Liebe AK-Mitglieder, liebe Interessierte,
die nächsten AK-Aktivitäten finden am 15. und 16. April 2010 in Bremen statt:
Treffen der AG Methoden des AK Evaluation von Kultur und Kulturpolitik:
Die AG Methoden trifft sich bereits am 15. April von 15 bis 17.30 Uhr zur Weiterarbeit am „Methodenkoffer“. Hierzu werden zeitnah weitere Informationen über den Mailverteiler verschickt. Bei Interesse an einer aktiven Mitarbeit wenden Sie sich bitte an v.hennefeld@ceval.de
Den Auftakt der AK-Frühjahrstagung „Demografischer Wandel als Herausforderung für Kultur und Evaluierung“ bildet ab 18 Uhr ein get-together am Donnerstagabend im Übersee-Museum mit einer Führung durch Direktorin Prof. Dr. Wiebke Ahrndt und einem anschließenden Abendessen.
Frühjahrstagung des Arbeitskreises:
„Älter – Bunter – Weniger“ – der demografische Wandel hat längst begonnen. Auch die Kulturinstitutionen sind von den zentralen Veränderungen wie steigender Lebenserwartung, interkultureller werdender Gesellschaft und sinkenden Geburtenraten betroffen. Das Publikum wandelt sich – in seiner Zusammensetzung aber auch in seinen Erwartungen an die Kulturinstitutionen. Antworten bringen soll die Tagung „Demografischer Wandel als Herausforderung für Kultur und Evaluierung“ ; Organisator ist Prof. Dr. Peter Schmidt mit der Arbeitsgruppe markt.forschung.kultur an der Hochschule Bremen gemeinsam mit dem Arbeitskreis „Evaluation von Kultur und Kulturpolitik“ der Gesellschaft für Evaluation (DeGEval e.V.).
Am Freitag finden Vorträge und Diskussionen zum Thema statt. Referentin Prof. Dr. Susanne Keuchel vermittelt anhand der Studien des Zentrums für Kulturforschung in Sankt Augustin aktuelle Fakten zur kulturellen Teilhabe und zu den unterschiedlichen Erwartungen des jüngeren und älteres Publikums. Dr. Matthias Dreyer von der Stiftung Niedersachsen in Hannover beschäftigt sich mit der Veränderung der Besucherstruktur von Kultureinrichtungen und den sich wandelnden Bedürfnissen mit dem Fokus auf Museen. Daran schließen sich erste Antworten von Praktikern an. Christian Kötter-Lixfeld, Intendant der Bremer Philharmoniker, stellt ihre Strategie zur Gewinnung jüngeren Publikums dar und wie Erfolge überprüft werden können. Ursula Richenberger spricht über das Freiwilligenmanagement im Altonaer Museum in Hamburg, in dem fast 240 Ehrenamtliche verschiedene Projekte unterstützen. Abschließend geht es um diejenigen Menschen, die Kultur bisher wenig oder gar nicht nutzen. Ursachen und Anreizstrategien, sie zu gewinnen, zeigt Prof. Dr. Brigitte Mandel vom Institut für Kulturpolitik in Hildesheim auf. Prof. Dr. Peter Schmidt und Astrid Kurzeja von der AG markt.forschung.kultur an der Hochschule Bremen präsentieren Daten und Fakten aus verschiedenen Untersuchungen im norddeutschen Raum, in denen Nichtbesucher nach ihren Präferenzen und Motiven befragt wurden.
Das Treffen der AG Methoden sowie die Frühjahrstagung des Arbeitskreises finden im Haus der Wissenschaft in Bremen statt; der Teilnahmebeitrag beläuft sich auf 25 Euro. Nähere Informationen zum Programm entnehmen Sie bitte dem Flyer.
Informationen sowie Anmeldung bis 25.3.2010 unter www.markt-forschung-kultur.de oder Fax 0421-5905-4140
Wie Sie dem Programm zur Frühjahrstagung entnehmen können, beschäftigen wir uns in Bremen wieder intensiv mit den Themen Kultureinrichtungen und (Nicht-)Besucherforschung. Um den verschiedenen Interessen der Mitglieder unseres Arbeitskreises gerecht zu werden, wird der Schwerpunkt unserer Session im Rahmen der Jahrestagung der DeGEval vom 15. bis 17.9.2010 in Luxemburg auf dem Themenbereich (Auswärtige) Kulturpolitik liegen.
Wir würden uns sehr freuen, Sie beim AG-Treffen sowie der AK-Tagung in Bremen begrüßen zu dürfen!
Herzliche Grüße
Dr. Ute M. Metje und Dr. Vera Hennefeld
AK-Sprecherinnen