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Bisherige Aktivitäten

Frühjahrsworkshop AK Strukturpolitik

Regionale Entwicklung
 durch Kooperation und Netzwerke?

Regionale und lokale Entwicklungskonzepte und –prozesse
 und ihre Evaluierung

Der Frühjahrsworkshop des Arbeitskreises Strukturpolitik findet dieses Jahr am

5. und 6. Mai in Coesfeld

statt.


Thema


Thema sind dieses Jahr regionale und lokale Entwicklungsprozesse, ihre Bedeutung, ihre Initiierung und Unterstützung, ihre Wirksamkeit und ihre Evaluierung.

Grundsätzlich rekurrieren Instrumente wie die Soziale Stadt, LEADER, Regionalmanagements, die Förderung von Netzwerken (wie z. B das maritime Cluster in MV), „Regionen Aktiv“ oder eine (teil)regionalisierte Strukturpolitik auf die regionale Verankerung, die räumliche Nähe und Vernetzung ihrer Akteure.

Von der regionalen Einbettung der Prozesse wird erwartet, dass sie die Problemwahrnehmung erleichtert und zu passgenaueren Lösungen mit hoher Akzeptanz führt. Die räumliche und soziale Nähe schafft Vertrauen, welches die Grundlage von kooperativen Prozessen ist.

Grundsätzlich zeichnen sich die lokalen und regionalen Ansätze durch zwei Merkmale aus: Es werden integrative Ansätze verfolgt oder zumindest angestrebt. Und sehr häufig wird auf Netzwerke und Kooperation gesetzt, um Entwicklungsprozesse vornzubringen.

In der Evaluierung werden zwei unterschiedliche Ebenen betrachtet, zum einen die Prozesse und zum anderen deren Wirkungen im Hinblick auf Regionalentwicklung. Das eingesetzte Methodenspektrum ist daher sehr vielfältig, wobei es aufgrund der Singularität der Prozesse häufig schwierig ist, belastbare Ergebnisse und darauf aufbauend Empfehlungen für die Politik zu generieren.

Zum Download:

Tagungsprogramm

Anmeldeformular

Zuletzt geändert: 21. September 2011

Der Arbeitskreis Strukturpolitik der DeGEval führte am 27. und 28. Mai 2010 in der Räumen der Bremischen Bürgerschaft seinen Frühjahrsworkshop zum Thema „Zukunft der Strukturfonds und der Gemeinsamen Agrarpolitik“ durch.
An zwei Tagen diskutierten rund 30 TeilnehmerInnen den aktuellen Stand der Diskussionen zur Ausrichtung der EU-Strukturfonds nach 2013 sowie die mögliche Ausrichtung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP).

Peter Becker (Stiftung Wissenschaft und Politik) übernahm mit seinem Vortrag die generelle Einführung in das Thema. Im Zentrum stand dabei die Aussage, dass vor dem Hintergrund der Wirtschafts- und Euro-Krise der europäische Mehrwert, Subsidiarität sowie die Legitimation und Sinnhaftigkeit aller europäischen Politiken den Kern der zukünftigen Diskussionen über die Ausrichtung auch der EU-Strukturfonds bilden.
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Der Vortrag von Franz Sinabell (Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung) lenkte den Fokus auf die Agrarpolitik. Die Darstellung der Netto-/Bruttozahlerpositionen in der EU, Anteil ländlicher Räume und Einkommen der landwirtschaftlichen Betriebe nach FADN (Europäisches Testbetriebsnetz) setzte den Rahmen für den eigentlichen Kern des Vortrags.
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Werner Kleinhanß (vTI, Institut für ländliche Räume) berichtet die Ergebnisse aus einer vor kurzem für das EU-Parlament erstellten Studie. Die Studie basiert auf agrarökonomischen Modellrechnungen, mit denen die Verteilung und Verteilungswirkung der verschiedenen Ausgestaltungsvarianten nach 2013 berechnet wurde (Bureau, Witzke et al. (2010): The single payment scheme after 2013: New approach - new targets. Study for European Parliaments’s Committee on Agriculture and Rural Development).
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Holger Bornemann (Prognos AG) stellte die Ergebnisse einer Studie im Auftrag des BMWi zur Fortsetzung der RWB-Förderung vor.
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Melanie Hoffrath (Senator für Wirtschaft und Häfen, Bremen) und Ralph Rautenberg (Prognos AG) stellten die Ergebnisse einer Studie zur Untersuchung des Beitrags der Strukturfonds zur Förderung regionaler Innovationssysteme am Beispiel des Kompetenzfeldes „Umwelt- und Energietechnik, insb. Windenergie“ vor.
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Oliver Schwab (Institut für Stadtforschung und Strukturpolitik) stellte abschließend seine Einschätzung zum aktuellen Stellenwert der Evaluierung und einen Ausblick auf die Zukunft der laufenden Bewertung im EFRE nach 2013 entlang von sechs Thesen vor.
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Zuletzt geändert: 21. August 2011

Der Frühjahrsworkshop 2009  des Arbeitskreises Strukturpolitik fand vom 18. bis 19. Juni 2009 in Wiesbaden statt. Gastgeber war die ELER-Fondsverwaltung des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (HMUELV). Rund 35 TeilnehmerInnen aus Forschungseinrichtungen, Beratungsbüros, Verwaltung und Politik aus Deutschland, Österreich und der EU beschäftigten sich zwei Tage mit unterschiedlichen methodischen Ansätzen quantitativer Wirkungsanalysen und unterzogen diese einer kritischen Reflektion.Regina Grajewski als Teil des SprecherInnenteams des AK Strukturpolitik gab eine kurze Einführung in die Thematik. 01_Einfuehrung.pdf

Kai Stryczynski erläuterte die neuesten Entwicklungen in der Evaluierungseinheit der DG Regio, die diese dazu veranlasst hat, verschiedene Studien seitens der KOM in Auftrag zu geben, die methodische Ansätze des Rigourous Impact Assessment exemplarisch anwenden sollen. Aus seiner Sicht entziehen sich viele Förderbereiche (z. B. Forschung und Entwicklung, Großprojekte) solchen Ansätzen. Schätzungsweise können Wirkungen von ca. 20 % des Förderspektrums mit solchen quantitativen Methoden erfasst werden.

02_Impact_Evaluation_STRYCZINSKI_GD_REGIO.pdf

Im Anschluss stellte Ulf Rinne vom Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit (IZA) ein typisches Anwendungsbeispiel von Matching-Verfahren in der Wirkungsanalyse arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen vor. Untersucht wurden zwei Instrumente zur Förderung von Existenzgründungen, nämlich die sog. „Ich-AG“ und das Überbrückungsgeld.

03-Rinne_Wiesbaden_v02.pdf

Neben dem Matching-Ansatz existieren noch weitere quantitative Ansätze, die im Vergleich zu dem Kontrollgruppenansatz weniger umfangreiche Daten erfordern, allerdings in ihren Ergebnissen stark von den getroffenen Ansätzen abhängen. Andrea Pufahl vom Institut für Ländliche Räume des Johann Heinrich von Thünen-Instituts gab einen Überblick über parametrische und nicht-parametrische Verfahren in der quantitativen Wirkungsanalyse und stellte verschiedende Anwendungsbeispiele aus dem Bereich der ländlichen Entwicklungsförderung vor.

04-Pufahl_quantitative-Methoden.pdf

Der Freitag vormittag stand im Zeichen makro-ökonomischer Ansätze zur Wirkungsanalyse.

Karl Ortner, der die Evaluation des ländlichen Entwicklungsplans 2007 bis 2013 in Österreich koordiniert und an der Bundesanstalt für Agrarwirtschaft beschäftigt ist, stellte ein partielles dynamisches Modell vor, mit dem die sozio-ökonomischen Wirkungen des ländlichen Entwicklungsprogramms ex ante abgeschätzt werden sollten.

05-ortner-EPLROesterreich.pdf

Bei Oliver Fritz vom Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung hingegen ging es nicht um eine Ex-ante-Schätzung, sondern um eine Ex-post-Betrachtung der Wirkungen von 12 Jahren EFRE in Österreich. Eingesetzt und weiterentwickelt wurde in dieser Studie im Auftrag der Österreichischen Raumordnungskonferenz das Input-Output-Modell MultiREG.

06-fritz-multireg.pdf

Last but not least stellte Anne Margarian vom Institut für Betriebswirtschaft des Johann Heinrich von Thünen-Instituts die Frage nach der theoretischen Fundierung der Analysen im Rahmen von Evaluationen, d. h. das Stellen der richtigen Fragen und die Wahl der geeigneten Methoden und leitete so über zu der Abschlussdiskussion mit allen ReferentInnen.

07-Margarian-theoriebasierte_Wirkungsanalyse.pdf

Zuletzt geändert: 24. Juli 2011

Rund 45 TeilnehmerInnen aus Verwaltung und Evaluationspraxis, aus Deutschland und Österreich, von EU-Kommission, Bund und Ländern diskutierten in Düsseldorf zwei Tage über die Chancen und Probleme des neuen Begleitungs- und Bewertungsansatzes für die EU-Förderprogramme 2007 bis 2013. Neben Übersichtsvorträgen beschäftigten sich viele Beiträge mit der Umsetzung der Ansätze in die Praxis.

Hier finden Sie alle Vorträge des Workshops

"Laufende Bewertung als neuer Ansatz - Was bringt das neue Begleit- und Bewertungskonzept der EU-Förderprogramme 2007 -2013?":

Oliver Schwab (IfS) - Begleitende Bewertung

Regina Grajewski (vTI) - Begleitung und laufende Bewertung im Rahmen der ELER-Programme 2007 bis 2013

Oliver Schwab (IfS) - Begleitung und laufende Bewertung des EFRE 2007 bis 2013

Regina Grajewski (vTI) - Planung und Umsetzungsstand der Begleitung und Bewertung 2007 bis 2013 - Ergebnisse der ad-hoc Befragung in den Ministerien

Daniela Glimm-Lükewille (Ziel-2-Sekretariat NRW) - Begleitung - "Fundament" der Bewertung

Franz Geberth (LEL) - Laufende Bewertung, Monitoring und andere Prozessketten - Abgrenzungen, Berührungspunkte und Überschneidungen, Beispiele aus der Praxis für ELER: Maßnahme- und Entwicklungsplan Ländlicher Raum Baden-Württemberg 2007-2013 (MEPL II)

Karl M. Ortner (AWI) - Das Begleit- und Bewertungssystem des LE 07-13 in Österreich

Richard Hummelbrunner (ÖAR) - Steuerung und Abläufe der laufenden Bewertung von EFRE - Programmen in Österreich - Erfahrungen und Ausblick

Holger Bornemann (PROGNOS) - Wie läuft die laufende Bewertung? - Steuerung und Abläufe während der Evaluierung: Das Beispiel der Begleitforschung der EFRE-Programme Konvergenz und RWB in Niedersachsen

Michael Ridder (MR Regionalberatung) - Wie läuft die laufende Bewertung? - Steuerung und Abläufe während der Evaluierung dargestellt am "Ziel-2-Programm NRW 2007-2013 (EFRE)"

Jörg Schramek (ifls) - Wie läuft die laufende Bewertung? - Steuerung und Abläufe während der Evaluierung, Erfahrungen aus Baden-Württemberg

Andreas Maier (OEROK) - Monitoring, Begleitung, Bewertung im Rahmen der OPs 2007-2013 in Ö (mit Fokus auf OPs der Ziele Konvergenz/P.O. & RWB/EFRE)

Zuletzt geändert: 24. Juli 2011

Am 15. und 16. März fand in Basel eine internationale Konferenz zur Evaluation statt. Im Dreiländervergleich wurde der Stand der Evaluierung und der Evaluierungskultur in Deutschland, Österreich und der Schweiz dargestellt.

Hier werden die Präsentationen zum Themenfeld "Raumentwicklungspolitik" zur Verfügung gestellt:

Einleitung ins Themenfeld - Richard Hummelbrunner, Andreas Maier, Oliver Schwab, Alain Thierstein

Länderbeitrag Österreich - Richard Hummelbrunner, Andreas Maier

Länderbeitrag Deutschland - Oliver Schwab

Länderbeitrag Schweiz - Alain Thierstein

Die Ergebnisse der Konferenz werden in einem Tagungsband dokumentiert, der im Herbst 2007 erscheinen soll.

Zuletzt geändert: 24. Juli 2011

Am 1. und 2. März fand bei der FAL in Braunschweig die Frühjahrstagung zum Thema "Ex-Ante-Evaluierung - Lehren für die Programmerstellung und Evaluation?"

Programm 

Hier stehen Ihnen die Präsentationen der Referenten zur Verfügung

Erfahrungen aus den Ex-Ante-Evaluierungen von ELER, EFRE und ESF - Regina Grajewski, FAL

Methoden zur Ex-Ante-Evaluierung

Scoring - Möglichkeiten und Grenzen als Ex-Ante-Evaluierungsmethode - Stefan Meyer, MR Regionalberatung / Oliver Schwab, IfS

Makroökonomische Modellrechungen - Rolle im Rahmen von Evaluierungen - Oliver Schwab, IfS

Ex-Ante-Evaluierung und Programmerstellung - Methoden und Erfahrung

ELER-Ex-Ante-Evaluierung in Österreich - Klaus Wagner, Bundesanstalt für Agrarwirtschaft, Wien

Strategie und Programme - Beitrag der Evaluierung?

Impulsstatement - Ronny Zienert, Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit

Politikmodell und Evaluierbarkeit

Beurteilung zielloser Maßnahmen - Anne Magarian, FAL

Zuletzt geändert: 24. Juli 2011

Ein aktuelles und "heiß" diskutiertes Thema ist momentan die Strategische Umweltbewertung für Programme der neuen Förderperiode der Strukturfonds 2007-2013.

Wir haben für Sie ein Handbuch zu diesem Thema gefunden, das wir Ihnen empfehlen möchten. Es entstand im Rahmen des Interreg IIIC-Projektes "GRDP - Greening regional development programmes" und wurde im Februar 2006 in englischer Sprache veröffentlicht.

Link zum GRDP-Projekt: www.grdp.org

Vorwort der Europäischen Kommission zum Handbuch  (pdf)

Download des Handbuchs (pdf)

Zuletzt geändert: 24. Juli 2011

Workshop 20./21.6.2005 in Magdeburg

Vom Wissen zum Handeln: Evaluation im Spiegel Ihrer Nutzung

Am 20./ 21. Juni fand in Magdeburg der Workshop des Arbeitskreises Strukturpolitik statt. Es nahmen ca. 40 Evaluatoren und Vertreter von Verwaltungen auf Landes- und Bundesebene teil. Der diesjährige Workshop der Analyse widmete sich  weiterer Funktions- und Leistungsbedingungen des Evaluationssystems im Bereich der Strukturfonds in Deutschland. Rege diskutiert wurden die Rolle von Monitoring und Evalueriung und ihr erfolgreiches Zusammenspiel. Am zweiten Tag stand der Nutzen von Evaluierungen im Vordergrund.

 Hier finden Sie das Programm (pdf) und die Beiträge der Referentinnen und Referenten zum Download (pdf):

Norbert Heller: Der Weg vom Einzelprojekt zu Wachstum und Beschäftigung (Beitrag bitte bei den Sprechern des AK anfordern)

Lars Balzer: Wie werden Evaluationsprojekte erfolgreich?

Michael Ridder: Erfahrungen aus dem Monitoring von Strukturfondsprogrammen: Konsequenzen für die zukünftige Förderperiode

Kai Stryczynski: Monitoring in der neuen Förderperiode: Weniger Indikatoren, aber besser?

Oliver Schwab / Kathleen Toepel: Nutzung von Evaluierungen - Ergebnisse der Befragung

Josef Efken: Evaluation: Summativ - partizipativ - formativ .... und suboptimal

Regina Grajewski: "Das wussten wir doch alles schon!"

Annegret Bötel: Vom Wissen zum Handeln? Information, Evaluation und ihre Nutzung

Zuletzt geändert: 24. Juli 2011

Der Arbeitskreis Strukturpolitik beteiligte sich mit zwei gut besuchten Workshops am Programm der Jahrestagung in Wien.

1) Evaluierung von Arbeitsmarktpolitik am Beispiel EQUAL Österreich
Dieser Workshop stand im Zeichen der Evaluierung von Arbeitsmarktpolitik. Der Themenschwerpunkt der Jahrestagung zur Evaluierung der Qualität von Reformen wurde in Hinblick auf das innovative arbeitsmarktpolitische Programm EQUAL Österreich aufgegriffen. Die Gemeinschaftsinitiative EQUAL zielt darauf ab, Menschen mit Problemen in Zusammenhang mit der Integration am Arbeitsmarkt zu unterstützen und die Entwicklung neuer Methoden und Ansätze zur Bekämpfung aller Arten von Diskriminierung im Hinblick auf den Arbeitsmarkt zu fördern. Die KMU FORSCHUNG AUSTRIA stellte die aktuellen Ergebnisse der EQUAL-Programmevaluierung vor. Zudem präsentierten einige EvaluatorInnen von EQUAL-Partnerschaften die internen Evaluierungen ihrer EQUAL-Aktivitäten.

Moderation des Workshops: Dr. Sonja Sheikh und MMag. Eva Heckl (KMU FORSCHUNG AUSTRIA)

Übersicht der ReferentInnen:

ReferentInnen Organisation Thema der Präsentation
Mag. Andrea Dorr
Mag. Andrea Egger
KMU FORSCHUNG AUSTRIA
abif (analyse beratung und interdisziplinäre forschung)
Highlights aus dem 2. Zwischenbericht der Programmevaluierung EQUAL Österreich
Fr. Kornelia Hagen Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) Evaluierung des Ziels Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit
Mag. Gabriela Maurer Innovationszentrum für EU-Projekte, ÖGB Oberösterreich Evaluationskonzepte der Entwicklungspartnerschaft „Miteinander arbeiten und leben“
Mag. Petra Wetzel L&R Social Research Entscheidungsgesteuerte Evaluation der Entwicklungspartnerschaft „ways to work“
Hr. Manfred Saurug Institut für Arbeitsmarkt-betreuung und –forschung Steiermark Begleitforschung der Entwicklungs­partnerschaft „styria integra“

2) Evaluierung - hart an der Grenze

Ausgangspunkt dieses Workshops war die Zwischenevaluierung der grenzüberschreitenden Programme aus Interreg IIIA und Phare CBC an der (ehemaligen) österreichischen Außengrenze (mit Slowenien, Ungarn, der Slowakei und Tschechien). Diese Evaluierung wurde – ebenso wie die gesamte Programmkonzeption und –abwicklung - in enger Zusammenarbeit mit den Verwaltungsbehörden der Nachbarländern durchgeführt. EvaluatorInnen des INTERREG-Programmes aus Österreich arbeiteten mit ExpertInnen aus den Nachbarländern zusammen. Die „Pflicht“ der Halbzeitevaluierung wurde dabei mit der „Kür“ einer begleitenden Evaluierung verbunden. Anhand der Erfahrungen im Zuge der Evaluierung wurden in diesem Workshop die unterschiedlichen Zugangsweisen und Interessen an der Evaluierung von Seiten der AuftraggeberInnen, der EvaluatorInnen und der umsetzenden Sekretariate herausgearbeitet.

Moderation: Herta Tödtling-Schönhofer (ÖIR Managementdienste GmbH, Wien) Referent: Richard Hummelbrunner (Evaluator; ÖAR): Evaluierung an der Grenze: ein Überblick über die Schwierigkeiten und Möglichkeiten.

Zuletzt geändert: 24. Juli 2011

Die Halbzeitbewertung der Strukturfonds - Eine Bestandsaufnahme

Ende 2003 wurde der Zyklus der Halbzeitbewertungen dieser Förderperiode für die Strukturfonds abgeschlossen. Eine Vielzahl von Halbzeitevaluierungen sind in den letzten Jahren durchgeführt worden. Die Teilnehmer selbst haben entweder Evaluierungen durchgeführt oder als Auftraggeber begleitet.

Eine Bestandsaufnahme der dabei gesammelten Erfahrungen kann alle direkt Beteiligten, von der Europäischen Kommission, über die Verwaltungen von Bund und Ländern bis zu den Evaluierenden dabei unterstützen, Evaluierung zukünftig besser zu nutzen und effizienter durchzuführen.

Stärken und Schwächen der im deutschsprachigen Raum durchgeführten Halbzeitbewertungen standen daher – gemeinsam mit internationalen Erfahrungen - im Mittelpunkt des Frühjahrsworkshops des AK Strukturpolitik der DeGEval.

Wir haben für den Frühjahrsworkshop Beiträge gesucht, die vor dem Hintergrund der aktuellen Halbzeitbewertungen Erfahrungen aufgreifen, systematisieren und analysieren. Die Beiträge der beiden Tage greifen Aspekte aus den folgenden Themenfeldern auf:

  1. Evaluations-Management: Steuerung der Evaluierung, Verhältnis zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer, Beteiligung anderer Partner und Berücksichtigung der stakeholder-Perspektive
  2. Evaluations-Design: Evaluierung komplexer Programme, Schwerpunktsetzungen der Evaluierung, Fragen der Zusammenfassung unterschiedlich gelagerter Maßnahmen, fondsübergreifende Evaluierung
  3. Evaluations-Kultur und Evaluations-System: Nutzen der Evaluierung, Lernfähigkeit von Evaluatoren und Verwaltungen / Implementationssystemen, "Nachfrage" nach Evaluationen

Ausgewählte Beiträge sind auch in der Zeitschrift für Evaluation 1/2005 veröffentlicht worden.

Pieter van Run: Halbzeitbewertung Ziel 2 in den Niederlanden

Annegret Boetel / Florian Niedlich: Flankierung des Programmstarts durch Evaluierung?

Birgit Koch: Erfahrungsbericht der 6-Länder-Halbzeitbewertung - Fallstricke und Überraschungen des neuen Organisationsansatzes

Bernhard Forstner: Zentrale Evaluation - Synergieeffekte oder "Bewertung von der Stange"?

Sebastian Elbe: Evaluierung im Spannungsfeld zwischen Kontrolle und Lernprozess

Kai Stryczynski: Der Prozess der Halbzeitbewertung in der EU

Wolfgang Jaedicke: Bilanz der deutschen Halbzeitbewertungen zum ESF - Ist der Sprung nach vorn gelungen?

Douwe Grijpstra: Assessment of the ESF Mid Term Evaluations in Austria, Flanders, Greece and the Netherlands

Zuletzt geändert: 24. Juli 2011

Der AK Strukturpolitik gestaltete auf der Jahrestagung der Degeval in Hamburg zwei Workshops:

1) Evaluierung mit qualitativen Methoden zur Bewertung weicher Faktoren

 Ausgangspunkt unserer Überlegung für die Themenwahl war, dass über die "harten" Fakten hinaus bei der Umsetzung des Strukturfonds oder anderer Fördermaßnahmen auf der lokalen Ebene auch solche struktur- und organisationsbezogenen Faktoren eine Rolle spielen können, die sich nur schwer abbilden lassen. Fallstudien dienen u.a. dazu, regionale Besonderheiten und unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten "vor Ort" bei der Evaluation angemessen berücksichtigen zu können.

Beiträge von:

- Petra Müller und Werner Schuler, IAB Nürnberg: Qualitative Aspekte der dezentralen Implementation des ESF-BA-Programms: Untersuchungsansatz und Ergebnisse der Begleitforschung

- Andrea Dorr, KMU FORSCHUNG AUSTRIA Wien und Andrea Egger abif Wien:Evaluierung der Gemeinschaftsinitiative EQUAL Österreich - Vorgehensweise und Methodik unter besonderer Berücksichtigung qualitativer Analyseverfahren

2) Die Wirtschafts- und Sozialpartner in der Strukturfondsförderung - Bewertung ihrer Beteiligung

Die Evaluierung des Prinzips "Partnerschaft" bezieht sich auf die europäischen Strukturfonds, insbesondere Artikel 8, 15-18 und 35 der Allgemeinen Verordnung. In dem Beitrag von Frau Saeed ging es um die Einbeziehung von Wirtschafts- und Sozialpartnern in die Umsetzung, Planung und Evaluierung der Förderung am Beispiel einer Kontaktstelle in Berlin. In dem Beitrag von Herrn Efken stand die horizontale Partnerschaft zwischen Europäischer Kommission und Mitgliedstaat im Mittelpunkt.

Beiträge von:

- Josef Efken, FAL Braunschweig: Das Prinzip Partnerschaft - Spektrum und Messbarkeit

- Sandra Saeed, ISA-Consult GmbH Berlin: Erfahrungen und Erwartungen aus Berlin an die Partnerschaft

Zuletzt geändert: 24. Juli 2011

Netzwerke als Brücke zwischen Projekt und Programm - Wie kann Evaluierung den Anforderungen von vielschichtigen Programmen gerecht werden?

Der AK Strukturpolitik der Deutschen Gesellschaft für Evaluation veranstaltete am 26./27. Februar 2003 an der FAL in Braunschweig seinen zweiten Frühjahrsworkshop. Es nahmen rund 50 EvaluatorInnen und Auftraggeber teil.

Im Mittelpunkt des ersten Tages stand das Thema "Evaluierung von Netzwerken" in den verschiedenen Politikfeldern. Im Moment sind ja Netzwerke als Politikmodell sehr in Mode und damit auch die Probleme mit der Evaluierung solcher Förderprogramme. Verschiedene Evaluatoren und Auftraggeber solcher Programme (z.B. Lernende Regionen, Leader, Equal, InnoRegio u.a.) unterschiedlicher Politikfelder kamen zum Austausch zusammen. Der Focus der Beiträge lag auf dem methodischen Vorgehen und Probleme bei der Umsetzung des Evaluierungsdesigns für solche netzwerkorientierten Programme.

Am zweiten Tag dieser Veranstaltung wurde die Diskussion um die Evaluierung von Querschnittsthemen in der Strukturfondsförderung fortgeführt. Die ersten Beiträge auf der Jahrestagung in Mainz im Oktober 2002 zu diesem Thema ließen noch einige Dimensionen des Themas offen, die auf dem Workshop vor allem hinsichtlich praktischer Aspekte der Evaluierung von Chancengleichheit und Nachhaltigkeit vertieft werden konnten.

Programm und vorliegende schriftliche Beiträge (pdf)

Zuletzt geändert: 24. Juli 2011

Der Arbeitskreis Strukturpolitik gestaltete auf der Jahrestagung in Mainz insgesamt drei Workshops, deren Themenstellungen mit Teilnehmerzahlen von bis zu 70 Personen ein überwältigendes Interesse fanden. Sie finden die meisten Beiträge der Referentinnen und Referenten auf dieser Seite zum Download.

1) Standards zur Qualitätsentwicklung? - Die Halbzeitbewertung der Strukturfonds

Im Rahmen der Diskussion wurde anhand der Erfahrungen mit der Halbzeitbewertung der Strukturfonds 2000-2006 der Frage nachgegangen, inwiefern die Standards als Dialoginstrument und Leitfaden zur Selbstbindung taugen. Dabei wurden die folgenden Aspekte betrachtet:

  • Ausschreibungsverfahren
  • Steuerung der Evaluation
  • Auswahl der Methoden

Wir haben dazu ein Podium aus Vertretern von Europäischer Kommission, Bund, Ländern und Evaluatoren zusammengestellt (Jochen Lang - Bundesministerium für Verkehr, Alexandra Schubert - Finanzministerium Brandenburg, Dietmar Braun - Europäische Kommission, Regine Grajewski, FAL).

2) Evaluation von Querschnittsthemen in der Strukturpolitik: Gender-Mainstreaming und Nachhaltigkeit

In der neuen Förderperiode der Strukturfonds 2000-2006 haben einige Querschnittsthemen, die gleichermaßen in allen Fonds von Bedeutung sind, an Gewicht gewonnen. Dazu gehören vor allem die Chancengleichheit und die Nachhaltigkeit. Die Evaluation dieser Themen stellt auch die Evaluatoren vor neue Herausforderungen. Im Mittelpunkt dieses Workshops stand daher der fondsübergreifende Austausch über Methoden und Ansätze zur Evaluation dieser Querschnittsthemen.

  • Barbara Fährmann (FAL Braunschweig): Ein Bündel voller Ziele und Instrumente - Zum Umgang mit der themenbezogenen Querschnittsbewertung von Entwicklungsprogrammen für den ländlichen Raum
  • Benno Savioli / Thomas Mirbach / Henni Meseke (Feedback Bremen, Lawaetz-Stiftung, Compass Bremen): Evaluieren Sie Gender Mainstreaming! - Von der Kunst, einen Pudding an die Wand zu nageln.
  • Daniela Glimm-Lükewille (TU Darmstadt): Nachhaltigkeit, öffne dich! - Methodische Ansätze einer thematischen Evaluation der EU-Strukturfonds (pdf1 - pdf2)

3) Methodik, Durchführung und Ergebnisse von Vergleichsgruppenanalysen

Um im Rahmen einer umfassenden Wirkungsanalyse alle im Zusammenhang mit einer Fördermaßnahme stehenden Wirkungen bestimmen zu können, ist streng genommen die Simulation einer Situation ohne die Fördermaßnahme notwendig, um diese mit der tatsächlichen Entwicklung mit der Maßnahme vergleichen zu können. Die Differenz ist der Förderung als Nettowirkung zurechenbar. Ein Weg dazu sind so genannte Vergleichsgruppenverfahren, deren Methodik an Hand von praktischen Beispielen diskutiert wurde.

Zuletzt geändert: 24. Juli 2011

Der erste Workshop des AK "Strukturpolitik" fand am 7./8.3.02 an der Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege in Berlin-Lichtenberg statt (Programm & Vorträge). Die Resonanz war nicht nur unter den Evaluatoren, sondern auch unter den Fondsverwaltern und Verwaltungen, die für Förderprogramme im Bereich der Strukturpolitik verantwortlich sind, sehr groß. Es nahmen insgesamt 37 Personen aus Verwaltung, Wissenschaft und Beratungsunternehmen teil.

Auf der Jahrestagung der DeGEval in Speyer im Oktober 2001 wurde auf einem ersten Treffen Interessierter beschlossen, einen AK Strukturpolitik der DeGEval zu gründen. Auf diesem Workshop hat sich dieser AK nun auch offiziell konstituiert.

Als künftige Arbeitsgebiete des Arbeitskreises wurden diskutiert:

  • Bestandsaufnahme: Grundlage der weiteren Arbeiten ist eine Bestandsaufnahme über Umfang und Art der durchgeführten Evaluationen in den einzelnen Bereichen der Strukturpolitik, sowie die dort eingesetzten Methoden, Verwendung der Ergebnisse, etc. Daraus kann eine dauerhafte Internet-Plattform für den Informationsaustausch zu Evaluationen im Bereich Strukturpolitik (Ausschreibungen, Methodendiskussionen, etc.) erwachsen. Auf der Basis der DeGEval-Webseite soll ein erster Entwurf von möglichen Inhalten für eine solche Internet-Plattform entwickelt werden.
  • Leitlinien zu Aufgaben und Leistungsfähigkeit von Evaluationen. Ein zweiter Arbeitsbereich des Arbeitskreises besteht darin, Erwartungen, Aufgaben und Leistungsfähigkeit von Evaluationen zu diskutieren. Dies schließt Aspekte wie die Definition der Evaluationsfragestellung, die Gestaltung von Ausschreibungen, Qualität von Evaluationsmethoden und -ergebnissen, aber auch unterschiedliche Erwartungen über die Funktion und Leistungsfähigkeit der Evaluation mit ein. Ergebnis dieses Arbeitsschrittes könnten am Evaluationsprozess ausgerichtete Leitlinien zur Qualitätssicherung sein.
  • Auf der Grundlage der Klärung der eigenen Erwartungen bezüglich Leistungsfähigkeit und Aufgaben der Evaluation beteiligt sich der Arbeitskreis an der Erarbeitung von fachgebietsübergreifenden Standards der Evaluation.
  • Beiträge des Arbeitskreises für die 5. DeGEval-Jahrestagung im Oktober 2002 in Mainz: "Evaluation - Kompetenzen entwickeln und nutzen". Vorläufig ausgewählt wurden bisher:
    •  Evaluierung von Querschnittsthemen (Chancengleichheit, Informationsgesellschaft, nachhaltige Entwicklung u.a.) in den Strukturfondsprogrammen
    • Datenbeschaffung und Indikatoren in der Halbzeitevaluierung der Strukturfonds, Verhältnis von Evaluierung und Monitoring
    • Reflexion über die Rolle des Evaluators und die Standards der DeGEval

Vorträge des Workshops

Michaela Gensheimer, Senator für Wirtschaft und Häfen Bremen
Definition aussagefähiger und erfassbarer Kontextindikatoren bei der Evaluierung von Maßnahmen der Stadtentwicklung (pdf)     

Regina Grajewski / Birgit Koch, FAL Braunschweig
Prof. Dr. Schrader (FAL), Prof. Dr. Seyfried (FHVR), Gerald Wagner (isw)
Zur Abstimmung zwischen Monitoring und Evaluation (Vortrag und Folien als pdf)   
Diskussionsrunde zum Thema: „Standards für Evaluation im Bereich der Strukturpolitik“ (pdf)    

Heinz Wendt u.a., FAL Braunschweig
Datenbeschaffung für die Evaluation von Fördermaßnahmen im Bereich der Marktstrukturverbesserung (pdf)    

Michaela Gensheimer, Senator für Wirtschaft und Häfen Bremen
Erhebung von Indikatoren für mehrere Förderprogramme (pdf)

Petra Wagner / Angelika Zartl, ARC Seibersdorf
Einsatzmöglichkeiten von bibliometrischen Methoden für die Bewertung von komplexen Förderprogrammen (pdf)    

Rolf Bergs, Planung & Forschung, Bad Soden
Ziele und Grenzen von SWOT-Analysen in den Strukturfondsprogrammen (pdf)    

Peter Frankenfeld, Universität Bremen   
Schafft regionale Strukturpolitik eigentlich Arbeitsplätze? Sinn und Unsinn der Messung von Beschäftigungseffekten (pdf)

Zuletzt geändert: 24. Juli 2011

Kontakt Strukturpolitik

  • Regina Grajewski

    Johann Heinrich von Thünen-Institut (vTI), Institut für Ländliche Räume, Braunschweig
    E-Mail:

    Stefan Meyer

    MR Gesellschaft für Regionalberatung, Bremen
    E-Mail: