a. im Bereich der Förderung von Informations- und Kommunikationstechnologien sowie der Clusterpolitik. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt in der Durchführung von formativen Evaluationen.
Seit 2002 ist Christiane Kerlen in der DeGEval. Sie ist Gründungsmitglied des Arbeitskreises "Evaluation in der Wirtschaft" und war von 2007 bis 2011 eine seiner Sprecherinnen. Sie hat u.a. an der Erarbeitung des Leitfadens „Evaluation in der Wirtschaft“ und an den Empfehlungen für Auftraggebende mitgewirkt. Von 2009 bis 2011 hat sie die Kassenprüfung für den Verein vorgenommen.
Christiane Kerlen ist seit 2011 Vorstandsmitglied der DeGEval.

Dipl.-Ing., Dr.-Ing., Privatdozent
Privatdozent an der Universität Potsdam / Leiter der Arbeitsgruppe „Nachhaltiges Landmanagement“ am Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung Müncheberg
Thomas Weith studierte Landschaftsplanung an der TU Berlin. Nach Beschäftigungen im Consultingbereich (Institut für Stadtforschung und Strukturpolitik Berlin, Planungsbüro Schrickel Berlin) war er im Leibniz-Institut für Regionalenwicklung und Strukturplanung (IRS) tätig. Thomas Weith promovierte zum Thema „Strategien der Siedlungsflächenentwicklung auf dem Prüfstand“ an der TU Berlin.
Von 2002 bis 2008 hatte er die Juniorprofessur für „Angewandte Regional- und Umweltforschung“ an der Universität Potsdam inne und ist dort nun Privatdozent. Aktuell leitet er zudem den Forschungsschwerpunkt „Nachhaltiges Landmanagement“ am Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung Müncheberg (ZALF) e.V.
Thomas Weith hat verschiedene Projekte für Bundes- und Landesministerien zur Evaluation in der Raum- und Siedlungsentwicklung bearbeitet und sich in Büchern und Artikeln mit den Spezifika, Möglichkeiten und Notwendigkeiten von Evaluationen insbesondere im Bereich der Stadt-, Regional- Raum- und Umweltentwicklung beschäftigt. Er war von 2003 bis Herbst 2009 Sprecher des Arbeitskreises „Stadt- und Regionalentwicklung“ in der DeGEval. In Verbindung mit internationalen Forschungsaufenthalten und Netzwerken beschäftigt er sich verstärkt mit der Verknüpfung von Ansätzen der Evaluation, Impact Assessment und Planungstheorie. Wesentliches Anliegen seiner Arbeiten ist der Austausch von Erkenntnissen und Ergebnissen zwischen Wissenschaft und Praxis.
Thomas Weith ist seit 2009 Vorstandsmitglied der DeGEval.